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  • 23.11.2015, 12:50h           12      Teilen:   |

Salah Abdeslam

Gesuchter Terrorist: "Wir hielten ihn für einen Stricher"

Artikelbild
Salah Abdeslam auf Fahndungsfotos der französischen Polizei. Es wird vermutet, dass der Terrorverdächtige sein Aussehen verändert hat. Er gilt als sehr gefährlich

Es ist weiterhin wenig bekannt über Salah Abdeslam, den meistgesuchten Mann Europas. In einem der Gay-Lokale, die er vor dem Paris-Anschlag besuchte, hielt man ihn für einen Sexarbeiter.

Am Wochenende wurden neue Einzelheiten über den mutmaßlichen Terroristen Salah Abdeslam bekannt, der vor den Anschlägen von Paris Schwulenbars in seiner Heimatstadt Brüssel besucht haben soll (queer.de berichtete). "Wir haben ihn für einen Stricher gehalten. Er verkehrte immer in derartigen Kreisen", erklärte etwa der Barmann Julien, der in einem der vier bis fünf von Abdeslam im Saint-Jacques-Quartier besuchten Gay-Lokale arbeitet, gegenüber der "Sunday Times".

Freunde von Abdeslam hatten in den letzten Tagen berichtet, dass sie ihn nicht für schwul hielten – er sei vielmehr vor seiner Radikalisierung ein Frauenheld gewesen. So war insbesondere darüber spekuliert worden, dass sich der Terrorverdächtige in den schwulen Szeneläden Ausweise und andere Dokumente besorgen wollte. So waren Ende Oktober mehrere Taschendiebstähle im Viertel gemeldet worden. Vereinzelt spekulierten internationale Boulevard-Zeitungen aber weiter – so schrieb die konservative "New York Post", Abdeslam habe "einen Geschmack für Homo-Sex" entwickelt, ohne näher darauf einzugehen.

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Wo ist Abdeslam?

Der 26-Jährige ist nach wie vor auf der Flucht. Die Behörden haben bislang keinerlei Informationen über seinen möglichen Aufenthaltsort preisgegeben. Nach einem unbestätigten Bericht der Zeitung "La Libre Belgique" sollen Sicherheitskräfte einen Verdächtigen in der Region Lüttich entdeckt haben. Es könnte sich um Abdeslam gehandelt haben. Die Person soll in einem BMW weiter Richtung Aachen gefahren sein. Freunde des mutmaßlichen Terroristen erklärten gegenüber dem amerikanischen Sender ABC News, Abdeslam habe sie vergangene Woche per Skype kontaktiert und gesagt, er sei noch in Brüssel und versuche verzweifelt, nach Syrien zu gelangen.

Die belgische Regierung erklärte bislang nur, dass die Fahnung auf Hochtouren laufe: "Die Operation ist noch nicht beendet, sie muss weitergehen", sagte Innenminister Jan Jambon am Montagmorgen gegenüber VRT. Es ist völlig unklar, ob es eine heiße Spur gibt. Der 1,75 Meter große Mann mit braunen Augen wird per internationalem Haftbefehl gesucht.

Abdeslam soll der logistische Koordinator der Anschläge in Paris gewesen sei. Er hatte unter anderem den VW Polo angemietet, der nahe der Konzerthalle Bataclan gefunden wurde. Er soll in der Tatnacht ebenfalls eine Sprengstoffweste getragen und geplant haben, mit den anderen Terroristen als "Märtyrer" zu sterben. Es wird nun darüber spekuliert, warum er einen Rückzieher machte. (cw)

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Tags: terrorismus, salah abdeslam, paris, brüssel, attentäter
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Reaktionen zu "Gesuchter Terrorist: "Wir hielten ihn für einen Stricher""


 12 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
23.11.2015
13:31:45


(+11, 11 Votes)

Von JarJar
Aus Kiel (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 30.10.2015


schrieb die konservative "New York Post", Abdeslam habe "einen Geschmack für Homo-Sex" entwickelt, ohne näher darauf einzugehen.

Ja das passt den natürlich gut, wer ein verrückter Terrorist ist hat sicher auch ein Geschmack für Homosex entwickelt weil wir Homos natürlich auch alle einen an der Waffel haben und potenzielle Terroristen sind. Drecksblatt.


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#2
23.11.2015
13:41:33


(+7, 9 Votes)

Von Krieg gg Terror
Antwort zu Kommentar #1 von JarJar


Drohneneinsätze und Dauerüberwachung gegen alle Homo-Clubs!

Einsatz der Armeen im Inneren gegen die Homo-Terroristen!


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#3
23.11.2015
13:57:51


(+7, 11 Votes)

Von Frieder


DNA-Proben von allen Gays in Europa!


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#4
23.11.2015
14:37:26


(+7, 7 Votes)

Von Anthrazit
Aus Alfter (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.08.2015


Kennt noch jemand Zinnemans Verfilmung von "The Day of the Jackal" mit dem göttlichen Edward Fox?

Der von der OAS angeheuerte Killer mit dem Decknamen "Schakal" taucht in Paris unmittelbar vor dem Anschlag auf deGaulle zur Tarnung in einer Sauna in das "Schwulenmilieu" ab. Er tötet den Mann bei dem er Unterschlupf gefunden hat als der herausfindet daß nach seiner neuen Bekanntschaft intensiv gefahndet wird.

