Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 20.11.2015, 20:20h           44      Teilen:   |

Nach Landtags-Anfrage

Aids-Hilfen kritisieren FDP-Politiker

Artikelbild
Susanne Schneider und Ulrich Alda haben einen jungen HIV-Positiven zum Thema im Landtag und in Medien gemacht - Aids-Hilfen kritisieren nun ihr mangelndes Fachwissen.

Susanne Schneider und Ulrich Alda hatten Facebook-Äußerungen eines SchLAu-Sprechers skandalisiert. Dieser trat am Freitag zurück.

Von Norbert Blech

Die Deutsche Aids-Hilfe und ihr Landesverband NRW haben am Freitag in getrennten Stellungnahmen eine Anfrage (PDF) von zwei FDP-Politikern im NRW-Landtag kritisiert. Die Abgeordneten Susanne Schneider und Ulrich Alda befragen darin die Landesregierung zu ihrer Haltung zu privaten Äußerungen des 24-jährigen LGBT-Aktivisten Christian N. auf Facebook.

Der HIV-positive Mann aus Düsseldorf, der u.a. als ein Sprecher des Aufklärungsprojekts SchLAu NRW tätig war, hatte in Bezug auf stigmatisierende Medienberichte zum Coming-out von Charlie Sheen als HIV-positiv geschrieben: "Ich habe regelmäßig Sex ohne Kondom. Schutz durch Therapie macht es möglich." In der weiteren Diskussion schrieb er, dass er Sexpartner nicht über seine Infektion informiere, da er mit der Therapie "alles getan" habe, "um andere zu schützen". Auch hätten nicht nur HIV-Positive eine Verantwortung beim Sex.

Die FDP-Politiker hatten diese Zitate teilweise aus den Kontext gerissen und es so dargestellt, dass N. "grundsätzlich Geschlechtsverkehr ohne Kondom" für "bedenkenlos" halte. Mit eigenen moralischen und medizinischen Bewertungen sowie verkürzten Präventionsaussagen der Deutschen Aids-Hilfe versehen hatten sie die Zitate mit der Arbeit von N. für das Projekt SchLAu in Verbindung gebracht und dieses so ebenso skandalisiert wie das Verhalten des Sprechers.

Ein erster Medienbericht dazu erschien am Donnerstag offenbar gewollt auf einem Portal des konservativen Publizisten Klaus Kelle, dessen Ehefrau Birgit seit Jahren mit Unwahrheiten gegen Projekte wie SchLAu ankämpft und die den Bericht bereits zur Stimmungsmache nutzte; auch das AfD-nahe Portal "Freie Welt" stieg in die Berichterstattung ein. queer.de hatte Schneider und Alda für die Anfrage gestern eine "Homo-Gurke" verliehen, später folgte auch eine Kritik von schwulen Politikern der Linken in NRW (queer.de berichtete).

Fortsetzung nach Anzeige


Kritik von DAH und AH NRW

Aids-Hilfen versuchen schon seit längerem, den funktionierenden Schutz vor einer HIV-Übertragung durch eine funktionierende Therapie in der Öffentlichkeit zu kommunizieren
Aids-Hilfen versuchen schon seit längerem, den funktionierenden Schutz vor einer HIV-Übertragung durch eine funktionierende Therapie in der Öffentlichkeit zu kommunizieren

Am Freitag schalteten sich auch die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) und ihr NRW-Landesverband in die Diskussion ein. So stellte die DAH in einer Pressemitteilung klar, die Abgeordneten hätten Aussagen der DAH in ihrer Anfrage "sinnentstellend zitiert". So behaupte die DAH weder, dass ein Verzicht auf Kondome verantwortlungslos sei, noch dass ein Verzicht auf Kondome nur in festen Partnerschaften möglich sei.

"Vor einer HIV-Übertragung schützt eine gut wirksame HIV-Therapie mindestens genauso zuverlässig wie Kondome", so die DAH. Für andere Infektionen gelte, dass Kondome das Risiko verhindern könnten, diese aber weiter möglich seien. "Ein HIV-Positiver, der weiß, dass er HIV aufgrund seiner Therapie nicht übertragen kann, handelt beim Sex ohne Kondom mit Gelegenheitspartnern nicht verantwortungslos", so die Aids-Hilfe. "Er weiß, dass sein Partner geschützt ist." Die wichtigste Botschaft der HIV-Prävention laute: "Jeder Mensch kann und muss selbst für seinen Schutz sorgen."

