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  • 18.11.2015, 07:56h           11      Teilen:   |

Evo Morales

Boliviens Präsident entschuldigt sich für Lesbenwitz

Artikelbild
Der Sozialist Evo Morales ist seit 2006 Präsident Boliviens (Bild: Präsidialbüro)

Der bolivianische Präsident Evo Morales hat es bedauert, über die sexuelle Orientierung von Gesundheitministerin Ariana Campero spekuliert zu haben.

Bei einer Zeremonie in der nördlichen Provinz Beni hatte Morales am Montag seine Rede unterbrochen, weil sich Campero währenddessen mit einer anderen Frau unterhalten hatte. "Ich möchte nicht glauben, dass Sie eine Lesbe sind. Hören Sie mir zu!", sagte der Präsident ins Mikrofon. Die 29 Jahre alte Gesundheitsministerin war bereits zuvor Ziel von Lesbenwitzen gewesen.

In einer am Dienstag veröffentlichen Stellungnahme entschuldigte sich Morales für seine Äußerung: "Es war nicht meine Absicht, jemanden zu verletzen", heißt es darin laut BBC. "Jemanden als lesbisch oder schwul zu bezeichnen, ist weder eine Beleidigung noch eine Kränkung. Die Regierung und ich haben nichts gegen die sexuellen Vorlieben eines jeden Menschen."

Bereits vor fünf Jahren hatte sich Morales für eine dumme Äußerung entschuldigen müssen: Im April 2010 hatte der Sozialisten-Chef behauptet, hormonbehandeltes Hühnchenfleisch mache Männer schwul (queer.de berichtete). (cw)

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Tags: bolivien, evo morales, lesbenwitz, ariana campero
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Reaktionen zu "Boliviens Präsident entschuldigt sich für Lesbenwitz"


 11 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
18.11.2015
08:22:02


(+5, 7 Votes)

Von sanscapote
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Evo Morales: "Die Regierung und ich haben nichts gegen die sexuellen Vorlieben eines jeden Menschen." Wie schoen, dass Morales gleich auch fuer die gesamte Regierung spricht.
Zur Aufklaerung an Morales: Schwul- oder Lesbischsein ist ein Sein und keine Vorliebe.
Und welche Vorlieben hat Morales?
Jemand, der sich schon oft negativ ueber Sexualitaet geaeussert hat, hat selbst ein riesiges sexuelles Problem. Er sollte ueberlegen, ob er die LGBTIs ehrlich und gerecht regieren kann.


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#2
18.11.2015
12:58:41


(+2, 6 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby
Antwort zu Kommentar #1 von sanscapote


Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Männer die sich gerne homophobisch äußern, selber gerne Schwänze schlucken.


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#3
19.11.2015
03:09:31


(-2, 4 Votes)

Von Johannes45


Schon schlimm, dass in Lateinamerika gerade die LINKEN Regierungen in Bolivien, in Kuba, in Nicaragua oder auch in Venezuela vollkommen bei LGBT-Rechten versagen und dort bis heute keine staatliche Anerkennung homosexueller Paare erfolgt ist.

Die Linken kann man echt vergessen !!!


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#4
19.11.2015
08:38:45
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von Dirk
Antwort zu Kommentar #3 von Johannes45


zwei mal drei macht vier widewitt... Ein bischen selektiv deine wahrnehmung nicht wahr? Nur als beispiel wie siehts aus mit uruguay, brasilien? Selbst kirchner bezeichnet sich als links.


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#5
19.11.2015
10:29:08


(+1, 3 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #3 von Johannes45


Und weil Italien LINKS regiert wird, gibt es dort auch keine Anerkennung, oder wie???

OFFTOPIC!!!!!!

Schon schlimm, das in KONSERVATIVEN Länder die Konservativen vollkommen versagen und überall wo sie mitregieren die Fortschritte AKTIV verhindern!!
Sollte hier mal rot-rot-grün regieren, was vor allem wegen Leuten wie dir wünschenswert wäre, dann kannst du dir deine Schelte um die eigenen Ohren schlagen oder vor Scham im Erdboden versinken...


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#6
19.11.2015
18:34:21


(-2, 4 Votes)

Von Johannes45
Antwort zu Kommentar #4 von Dirk


@Dirk
Uruguay, Brasilien? Selbst kirchner bezeichnet sich als links.

---> Uruguay, Brasilien, Argentinien sind keine klassisch links regierten Länder, sondern gehören in die Kategorie sozialdemokratisch/liberal regierten Länder.

Klassisch links in Lateinamerika regiert sind Bolivien, Venezuela, Nicaragua und Kuba.

Und Kirchner ist nicht links sondern sozialdemokratisch/liberale Politikerin. Ihre Partei der Peronisten hat den Einfluss der Linken und Kommunisten in Argentinien zurückgedrängt.

Beschäftige dich mit den unterschiedlichen Parteienstrukturen in Lateinamerika.

