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| Eurovision Song Contest
  • 19.11.2015, 08:04h           117      Teilen:   |

Paukenschlag

Xavier Naidoo vertritt Deutschland beim ESC

Artikelbild
Über diese Entscheidung dürfte noch diskutiert werden: Xavier Naidoo wird Deutschland im kommenden Jahr beim ESC in Stockholm vertreten (Bild: Thommy Mardo)

Nach den schlechten Platzierungen der letzten Jahre nominiert der NDR für kommendes Jahr einen nicht nur in LGBT-Szene umstrittenen Sänger für den Eurovision Song Contest.

Mit Updates am Ende des Artikels

Der deutsche Beitrag beim Eurovision Song Contest wird im kommenden Jahr von Xavier Naidoo gesungen. Das wurde nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Donnerstagmorgen auf eurovision.de bestätigt.

Demnach sollen die deutschen Zuschauer in der ARD-Livesendung "Unser Song für Xavier" am 18. Februar 2016 um 20.15 Uhr nur noch darüber entscheiden, mit welchem von sechs vorgestellten Liedern der 44-Jährige antreten wird. Dabei könne Naidoo sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch singen. Zuletzt stand der deutsche Teilnehmer 2011 bereits von vorne herein fest, als Vorjahressiegerin Lena Meyer-Landrut ihren Titel verteidigen wollte.

"Ich hab richtig Lust auf den ESC! Dieser völkerverbindende Wettbewerb ist für mich etwas ganz Besonderes: Und klar, ich trete an, um das Ding nach Hause zu holen", sagte Naidoo gegenüber eurovision.de. Der sechs Mal mit dem "Echo" ausgezeichnete Künstler sagte, er verspreche, "so schön und so gut zu singen wie noch nie in meinem Leben". Außerdem wolle er zeigen, für was er einstehe: "Für Liebe, Freiheit, Toleranz und Miteinander".

ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber erklärte, der Mannheimer Sänger sei ein "Ausnahmekünstler" und deshalb direkt nominiert worden. Er richte nun die Bitte an "die besten Produzenten und Komponisten", ein Lied für den Kandidaten zu schreiben.

Youtube | Xavier Naidoo stellt sich auf Englisch vor
Fortsetzung nach Anzeige


Homosexualität und Kindesmissbrauch gleichgesetzt?

Naidoo, dessen Songs oft einen religiösen Hintergrund haben, dürfte der kontroverseste Beitrag der letzten Jahre sein. So bewegt er sich seit Jahren in einem dubiosen Umfeld von Verschwörungstheoretikern und sogenannten Reichsbürgern, die Deutschland für ein besetztes Land halten.

2012 veröffentlichte er auf seinem Album "Gespaltene Persönlichkeit" einen Song mit seinem Kollegen Kool Savas, der ihm unter anderem den Vorwurf einbrachte, Homosexualität und Kindesmissbrauch gleichzusetzen (queer.de berichtete). In dem Song heißt es: "Ich schneid euch jetzt mal die Arme und die Beine ab, und dann ficke ich euch in den Arsch, so wie ihr es mit den Kleinen macht". Naidoo erklärte später, dass der Song missverstanden worden sei und sich nicht gegen Schwule richte (queer.de berichtete). Außerdem setze er sich persönlich für Homosexuellenrechte ein.

Erst vor knapp drei Monaten forderte die Linksjugend die Absage eines Naidoo-Konzertes in Bremen, weil der Sänger "offene Gewaltphantasien gegen Homosexuelle" vortrage (queer.de berichtete). Im August einigte sich der Sänger mit der Amadeu Antonio Stiftung auf einen Vergleich, wonach sie weiter behaupten darf, ein Lied Naidoos könne antisemtisch interpretiert werden, den Sänger aber zugleich nicht als Antisemiten bezeichnen darf.