Für die Aids-Hilfe NRW wies der Landesvorsitzende Arne Kayser zusätzlich in einer Pressemitteilung darauf hin, dass N. die Aussagen "in Reaktion auf ausgrenzende und diskriminierende Äußerungen gegen Menschen mit HIV" gemacht habe. Eine "sachliche Aufklärung" sei wohl weiter notwenig: "Natürlich schützen Kondome vor HIV. Heute gibt es jedoch noch mehr Schutzmöglichkeiten. Seit einigen Jahren ist erwiesen, dass eine gut wirksame HIV-Therapie mindestens genauso zuverlässig vor der Übertragung von HIV schützt wie Kondome." Seit Jahren kommuniziere man die Möglichkeit des "Schutzes durch Therapie"."Die zum Teil diffamierenden und inakzeptablen Kommentare auf den besagten Facebook-Post beweisen, mit wie viel Unwissen Menschen moralische Aussagen treffen und damit HIV-Positive ausgrenzen", kritisierte Kayser.

Schneider uneinsichtig

Mit diesen Aussagen dürften sich auch die FDP-Politiker angesprochen fühlen. Doch Susanne Schneider, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion und eine frühere Krankenschwester und Pharmareferentin, legte gestern noch einmal nach und beklagte gar auf Facebook, "von einigen SCHLAU-Meiern mit Queer-Halbwissen beschimpft" zu werden.

"Wenn jemand, der an Schulen über sexuelle Vielfalt aufklärt, auf FB für 'Sex ohne' wirbt, habe ich damit als Gesundheitspolitikerin ein Problem", so Schneider weiter. (Nur) Kondome schützten vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten. "MICH in die rechte bzw. homophobe Ecke schieben zu wollen, ist das Dämlichste was ich bisher auf FB und im Netz gelesen habe."

Allerdings sind die Verbindungen Schneiders zu der homophoben Publizistin Birgit Kelle offensichtlich: Ein privates Bild auf Facebook zeigte Schneider im März mit Kelle beim Sektschlürfen unter dem Titel "#Gendergaga in meinem Büro". Anfang des Jahres war die Politikerin in Kelles Radiosendung zu Gast, 2013 war Kelle auf Einladung der FDP-Landtagsfraktion bei einer Podiumsdiskussion im Düsseldorfer Landtag zu Frauenrechten aufgetreten – Schneider war damals frauenpolitische Sprecherin der Fraktion.

Schneiders Büroleiter stammt wie das Ehepaar Kelle aus dem niederrheinischen Kempen und ist auf seinem privaten Facebook-Profil mit Klaus Kelle befreundet – es ist wohl kein Zufall, dass die Attacke auf SchLAu zuerst dort erschien.

Am Freitag griff zugleich das Regionalfenster von Sat 1 das Thema auf (der Video-Beitrag ist online noch nicht verfügbar). Nach einem Interview mit Schneider hatte der Sender bereits am Morgen ohne Nachfragen bei Christian N. oder einer Aids-Hilfe online und auf Facebook über den Fall berichtet – und falsch kommentiert, das Verhalten von N. sei "ein Spiel mit dem Feuer". In den Kommentaren unter dem Bericht auf Facebook und der Webseite des Regionalfensters wurde in Folge von mehreren Personen gefordert, N. als "Mörder" und "Verbrecher" einzusperren.



Christian N. gibt auf

Am Freitag Nachmittag meldete sich auch Christian N. auf Facebook noch einmal zu Wort. "Es tut mir leid, dass ich missverstanden wurde", schrieb er in einer kurzen Stellungnahme. "Dennoch stehe ich zu meinen Aussagen, die durch die Deutsche AIDS-Hilfe und Aidshilfe NRW als inhaltlich richtig bestätigt wurden. Um Schaden von SchLAu NRW abzuwenden, trete ich hiermit als Sprecher zurück." Viele Kommentatoren bedauerten inzwischen diesen Schritt auf Facebook, auch Rücktrittsforderungen an die Politiker wurden laut.

SchLAu ist ein auf Ehrenamtler setzendes Aufklärungsprojekt, bei dem junge LGBT kurz nach der eigenen Schulzeit in Klassen gehen und mit den Schülern über sexuelle Vielfalt sprechen. Das mehrfach ausgezeichnete Projekt informiert in einem FAQ über seine Arbeit – sexuelle Themen spielen nur eine Nebenrolle, wenn sie von den Schülern gezielt angesprochen werden.

