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Die CSU ist bislang nicht dadurch aufgefallen, dass sie sich für LGBT-Rechte einsetzt (Bild: flickr / akante1776 / by sa 3.0)

Schwule und lesbische CSU-Mitglieder wollen am Rande des Parteitages am Wochenende in München eine innerparteiliche Interessenvertretung gründen.

Wie die Zeitung "Merkur" meldet, hat die Münchener Nachwuchspolitiker Patrick Slapal die Initiative zur Gründung übernommen.

"Es ist wichtig, dass wir auch in Bayern stärker zusammenhalten", heißt es demnach in einer internen Einladung. Man wolle künftig "Präsenz und Sichtbarkeit" zeigen. Die Gleichstellung von Schwulen und Lesben sei "Teil der deutschen Leitkultur".

Noch ist unklar, wie willkommen die Aktivisten innerhalb der CSU sind. Zwar gibt es in der bayerischen Regionalpartei mit dem Bundestagsabgeordneten und Vertriebenen-Sprecher Bernd Fabritius einen prominenten schwulen Politiker. Allerdings machten CSU-Mandatsträger wiederholt mit homofeindlichen Äußerungen von sich reden. So bezeichnete Generalsekretär Alexander Dobrindt Schwule und Lesben abwertend als "schrille Minderheit" (queer.de berichtete).

Außerdem hat die Antragskommission des Münchner Parteitags vorgeschlagen, das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben im CSU-Grundsatzprogramm zu etablieren (queer.de berichtete). Die Delegierten folgen in der Regel dem Vorschlag der Kommission.

Derzeit sind vereinzelt CSU-Mitglieder auch bei den Schwulen und Lesben in der Union (LSU) aktiv. Die LSU Bayern, die von der Transsexuellen Jane Thomas angeführt wird, ist Teil des LSU-Regionalverbandes Süd.

"Es ist jetzt an der Zeit, dass sich die CSU zur vollkommenen Gleichstellung bekennt", forderte die LSU in einer Pressemitteilung am Donnerstag. "Auch in der CSU sieht man: der Einfluss der Homosexuellen, ihrer Familien, Freunde und Unterstützer, nimmt auch innerhalb der CSU kontinuierlich zu." (dk)



#1 GeorgGAnonym
  • 19.11.2015, 13:41h
  • Endlich! Wer die volle Gleichstellung in Deutschland will, kommt um die konservativen Parteien nicht herum. Eine Emanzipationsarbeit ist bei den Grünen, bei den Linken und in der SPD so gut wie nicht mehr nötig, sehr wohl aber bei den Konservativen wie CSU und AfD.
    Ich wünsche der neuen Initiative einen guten Start und viel Erfolg!
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#2 userer
#3 David77Anonym
#4 MarcAnonym
  • 19.11.2015, 15:46h

  • Gastrednerin bei der Gründungsveranstaltung ist übrigens die Gleichstellungsbeauftragte des IS...
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#5 Andreas VAnonym
  • 19.11.2015, 16:55h
  • Eine Selbsthilfegruppe für Leute, die sich einbilden, dass sie eine reaktionäre Herdprämien-Partei wie die CSU und ihre Homosexualität zusammenbringen können.

    Warum sich schwul-lesbische CSU- und CDU-Mitglieder nicht einfach in politischen Parteien engagieren, die sich für sie einsetzen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ist es einfach so anziehend in der Mehrheitspartei zu sein?
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#6 Harry1972Profil
#7 hugo1970Profil
  • 19.11.2015, 21:02hPyrbaum
  • Jeder, der LGBTI's angehört und bei der cfu mitmacht oder mitglied ist, ist ein verräter an unseren LGBTI Rechten.
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#8 FreeyourgenderProfil
  • 15.07.2016, 11:29hBamberg
  • Im Artikel wird Jane Thomas erwähnt,
    als Teil der Regionalgruppe Süd der LSU
    (Bayern hat es noch nicht zu einem Landesverband innerhalb der LSU geschafft)

    Die Öffentlichkeitsarbeit von Jane Thomas wird leider öfter von LGBT kritischen Medien für transphob gefärbte Artikel benutzt, wie hier deutlich zu sehen:

    www.taz.de/!5064880/

    www.bild.de/news/inland/geschlechtsumwandlung/ich-war-james-
    jetzt-bin-ich-jane-33419670.bild.html


    hier werden Begriffe und Sprache verwendet,
    die schon lange in der Transcommunity nicht mehr erwünscht sind, z.B. "Geschlechtsumwandlung"
    Ich frage mich seit längerem,
    auf welcher Seite Jane Thomas steht,
    mir kommt es manchmal so vor,
    sie wäre reaktionär und würde eher die LGBT Bewegung aushölen, als ihr helfen.
    Aber vielleicht ist sie einfach nur zu naiv ?
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