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  • 21.11.2015, 14:07h           35      Teilen:   |

Terrorismus

Paris-Attentäter in Schwulenbars gesichtet

Artikelbild
Salah Abdeslam auf Fahndungsfotos der französischen Polizei. Es wird vermutet, dass der Terrorverdächtige sein Aussehen verändert hat

Der gesuchte Terrorverdächtige Salah Abdeslam besuchte vor den Anschlägen mehrfach Gay-Lokale in Brüssel.

Der 26 Jahre alte Salah Abdeslam, der als einer der Hauptverdächtigen der slamistisch motivierten Pariser Terror-Anschläge gilt, soll nur wenige Tage vor den Anschlägen, bei denen am 13. November 130 Menschen ums Leben kamen, mehrere Schwulenbars in Brüssel besucht haben. Dies ergab eine Auswertung von Aufnahmen mehrerer Überwachungskameras, berichtet das belgische Nachrichtenportal lalibre.be.

Demnach handele es sich um vier bis fünf Lokale im Saint-Jacques-Quartier. Die Bar-Besitzer seien bereits Anfang der Woche von der Polizei befragt worden.

Was Abdeslam in der Gay-Szene wollte, ist bislang unklar. Der mutmaßliche Terrorist scheint selbst nicht schwul zu sein, Freunde beschrieben ihn als Frauenheld. "Er hatte viele Mädchen – nahezu in jeder Nacht eine andere", wurde ein früherer Bekannter des Gesuchten in französischen Presseberichten zitiert.

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Schwule als leichte Opfer für Taschendiebstahl?

Während einige Medien darüber spekulieren, ob Salah Abdeslam potenzielle Anschlagziele ausspionieren wollte, liegt die Wahrscheinlichkeit näher, dass er sich in den Brüsseler Szeneläden Ausweise und andere Dokumente besorgen wollte. So waren Ende Oktober mehrere Taschendiebstähle im Viertel gemeldet worden.

Nach einem Bericht der britischen Zeitung "Independent" sollte Abdeslam in dem Pariser-Attentat ursprünglich wie sein Bruder Brahim als "Märtyrer" sterben, er habe jedoch im letzten Moment einen Rückzieher gemacht. Der Bruder war einer der Attentäter auf die Cafés in der Innenstadt; Salah hatte das Auto angemietet, mit dem sich diese Terroristengruppe bewegt hatte.

Abdeslams gegenwärtiger Aufenthaltsort ist unbekannt, er wird jedoch in Belgien vermutet. Er wird per internationalem Haftbefehl gesucht. (cw)

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Tags: terrorismus, salah abdeslam, paris, brüssel, attentäter
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Reaktionen zu "Paris-Attentäter in Schwulenbars gesichtet"


 35 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
21.11.2015
14:24:35


(-1, 9 Votes)

Von Aranos


Haha, wahrscheinlich wollte dieser Creep sich vor seinem "Martyrertod" nochmal richtig durchvögeln lassen und seine lebenslang unterdrückte Homo-/Bisexualität ausleben.
Diese Typen sind so sagenhaft erbärmlich, es ist echt unfassbar, LOL!


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#2
21.11.2015
15:07:47
Via Handy


(0, 6 Votes)

Von Jens


Entweder: Vielleicht hat er das Viertel nicht aufgesucht um es für Anschläge auszuspähen. Das Islamisten Schwulenbars und Lgbti Viertel für Sünde pur halten ist bekannt.
Nach Restaurants, Konzerten, Fussallstadien, Flugzeugen, Presse, Supermärkte, Hotels usw, die alle schon Ziel islamistischer Anschläge waren, ist das denkbar.
Oder: Ein heimlich schwuler oder bisexueller Islsmist ist natürlich paradox, aber möglich.


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#3
21.11.2015
15:10:37
Via Handy


(-1, 5 Votes)

Von Jens
Antwort zu Kommentar #2 von Jens


Korrektur:
"Vielleicht hat er das Viertel nicht aufgesucht um es für Anschläge auszuspähen."

- nicht


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#4
21.11.2015
15:20:34
Via Handy


(+7, 7 Votes)

Von Username


"Was Abdeslam in der Gay-Szene wollte, ist bislang unklar. Der gesuchte mutmaßliche Terrorist scheint selbst nicht schwul zu sein, Freunde beschrieben ihn als Frauenheld."