 Update  21.11., 17.50h: Stellungnahme von SchLAu

Das Schulaufklärungsprojekt SchLAu NRW "respektiert und bedauert" die Entscheidung von Christian N., sein Amt niederzulegen. "Sein Engagement wird uns sehr fehlen", schrieben die verbliebenen Sprecher am Samstag in einer Stellungnahme bei Facebook. "Sein Engagement wird uns sehr fehlen." Die "öffentliche Diffamierung und Kriminalisierung von Christian" verurteile man scharf. "Der weiteren Stigmatisierung HIV-positiver Menschen wird dadurch Vorschub geleistet." Inzwischen sei Christian massiver verbaler Gewalt ausgesetzt.

Dazu habe auch die "undifferenzierte Kleine Anfrage der FDP-Abgeordneten Susanne Schneider und Ulrich Alda beigetragen", so SchLAu weiter. "Hier wird zudem versucht, das Bildungsprojekt SchLAu NRW gezielt zu diskreditieren. Es darf in diesem Zusammenhang nicht passieren, dass verschiedene Akteur_innen der Antidiskriminierung- und Präventionsarbeit gegeneinander ausgespielt werden."

Die Antidiskriminierungsarbeit umfasse auch den Abbau von Vorurteilen gegenüber HIV-positiven Menschen, man leiste aber keine Sexualaufklärung. Die privaten Äußerungen von Christian N. seien "wissenschaftlich fundiert", im Rahmen der Bildungsarbeit wären sie jedoch "verkürzt und nicht zielgruppenadäquat formuliert" gewesen. Schutz durch Therapie wie durch Kondome seien mögliche Bausteine einer Safer-Sex-Strategie. "Wenn im Kontext von SchLAu über Safer Sex und STI gesprochen wird, ist der Verweis auf den Schutz durch Kondome eine Selbstverständlichkeit. Grundsätzlich stellen Selbstverantwortlichkeit, Einvernehmlichkeit und ein grenzachtender Umgang zentrale Werte dar, die wir in unseren Workshops vermitteln."

Mehr zum Thema:
» Homo-Gurke für Susanne Schneider und Ulrich Alda (19.11.2015)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 44 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 127             4     
Service: | pdf | mailen
Tags: nrw, fdp, susanne schneider, ulrich alda, schlau, hiv, kombinationstherapie, aids-hilfe
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Aids-Hilfen kritisieren FDP-Politiker"


 44 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
20.11.2015
21:02:18
Via Handy


(+3, 13 Votes)

Von Lindchen


Die politische Sinnverdrehung ist daneben, aber Christians Äußerung auch. So Recht sie (er und die DAH) haben, stellen sich dennoch zwei Fragen: 1.) Weiß ich zu *jeder* Zeit, auch mit quartalsweisen Blutkontrollen, ob die derzeitige Therapie noch fruchtet? Und wenn nicht immer, vor allem nicht bei sich ändernden körperlichen Bedingungen: Sollte man nicht doch offen mit sich und seiner Infektion und seinem Sexpartner umgehen? 2.) Als SchLAu-Vorbild ist es nicht schlau, gummilosen Sex zu propagieren denn die lange Erklärung dazu, wann das gutgehen kann, verpufft schnell im Informationsrausch und kommt bei vielen Jugendlichen falsch an.

Ich bin selber positiv... und habe meine Infektion auch als Verantwortung zur Selbst- sowie Fremdverantwortung angenommen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
20.11.2015
21:12:36


(+4, 12 Votes)

Von aargh
Antwort zu Kommentar #1 von Lindchen


Er hat nicht als Schlausprecher etwas geäußert, sondern privat. Er hat nichts propagiert, sondern in einem klaren Kontext von seinem Verhalten gesprochen, das völlig legal und legitim ist. Es ist ein Skandal, wie Politiker daraus einen öffentlichen Skandal machen. Die Kommentare auch hier zeigen, dass es mehr mutige Vorbilder wie ihn geben muss, damit HIV+-Jugendliche öffentlich zu sich stehen können.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
20.11.2015
21:20:25
Via Handy


(+4, 10 Votes)

Von Lindchen
Antwort zu Kommentar #2 von aargh


Sorry, wer sich als Sprecher wählen lässt, egal welcher Körperschaft auch immer, der verbindet sein "Amt" auch mit der eigenen Person. Und: Öffentliche Facebook-Posts sind öffentlich. Für Privat-Stati bitte zweimal mehr klicken.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
20.11.2015
21:24:00


(+2, 12 Votes)

Von Adam
Antwort zu Kommentar #1 von Lindchen


"Als SchLAu-Vorbild ist es nicht schlau, gummilosen Sex zu propagieren denn die lange Erklärung dazu"

Also es wird so getan als wäre er in den klassen gegangen und hätte den kinder/jugendlich gesagt sie sollen ohne gummi rum poppen.

einfach lächerlich und sich dann noch gemein machen mit Subjekten wie kelle usw ist dann ganz tief....


