Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 23.11.2015, 19:37h           100      Teilen:   |

Fall Christian N.

Sat 1 stigmatisiert schwulen HIV-Positiven

Artikelbild
Die NRW-Landtagsabgeordnete Susanne Schneider (FDP) wedelte für Sat 1 mit einem Kondom, als hätten HIV-Positive eine Pflicht zur Nutzung, selbst wenn sie niemanden anstecken können

Das Regionalmagazin in NRW beteiligt sich an der FDP-Hexenjagd auf einen jungen LGBT-Aktivisten.

Von Norbert Blech

Der Skandal um die Skandalisierung von privaten Äußerungen eines jungen LGBT- und Aids-Aktivisten aus NRW durch zwei Landtagsabgeordnete der FDP zieht weitere Kreise. Am Montag veröffentliche das regionale Fenster von Sat 1 auf seiner Webseite einen Videobericht zum Fall, der bereits am Freitag ausgestrahlt wurde und zu der Stigmatisierung des jungen Mannes beiträgt – mit zahlreichen Hasskommentaren als Folge.

Die Vorgeschichte: Der HIV-positive Christian N. hatte in der letzten Woche als Reaktion auf diskriminierende Medienberichte zum HIV-Coming-out des Schauspielers Charlie Sheen privat auf seinem Facebook-Profil geschrieben, dass er "regelmäßig Sex ohne Kondom" habe und Sexpartnern nichts von seiner Infektion erzähle, da er durch eine funktionierende Therapie ohnehin nicht infektiös sei. Wissenschaftlich ist dieser selbstbewusste Umgang eines HIV-Positiven mit seiner Infektion haltbar; die Aids-Hilfen versuchen seit Jahren, den Aspekt des "Schutzes durch Therapie" zu kommunizieren und das Prinzip der Eigenverantwortung zu betonen, auch um einer weiter anhaltenden Stigmatisierung und Kriminalisierung von Positiven entgegenzuwirken.

Die Abgeordneten Susanne Schneider, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, und Ulrich Alba, Sprecher im Gesundheitsausschuss, wollten dennoch von der Landesregierung in einer Kleinen Anfrage (PDF) wissen, wie diese die Äußerungen von N. bewerte, wonach "Sex mit häufig wechselnden Partnern ohne Kondom bedenkenlos sei". In der Anfrage werden die Zitate aus dem Zusammenhang gerissen und der Aspekt der Nicht-Infektiosität durch die Therapie von Christian N. größtenteils ignoriert – zugleich werden die Zitate mit der Arbeit von N. als einer von mehreren Sprechern für SchLAu NRW in Verbindung gebracht. Das größtenteils ehrenamtlich betriebene Projekt bietet Aufklärung über LGBT an Schulen und wird deswegen von erzkonservativer Seite zunehmend angegriffen – oft mit der Falschaussage, es handele sich um Sexualaufklärung.

Fortsetzung nach Anzeige


Parteiischer TV-Bericht

Nachdem ein erster Medienbericht zu der FDP-Anfrage am Donnerstag offenbar gezielt auf einem Portal des erzkonservativen Publizisten Klaus Kelle erschienen war und seine Ehefrau, die homophobe Aktivistin Birgit Kelle ("Gender Gaga") den Bericht auf Facebook zu einem Angriff auf SchLAu nutzte, stieg auch Sat 1 NRW am Freitag unter Berufung auf die FDP in die Stimmungsmache ein.

N. sei Sprecher einer von der "Landesregierung geförderten Organisation, die in Schulen geht, um Aufklärungsarbeit zu leisten", heißt es in der Anmoderation; im Laufe des zweiminütigen Beitrags wird die Finanzierung durch das Land noch zwei weitere Male erwähnt.



Die FDP fordere "zu Recht" eine Stellungnahme, so die Anmoderation weiter zu einem Bericht, der keine Antworten bietet. Die Partei halte es für ein "absolutes Unding", zu "suggerieren", dass es "nicht weiter schlimm sei", ungeschützten Sex trotz einer HIV-Infektion zu haben. Dass dies medizinisch tatsächlich bei einer funktionierenden Therapie nicht schlimm ist, wird von dem Sender in keinster Weise aufgeklärt.

Der Beitrag scheint eine bewusste journalistische Stimmungsmache: So stimmt zwar, dass Christian N. dem Sender eine Stellungnahme verweigert hat. Allerdings hatte er der Redaktion laut eigener Aussage einen Ansprechpartner bei der Aids-Hilfe NRW benannt, der für ihn sprechen würde. Das hatte er in der letzten Woche auch gegenüber queer.de so gehandhabt.