Es ist gerade das linke/kommunistische Lager in Lateinamerika, das in Venezuela, Bolivien, Nicaragua und Kuba derzeit versagt und keine LGBT Rechte ermöglicht.

Es sind vielmehr die sozialdemokratisch/liberal regierten Länder Brasilien, Uruguay, Costa Rica, Argentinen und Kolumbien, wo es LGBT-Fortschritte gibt.


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#7
19.11.2015
19:16:10


(+1, 3 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #6 von Johannes45


"Und Kirchner ist nicht links sondern sozialdemokratisch/liberale Politikerin."

Sowas gibt es ja bei uns seit dem Verrat der FDP 1982 nicht mehr...

"Ihre Partei der Peronisten hat den Einfluss der Linken und Kommunisten in Argentinien zurückgedrängt.

Beschäftige dich mit den unterschiedlichen Parteienstrukturen in Lateinamerika.

Es ist gerade das linke/kommunistische Lager in Lateinamerika, das in Venezuela, Bolivien, Nicaragua und Kuba derzeit versagt und keine LGBT Rechte ermöglicht.

Es sind vielmehr die sozialdemokratisch/liberal regierten Länder Brasilien, Uruguay, Costa Rica, Argentinen und Kolumbien, wo es LGBT-Fortschritte gibt."

Ach... auf einmal!!!!!
Sonst holst du deine Links-Keule gegen sozialdemokratische Länder raus...
Tja, da du nicht entkräften kannst, dass KONSERVATIVE Länder die größten Blockierer sind...


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#8
20.11.2015
14:49:19


(0, 4 Votes)

Von Johannes45
Antwort zu Kommentar #7 von David77


@LinksparteiDavid77
"Tja, da du nicht entkräften kannst, dass KONSERVATIVE Länder die größten Blockierer sind..."

Sorry LinsparteiDavid77 natürlich sind neben den Links/Kommunistisch traditionell regierten Länder Kuba, Nicaragua, Venezuela und Bolivien auch die traditionell konservativ/rechtskonservativ regierten Länder Peru, Guyana, Belize, Guatemala oder auch Panama Blockierer der LGBT-Gleichstellung in Lateinamerika.

Es gibt grob beschrieben drei grosse politische Parteiblocksysteme in Lateinamerika:

LINKE/KOMMUNISTEN: die machen NICHTS für LGBT-Rechte (Venezuela, Bolivien, Nicaragua, Kuba, usw.)

KONSERVATIVE/RECHTSKONSERVATIVE: die machen auch NICHTS für LGBT-Rechte (Peru, Belize, Panama, Guyana, Guatemala).

LIBERALE/SOZIALDEMOKRATISCHE: dort werden LGBT-Rechte erkämpft und durchgesetzt (Uruguay, Brasilien, Argentinen, Costa Rica, Chile)

ABER David77,

DAS die KONSERVATIVEN/RECHTSKONSERVATIVEN nichts machen, ist nicht anders zu ewarten. Das war und ist weltweit klar und schlimm genug und daher wähle ich die CDU/CSU oder AfD sicherlich nicht.

---------------

DAS aber die LINKEN/KOMMUNISTEN in Lateinamerika nichts machen, das ist beschämend für die Linkspartei in Deutschland/Linken in Europa, die doch angeblich so LGBT freundlich sind.

Wagenknecht, Kipping, Pau, Lafontaine, usw. sollten einmal zu Ihren Genossen nach Venezuela, Kuba, Bolivien, Nicaragua, usw. fliegen und mit denen dort reden !!!


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#9
20.11.2015
16:42:25


(+2, 4 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #8 von Johannes45


"DAS die KONSERVATIVEN/RECHTSKONSERVATIVEN nichts machen, ist nicht anders zu ewarten."

Und warum unterstützt du dann konservative anstelle von liberal-sozialdemokratische Koalitionen, wenn erstere doch nichts umsetzen, letztere aber sehr wohl?

"Das war und ist weltweit klar und schlimm genug und daher wähle ich die CDU/CSU oder AfD sicherlich nicht."

Link zu www.queer.de

Timm Johannes schreibt am 01.04.2014, 09:27:00 Uhr:
"MEINE STIMME GEHT BEI DEN WAHLEN AN DIE CDU/CSU; [...] das ich da
FRAU MERKEL WÄHLEN WERDE."


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#10
21.11.2015
01:20:06
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von Dirk
Antwort zu Kommentar #6 von Johannes45


Naja wie gesagt selektiv...
Wenn du den linken Begriff ausnahmsweise so eng einschränkst, welche Politik hat Mucija denn in Paraguay gemacht? Etwa keine klassisch linke Politik?? Aber für ein Argument ist wohl jede lüge recht?
Rechts wählen und gleichzeitig von der "linken" das erwarten, was rechts ganz sicher nicht macht?
Das klingt alles ein wenig schizophren...


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