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Vorstand und Gastredner bei der Jubiläumsveranstaltung (Bild: Aidshilfe Köln)

  • 23. November 2015, 06:13h, noch kein Kommentar

Im Studio DuMont hat die Aidshilfe Köln am Sonntag ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert.

Vorstandsmitglied Elfi Scho-Antwerpes begrüßte im Namen des Vorstands rund 170 geladenen Gäste, unter ihnen zahlreiche alte Wegbegleiter, Unterstützer, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter.

Die Aidshilfe Köln wurde am 26. November 1985 gegründet. Die Nachrichten aus den USA über die neue Krankheit hatten damals für große Diskussionen und Verunsicherung innerhalb der schwulen Communitys gesorgt. In einem Rückblick machte Scho-Antwerpes deutlich, wie ereignisreich die drei Jahrzehnte gewesen sind. "Der Verein musste sich alle paar Jahre neu erfinden."

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung und ehemalige Direktorin der BZgA, forderte als Gastrednerin, einem "Entwarnungseffekt" durch die neuen Therapiemöglichkeiten entgegenzuwirken, rief aber auch zu "Solidarität mit infizierten und kranken Menschen" auf. Die Stigmatisierung HIV-Positiver trage dazu bei, dass viele Menschen nichts von ihrer Infektion wüssten.

Christian Naumann von SchLAu NRW forderte als weiterer Gastredner mehr Aufklärung in der Schule: "Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt gehört in die Bildungspläne. Akzeptanz und Vielfalt stärken nicht nur schwule, lesbische und trans* Jugendliche, sondern sind für alle eine Bereicherung. Dies wäre ein Beitrag zur Entstigmatisierung von schwulen Jugendlichen und somit auch ein Beitrag zur HIV-Prävention." (cw/pm)