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
20.11.2015
21:30:35
Via Handy


(+5, 7 Votes)

Von J-eye


Mal abgesehen von der Hexenjagd, die hier stattgefunden hat und die völlig daneben ist: Ist ungeschützter Sex (außerhalb von Beziehungen usw.) als behandelter HIV-Positiver nicht trotzdem gefährlich? Ich meine das Virus wird dann zwar nicht auf die andere Person übertragen, aber wenn der andere positiv ist und das dann auch nicht mitteilt, kann doch eine andere Variante des Virus übertragen werden (das HI-Virus ist sehr mutationsfreudig)und beide Varianten in sich zu haben kann die Therapie deutlich erschweren. Oder ist das überholt?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
20.11.2015
21:31:16


(+2, 10 Votes)

Von jhgk


Christian N. hätte nicht aufgeben sollen! Er hat von allen Recht gesprochen bekommen !

Die FDP-DUMPFBACKEN müssten mit einer Petition gestürzt werden. Viele DAH -Mitarbeiter und andere sollten diese Petition unterschreiben !

Ohne Kondom poppen am Meisten Heteros , so sieht es nämlich aus!
Link:
de.wikipedia.org/wiki/Barebacking.


TabuloseHuren.com

Link:
www.ao-huren.to


Frau Schneider ist zudem widerlich und die FDP im Abwind zum Glück!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
20.11.2015
21:56:25


(-1, 7 Votes)

Von jhgk
Antwort zu Kommentar #6 von jhgk


Ohne Kondom poppen am Meisten Heteros , so sieht es nämlich aus!
Link:
de.wikipedia.org/wiki/Barebacking


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
20.11.2015
22:02:13


(+7, 15 Votes)

Von Marek


Es ist skandalös, dass völlig uninformietre FDP-Politiker, die offenbar null Ahnung haben, Zitate aus dem Zusammenhang reißen und so Leute, die aufklären wollen, zum Rücktritt mobben, nur weil diese medizinische Fakten nennen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
20.11.2015
22:04:12


(+1, 9 Votes)

Von jhgk
Antwort zu Kommentar #6 von jhgk


Heteros sollten sich lieber mal um Ihr großes HIV -Problem kümmern .Auch im Ausland ,wo Heteros entweder die 2.Größte Gruppe an HIV -Erkrankten ausmachen oder zu spät sich auf HIV testen lassen ,nämlich deutlich später als Schwule oder die größte Gruppe an HIV-positiven darstellen , das ist so fast der Fall in Österreich , der Schweiz,England, Spanien, Israel, Franklreich, Schweden usw.!Heteros lassen sich zu spät testen!


Link:
blog.aidshilfe.de/2013/11/22/hiv-tests-viele-versa
umte-chancen/


Link zu www.n-tv.de

Link:
derstandard.at/2676449/Erwachsene-lassen-sich-zu-s
paet-testen


Homosexuelle verhalten sich in Bezug auf HIV/Aids vorbildhaft. Heteros dagegen nicht!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
20.11.2015
22:06:00


(+6, 14 Votes)

Von Heiner


Das zeigt wieder mal, wie verlogen, scheinheilig und abgrundtief verdorben die FDP ist.

Jetzt werden sogar schon medizinische Fakten skandalisiert, um auf der rechtspopulistischen Welle mitzureiten.

Die FDP muss echt am Ende sein, wenn sie sich jetzt sogar schon mit Lügen bei irgendwelchen Faschos anbiedern will.

Statt des SchLAu-Mitglieds sollten lieber diese beiden FDP-Lügner zurücktreten.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12345  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
About a Trans-Boy Wahlniederlage für Homo-Hasser Yahya Jammeh Studie: Genitaloperationen an intergeschlechtlichen Kindern weit verbreitet Chef der "Schwedendemokraten" muss aus Homo-Club fliehen
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt