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Der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing ist auch der designierte Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2017 (Bild: CDU Schleswig-Holstein)

Der Landesparteitag der schleswig-holsteinischen CDU hat sich am Samstag für die "Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Zivilehe" ausgesprochen.

Eine große Mehrheit der Delegierten stimmte in Neumünster für den Antrag der Jungen Union, der sich gegen die Position der Bundes-CDU stellt. Konkret bedeutet er in erster Linie aber nur die Forderung nach Gleichstellung von Lesben und Schwulen im Adoptionsrecht, nicht jedoch nach Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

Nach Angaben von dpa wurden Anträge auf Vertagung der Entscheidung sowie auf eine Mitgliederbefragung zur Gleichstellung Homosexueller auf dem Parteitag jeweils mit deutlicher Mehrheit abgelehnt.

Schleswig-Holsteins CDU-Fraktionschef Daniel Günther hatte sich bereits im Mai nach dem irischen Referendum zur Ehe-Öffnung für eine Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe ausgesprochen (queer.de berichtete). Dennoch konnte sich die CDU-Landtagsfraktion im Juni nicht zu einer Unterstützung einer Initiative der rot-grün-dänischen Regierungskoalition für die Ehe für alle durchringen (queer.de berichtete). (mize)



#1 TeamplayerAnonym
  • 21.11.2015, 19:08h
  • Da ist die CDU Schleswig-Holsteins hier wesentlich weiter als die Bundespartei und das auch noch mit einer deutlichen Mehrheit für das bedingungslose und totale Adoptionsrecht für Schwule und Lesben!

    Davon können andere Landesverbände eine Menge lernen, besonders Baden-Württemberg, Sachsen und das Saarland!
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#2 hugo1970Profil
#3 Johannes45Anonym
#4 sanscapote
  • 22.11.2015, 08:16h
  • @Landesparteitag der schleswig-holsteinischen CDU, interessant ist zu erfahren, aus welchem Kalkuel die dortige CDU die Forderung stellt. Merkels Felle beginnen wegzuschwimmen, wie der Parteitag der CSU in Muenchen deutlich gezeigt hat.
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#5 MarcAnonym
  • 22.11.2015, 08:29h

  • Purer Theaterdonner. Als man entsprechende Beschlüsse und Anträge auf Landesebene hätte mitbeschließen können,tat man es nicht. Jetzt fordert man lauthals Minimallösungen, die auf dem CDU-Bundesparteitag in drei Wochen nicht die geringste Chance haben (im Gegenteil). Unglaubwürdig!
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#6 TheDad
  • 22.11.2015, 15:08h
  • Antwort auf #3 von Johannes45
  • ""Dennoch konnte sich die CDU-Landtagsfraktion im Juni nicht zu einer Unterstützung einer Initiative der rot-grün-dänischen Regierungskoalition für die Ehe für alle durchringen (queer.de berichtete).""..
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