Youtube | ARD-Interview

Grüne Kritik: "Kaum ein Künstler ist weniger Eurovision"

Grünenpolitiker Sven Lehmann
Grünenpolitiker Sven Lehmann

In einer ersten Reaktion kritisierte der Landesvorsitzende der NRW-Grünen, Sven Lehmann, die Nominierung von Naidoo mit harschen Worten: "Ein homophober Stichwortgeber für Pegida beim ESC 2016?", erklärte der schwule Politiker gegenüber queer.de. "Kaum ein Künstler ist weniger Eurovision. Was kommt als nächstes? Lutz Bachmann als Moderator der deutschen Punktvergabe?".

Die ARD verteidigte ihren Kandidaten gegen die Vorwürfe: "Xavier Naidoo ist weder rechtspopulistisch noch homophob oder antisemitisch", sagte Unterhaltungschef Thomas Schreiber. "Seit Jahren setzt er sich für die deutsch-israelische Freundschaft ein, engagiert sich für Flüchtlinge ohne jedes Mal darüber zu reden, arbeitet mit zahlreichen Menschen zusammen, die in den unterschiedlichsten Lebensentwürfen leben."

Naidoo unterstützt Ehe für alle

Tatsächlich hat sich Naidoo erst vor wenigen Monaten für LGBT-Rechte engagiert: Er gehörte zu den Unterzeichnern eines Offenen Briefes an Bundeskanzlerin Angela Merkel, in dem die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht gefordert wird (queer.de berichtete).

Das Finale des ESC wird am 14. Mai 2016 in Stockholm statffinden, nachdem der Schwede Måns Zelmerlöw den Wettbewerb in diesem Jahr mit dem Song "Heroes" gewonnen hatte. Deutschlands Beitrag, "Black Smoke" von Ann Sophie, belegte bei der Show in Wien mit null Punkten den letzten Platz. (dk)

 Update  13.45 Uhr: LSVD nennt Nominierung von Xavier Naidoo "mehr als bedenklich"
In einer ersten Stellungnahme hat der Lesben- und Schwulenverband die Entscheidung der ARD kritisiert, Xavier Naidoo zum ESC zu schicken: "Die Nominierung von Herrn Naidoo durch die ARD halten wir für mehr als bedenklich. Er propagierte in der Vergangenheit immer wieder Thesen, die man sonst nur aus der Ecke von Rechtpopulisten wie der AfD kennt", erklärte LSVD-Sprecher Tobias Zimmermann. "Seine Songtexte sind voll von offenen Gewaltphantasien gegen Homosexuelle. So hat er sich bislang nicht von dem gemeinsamen Album mit Kool Savas distanziert".

In mehreren Petitionen wird die ARD aufgefordert, sich von Naidoo zu trennen. So unterzeichneten auf "Open Petition" und auf change.org binnen weniger Stunden jeweils mehr als 2.000 Menschen den Aufruf.

 Update  18.45 Uhr: Weitere Reaktionen
"Xavier Naidoo werden Rechtspopulismus, Homophobie und Antisemitismus vorgeworfen", meinte Jörg Litwinschuh von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld am Nachmittag unter anderem mit Bezug auf Naidoos Auftritt "bei einer Großkundgebung von Anhängern der rechtspopulistischen 'Reichsbürgerbewegung'". Der Sänger habe mit seinen Liedtexten und politischen Äußerungen immer wieder Kontroversen ausgelöst. "Es ist keine gute Wahl und das völlig falsche Signal, wenn er Deutschland beim ESC vertritt."

Der Grünenpolitiker Volker Beck kommentierte die Entscheidung auf Twitter lakonisch: "#Naidoo beim #esc ist ja fast wie ein Integrationsbambi für Bushido O wait!" Der schwule Berliner Linken-Chef Klaus Lederer meinte: "Ich finde, dass ein antisemitischer und homophober Verschwörungstheoretiker und 'Reichsdeutscher' das Land beim ESC vertritt, passt zur aktuellen Lage. Ich schlage Frauke Petry, Birgit Kelle und Beatrix von Storch als Backgroundchor vor."