Es soll ja auch Bisexuelle geben.

Die Version mit dem Taschendieb hört sich aber schlüssig an. Wo sonst kommt man als Mann so nah auf Tuchfühlung mit anderen Männern. Das ist auch bei "normalen" Kriminellen eine beliebte Methode in Gaybars mit hohem Touristenaufkommen.


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#5
21.11.2015
15:37:25


(-3, 5 Votes)

Von de zoch kütt


" Freunde beschrieben ihn als Frauenheld. "Er hatte viele Mädchen nahezu in jeder Nacht eine andere", wurde ein früherer Bekannter des Gesuchten in französischen Presseberichten zitiert."

"Mein ganzes Leben war ich, was man einen Hurenbock nennt"

Link zu www.queer.de


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#6
21.11.2015
15:40:32
Via Handy


(+11, 15 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Erschreckend.

Machen wir uns nichts vor. LGBTI Lokalitäten und Organisationen könnten sehr wohl Anschlagsziele werden. Ich hoffe wir und die Sicherheitsorgane sind darauf entsprechend sensibilisiert.

In den kranken Hirnen der Terroristen ist oftmals festgebrannt, dass Homosexuelle nur im Westen vorkämen. Eine Meldung nach der dutzende Schwule umgekommen seien würde denen bei weitem nicht nur in der Islamistenszene Sympathien einbringen.

Vorsicht walten lassen ja, doch nicht jeder Muslime in einer Schwulenbar ist gleich ein Terrorist. Gerade jetzt sollten wir schwule und lesbische Migranten und Migrantinnen besonders unserer Solidarität versichern. Sie leiden unter der jetzigen sehr schwierigen Lage besonders.


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#7
21.11.2015
16:46:52


(+9, 13 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #6 von daVinci6667


Wir müßen auch aufpassen, das die konservativen keinen polizeistaat aufbauen, jetzt ist der beste Zeitpunkt um mehr Druck aufzubauen und der Bevölkerung zu erzählen, wie groß die Gefahr ist und leider glaubt die Bevölkerung das auch noch.


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#8
21.11.2015
17:10:46


(-7, 15 Votes)

Von Laurent
Antwort zu Kommentar #7 von hugo1970


Schönreden oder bagatellisieren bringt auch beim Thema (innere) Sicherheit nichts.


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#9
21.11.2015
17:28:34


(-6, 14 Votes)

Von ehemaligem User sandormiles


Ja, ja, der böse Polizeistaat, die böse Vorratsdatenspeicherung... Bla, bla... Ich bin mir sicher, tritt irgendwann der Ernstfall ein (und ich hoffe der bleibt aus), dann wird die überwältigende Mehrheit für eine drastische Verschärfung der Sicherheitsgesetze sein.

Z.B. die Vorratsdatenspeicherung wird verteufelt wie das Weihwasser, denn man könne damit schließlich keine Anschläge verhindern. Richtig. Man kann kann auch mit von Straftätern registrierten Fingerabdrücken und DNA-Proben keine Verbrechen verhindern. Vielleicht denkt man aber auch mal einen Schritt weiter. Will man nach einem Anschlag den Hinterbliebenen ernsthaft sagen, dass man leider die Täter nicht ermitteln kann, weil man schier keine Informationen/Spur hat? In Paris ist man den Terroristen (2. Zelle) wohl über ein Handy und den ausgewerteten Daten auf die Spur gekommen...

Ich will auch nicht meine Freiheit aufgeben. Nur wenn ich die Wahl habe, dann entscheide ich mich für das Leben und sei es, dass es mit gewissen Einschränkungen verbunden ist. An der Vorratsdatenspeicherung jedenfalls wird unsere Demokratie nicht untergehen!


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#10
21.11.2015
17:49:07


(-5, 13 Votes)

Von Laurent
Antwort zu Kommentar #9 von sandormiles


Ich bin mir ziemlich sicher, dass hier bestimmte Personen für die Hinterbliebenen 'dennoch' aus deren Sicht 'ernsthafte' Antworten finden würden.

Deinen Ausführungen ist zuzustimmen.


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