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Einzelkommentar zu:
Homo-Gurke für Susanne Schneider und Ulrich Alda


#7 ReneAnonym
  • 19.11.2015, 17:06h
  • Die Anfrage ist berechtigt und hat nichts mit den "besorgten Eltern" zu tun. Wenn jemand aus einem Schulaufklärungsprojekt, das mit Landesmitteln finanziert wird, behauptet, alleine durch seine medikamentöse Therapie sich und andere ausreichend vor einer HIV-Übertragung zu schützen, ist das zumindest wenig reflektiert. Wenn er dazu angibt, dass ihm Ehrlichkeit bei einem Sexdate egal ist, er bezüglich HIV-Status den anderen ruhig anlügen kann, dann kann das seine Privatmeinung sein. Als jemand, der auch für SchLAu spricht, finde ich es sehr bedenklich, ein solches Menschenbild zu transportieren, bei dem das Gegenüber kaum noch als Person, sondern mehr als Objekt angesehen wird, das man für seine Zwecke anlügt und somit instrumentalisiert. Wenn ich Kinder hätte, würde ich ihn, nach solchen Aussagen, ungern in der Schulklasse sehen wollen. Denn auch wenn es "nur" um geht, sollte den Kids zumindest vermittelt werden, dass auch dabei Respekt und Achtung vor dem anderen Menschen eine Rolle spielen. Andernfalls geht es wirklich nur noch um puren Egoismus...und wo der endet, sieht man ja: Enttäuschungen, Unzufriedenheit, unehrliche Partnerschaften...es ist wohl kein Zufall, dass viele HIV-Infektionen innerhalb von Partnerschaften auftreten. Das spiegelt auch die "Ehrlichkeit" im Umgang mit HIV wider. Umso wichtiger ist es, den Jugendlichen hier andere Werte mit auf den Weg zu geben.
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