Das Nollendorfblog kritisierte in einem Eintrag einen weiteren Aspekt: Wie der NDR versuche, mit der Hautfarbe Naidoos Kritik an der Wahl zu verhindern. Der schwule ESC-Experte Jan Feddersen verteidigte derweil die Entscheidung auf der Webseite des NDR, für die er arbeitet, wie auch in einem Streitgespräch auf taz.de.

Deutlich kritischere Kommentare gab es hingegen u.a. von den ESC-Experten von stern.de und Zeit Online.

Extra-Umfrage: Xavier Naidoo beim ESC 2016. Wie findest du die Entscheidung? (Ergebnis)

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Tags: xavier naidoo, eurovision, eurovision song contest, esc
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Reaktionen zu "Xavier Naidoo vertritt Deutschland beim ESC"


 117 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
19.11.2015
08:34:09
Via Handy


(+9, 11 Votes)

Von Pfote


Da der Herr keinen Blumentopf gewinnen wird, ist eine schlechte Platzierung dann mal ein Grund zur Freude.

Alles nur ein billiger Trick;-)


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#2
19.11.2015
08:35:35


(+6, 10 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


mit seinen üblichen depri-songs wird er auch beim ESC keinen blumentopf gewinnen ...


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#3
19.11.2015
08:44:53


(+10, 12 Votes)

Von Marc


Gibt es für solche Anlässe nicht diverse Petitionen, die man unterschreiben kann?

Eine Möglichkeit, gegen diese Entscheidung zu protestieren, ist die Kontaktaufnahme mit dem NDR:
Link zu www.ndr.de


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#4
19.11.2015
09:00:19


(+9, 9 Votes)

Von Klaus Nr 17


Meinen die echt, dass Deutschland eine bessere Platzierung kriegt, wenn die den Kandidaten jetzt auf undemokratische Weise festlegen?


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#5
19.11.2015
09:10:15


(+8, 8 Votes)

Von ESC-Maniac


Ich finde die Auswahl des Künstlers für den ESC in Stockholm im nächsten Jahr nicht gut. Zwar gab es auch schon gute Platzierungen bei bereits vorher ausgewählen Teilnehmern (1971 Platz 3 für Katja Ebstein und "Diese Welt" sowie 2011 Platz 10 für Lena mit "Taken by a stranger), aber ich befürchte, es wird wie in diesem Jahr ein Desaster.


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#6
19.11.2015
09:25:52


(+4, 10 Votes)

Von Winkelement


Die Von-oben-herab-Politik des zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Geronto-Rundfunks in Deutschland wird immer dreister. Da wird einfach mal von der Kanzel herab ein strohdummer Hardcore-Christ als Sänger nominiert, der anfangs ohne die deutsche Zwangsquote im Radio wohl nie in breiter Masse zu hören gewesen wäre.

Gute Ergebnisse hat Deutschland erzielt, als die Siegertitel in recht ausgefeilten Runden von Interessierten gewählt wurden. Aber nun geht es voran in die dumpfe Theokratenzeit, in der ein umstrittener Christ ohne echte demokratische Legitimierung seine weihwassergetränkte Depri-Ideologie unter die Massen lallen darf.

Demokratische Vorgänge wie in Schweden, wo das schwedische Siegerlied von internationalen Jurys ausgewählt wird, sind dem obrigkeitshörigen Deutschland natürlich fremd.

Das alles könnte unwichtig sein, schließlich geht es hier nur um den letztlich unwichtigen ESC ... Aber leider ist es wohl doch symptomatisch für die Merkelrepublik Deutschland, wo inzwischen nur noch die ZKs und Kader diverser Einheitsorganisationen undemokratische Entscheidungen treffen.


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#7
19.11.2015
09:26:19


(+6, 8 Votes)

Von Felix


Ich finde es grundfalsch, auf einen richtigen Vorentscheid zu verzichten.