..

Jede Vermutung über die Sexualität Abdeslams oder darüber seine Kontaktsuche habe der Vorbereitung des Abtauchens in ein des Islamismus unverdächtiges Umfeld gedient sind allerdings - wegen des völligen Mangels an Fakten - haltlose und tendenziell homophobe Spekulation. Schön übrigens daß die "New York Post" diese althergebrachte journalistische Tugend noch am Leben erhält.

Genausogut, -schlecht und -beliebig könnte man herbeimutmaßen daß es Abdeslams Ziel war zu Propagandazwecken eine Verbindung zwischen den Attentätern und dem "Schwulenmilieu" herstellen sollte. Gewissermaßen um die homophobe politische Atmosphäre der französischen Rechten zu bedienen.

Nur eines steht fest, diese Terroristen haben mit Sicherheit jeden denkbaren Aspekt der Folgen ihrer Aktion in ihre Planungen einbezogen und diese mit dem Ziel der Schadensmaximierung angepaßt.


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#5
23.11.2015
17:05:30


(-6, 8 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar


rein äußerlich scheint er ja ein leckeres Kerlchen zu sein. Ich finde schon, dass er ein süßes Gesicht hat. Aber es ist ja auch klar, dass man vom Äußeren nicht ins Innere eines Menschen sehen kann. Das macht es ja auch so schwer.


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#6
23.11.2015
19:43:32


(0, 6 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #5 von wiking77


Kannst ihn ja heiraten


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#7
23.11.2015
20:05:38


(+2, 8 Votes)

Von Woow
Antwort zu Kommentar #5 von wiking77


Da setzt jemand die richtigen Prioritäten.


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#8
24.11.2015
08:29:46


(+6, 6 Votes)

Von aLuckyGuy
Aus Peine (Niedersachsen)
Mitglied seit 28.08.2015


Was ist denn daran so schwer zu verstehen. Ich meine, für einen Islamisten gibt es doch wohl kein besseres Versteck als schwule Kneipen. Da würde man einen potentiellen Terroristen doch wohl am wenigsten vermuten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat der Typ mit Schwulsein rein gar nichts am Hut. Aber was macht ein Muslim nicht alles um endlich ins Paradies zu kommen. Es gibt im Koren nachweislich genügend Textstellen mit denen man dieses Vorgehen begründen kann. Hauptsache es geht letztendlich gegen Ungläubige. Dafür darf man als Muslim auch lügen und betrügen was das Zeug hält. Offiziell nennt sich das wohl taqiyya für Täuschung / Verschleierung / Blendwerk.

Link:
derprophet.info/inhalt/taqiyya.htm/


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#9
24.11.2015
14:12:39


(-1, 7 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar


letztlich zeigt es sich wohin Religion zur Spitze getrieben führen kann: zu Terror.

und hier hat der Islam durchaus ein großes Problem, denn diese Zeitgenossen rechtfertigen ja ihr schändliches Tun mit ihrer Religion, ihrem heiligen Buch etc.

Sie sind sogar bestrebt einen Staat zu gründen, der sich Islamischer Staat (IS) bezeichnet.

Selbstverständlich hat der IS mit dem Islam zu tun! Er leitet seine faschistische Ideologie direkt aus dem Koran ab. Und der Koran gibt je nach Lesart genau diese Ideologie her! Damit müssen sich die gemäßigten Muslime verdammt nochmal kritisch auseinander setzen!

Das wird vereinzelt getan, aber gleichzeitig wird dann wieder lamentiert, wie angeblich ungerecht "die USA", "der Westen", "die Juden" usw. ihnen Unrecht tun.


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#10
25.11.2015
09:39:01


(+2, 4 Votes)

Von Reto77
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Von der evangelikalen Szene wird diese vermeintliche Verbindung Terror-Schwule bereits genüsslich aufgegriffen. In den Kommentaren zum Artikel zum gleichen Thema auf blick.ch postet eine Dame:

"Das Aufkommen des internationalen islamistischen Terrors so ab den 70er Jahren deckt sich direkt mit der Gesellschaftsfähigkeit von offen gelebter Homosexualität im Westen."

Es geht dann noch ein paar hasserfüllte Sätze weiter, die ich uns hier ersparen will. Die Spur der Dame, die das gepostet hat, lässt sich mit Google problemlos zur Schweizer Heilsarmee zurückverfolgen und die Wortwahl im Rest des Postings passt zu jemandem mit evangelikalem Hintergrund. Es gibt in der Schweiz nur ganz wenige Frauen mit demselben Namen. Es handelt sich nicht um ein einfaches Mitglied, sondern jemand in leitender Position bei der Heilsarmee.

Den Leuten, die an den jähzornigen, rachsüchtigen, homophoben und frauenfeindlichen Gott des Alten Testaments glauben, ist offenbar kein Mittel zu billig oder zu pietätlos, um gegen uns Schwule ihren Propagandakrieg zu führen.

Quelle:
Link zu www.blick.ch
zweitletztes Posting.


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