Dass Deutschland im letzten Jahr den letzten Platz belegt hat, war schon vorher klar, weil Deutschland von einer Sängerin vertreten wurde, die im Vorentscheid nur (wenn ich mich richtig erinnere) 18% der Stimmen bekommen hatte.

Das lag daran, dass dieser Andreas Kümmert sich nach der Abstimmung entschieden hatte, dass er doch nicht teilnehmen will. Das war echt asozial. Denn hätte er das früher verkündet, wäre ja die ganze Sendung anders gelaufen und dann hätten vielleicht andere Kandidaten auf Platz 1 gelegen.

Wenn dieser Andreas Kümmert sich schon so asozial verhält, hätte man nicht einfach eine Zweitplatzierte zur Siegerin küren dürfen, die offenbar nur so wenige Deutsche überzeugen konnte. Wie soll sie dann international überzeugen. Denn wie gesagt: hätte der sich früher entschieden, wären ganz andere auf Platz 1 gelandet, weil die ganze Sendung anders verlaufen wäre.

Aber unabhängig von diesem Skandal im letzten Jahr war das Problem nie der Vorentscheid an sich, sondern der sonderbare Abstimmungsmodus. Der NDR wollte halt nie den besten Kandidaten mit dem besten Song finden, sondern mit diesem Abstimmungsmodus eine "spannende" (oder was die unter spannend verstehen) Unterhaltungssendung machen.


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#8
19.11.2015
09:29:44


(+6, 10 Votes)

Von Heiner


Ich konnte noch nie verstehen, warum manche Xavier Naidoo für einen "guten Sänger" halten.

Der hat eine total weinerliche, jammernde Stimme.

Das ist wieder so ein typisch deutsches Phänomen, wo jemand hochgehypt wird und in Deutschland braucht man nur eine bestimmte Schiene zu fahren um gleich als "der intellektuelle unter den Musikern" zu gelten.

Aber international sind solche Acts, die nur in Deutschland ankommen, meist chancenlos.

Und ich fürchte, dass das auch dieses mal wieder ein grandioser Reinfall wird.


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#9
19.11.2015
09:33:55


(+6, 8 Votes)

Von Timon


Jetzt bestimmt der NDR also per Dekret einen Kandidaten, der Deutschland vertreten soll.

Wenn die Zuschauer nicht mit entscheiden dürfen, wer Deutschland vertritt, können die nicht erwarten, dass dieser Act dann irgendwen mitreißt oder sich irgendwer davon vertreten fühlt.

Ginge es nach dem NDR würden die wahrscheinlich auch die Abstimmung des eigentlichen ESCs am liebsten verhindern, um die lästigen Zuschauer, die nicht so abstimmen, wie der NDR es will, durch eine Hinterzimmer-Jury zu ersetzen.

Für wen machen die eigentlich Programm? Für die Zuschauer oder für irgendeinen Intendanten oder Fernsehräte?


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#10
19.11.2015
09:38:08


(+5, 7 Votes)

Von Carsten AC


Ich kann nicht beurteilen, ob Xavier Naidoos Unterstützung der Eheöffnung wirklich ernst gemeint ist oder nur eine Image-Kampagne um die vorherigen homophoben Ausfälle vergessen zu machen.

Aber unabhängig davon finde ich es skandalös, dass man wieder in alte Sitten zurückfällt und jetzt wieder im kleinen Kreis einen Kandidaten bestimmt, statt demokratisch einen Kandidaten zu finden.

Stattdessen hätten die eher den Vorentscheid reformieren sollen (anderes Abstimmungssystem / keine Kandidaten mehr, die erst kurz vor Ende der Sendung entscheiden, doch keine Lust zu haben und dann willkürlich jemand anderen bestimmen).

Mit dieser Entscheidung wird Deutschland wohl wieder den letzten Platz machen. Weil der NDR und die anderen Verantwortlichen einfach nicht kapieren (oder nicht kapieren wollen) wo das Problem liegt.


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