Statt einem kompetenten Ansprechpartner der Aids-Hilfe hatte die in Dortmund beheimatete Redaktion allerdings einen allgemeinen Arzt aus Dortmund vor die Kamera gezerrt. Der Mann, der nebenbei bei der Homo-Vereinigung der FDP, den Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) aktiv ist, ohne dass das im Beitrag erwähnt wird, hält Therapien für keinen Grund, auf das Kondom zu verzichten. Eine gegenteilige Aussage der Aids-Hilfe sowie der medizinischen Fachwelt erhält man dazu in dem Beitrag nicht, stattdessen eine allgemein anmutende Formulierung der Landesregierung zu Sex mit Kondomen, deren Herkunft nicht näher benannt ist.

Auch das Projekt SchLAu wurde nicht befragt; als einziger Vertreter der Politik kommt Susanne Schneider zu Wort, die das Verhalten von Christian N. als "sehr gefährlich" einschätzt, obwohl sie zum Zeitpunkt des Interviews bereits auf die vielfältige Problematik ihrer Aussagen hingewiesen worden war.

Verantwortlungsloses Click-Baiting

Sat 1 hat den Bericht unter den Titel "Gefährliches Posting" online gestellt; er endet mit den Worten, wer "so etwas postet, ist einfach nur fahrlässig". Fahrlässig ist wohl eher der Umgang von Sat 1 und den FDP-Politikern mit den Fakten – und mit Christian N.

So hatte Sat 1 am Freitag bereits einen kurzen Online-Text zu dem Thema verfasst, der ebenfalls nicht näher auf den Aspekt des Schutzes durch Therapie eingeht. In einem Facebook-Teaser dazu wird das Verhalten von N. gar als "unglaublich" und "ein Spiel mit dem Feuer" zusammengefasst – der Therapiegedanke fehlt dabei völlig.



In Folge kam es zu einigen Hetzkommentaren gegen N., gar zu Aufforderungen zu körperlicher Gewalt gegen ihn. Die Kommentare sind 72 Stunden später noch immer online.



Anhaltende Kritik an Schneider

Susanne Schneider im Frühjahr beim angeblichen Abbau von Ressentiments, wie sie Treffen mit Personen wie Birgit Kelle verteidigte
Susanne Schneider im Frühjahr beim angeblichen Abbau von Ressentiments, wie sie Treffen mit Personen wie Birgit Kelle verteidigte

Susanne Schneider selbst ist derweil weiter uneinsichtig – am Montag postete sie den Sat-1-Bericht bei sich auf Facebook. Zuvor hatte sie in dem sozialen Netzwerk geschrieben: "ICH diskriminiere Menschen, die Schüler 'aufklären', Sex ohne Kondom propagieren und damit bewusst das Risiko für Hepatitis, Syphilis, Gonorrhö etc leugnen!" Wie in der Anfrage wird damit nahegelegt, dass N. seinen legitimen privaten Umgang mit Kondomen als HIV-Positiver in Therapie auch HIV-negativen Schülern aufdrängen würde, anstatt sie vernünftig und umfassend aufzuklären – oder überhaupt zu der Frage, die nicht das Thema von SchLAu ist. Und das, obwohl es dafür keinen Beleg gibt und die ausführliche Facebook-Debatte in seinem Profil sich nicht um diesen Aspekt gedreht hatte. Auch ignorierte Schneider Hinweise der Aids-Hilfen, dass Kondome das Ansteckungsrisiko bei anderen sexuell übertragbaren Krankheiten nur verringern, nicht verhindern.

Bereits am Donnerstag hatten schwule Politiker der Linken in NRW ihre Kleine Anfrage kritisiert, auch queer.de hatte ihr eine Homo-"Gurke" verliehen (queer.de berichtete). Am Freitag hatten auch die Deutsche Aids-Hilfe und die Aids-Hilfe NRW die Gesundheits-Politikerin öffentlich auf Fehler in ihrer Argumentation hingewiesen, am Samstag hatte zudem SchLAu NRW die "öffentliche Diffamierung und Kriminalisierung von Christian" verurteilt, der inzwischen zurückgetreten war (queer.de berichtete).

Weitere Kritik kam am Sonntag von den Schwulen und Lesben in der SPD. "Wohl um mit billigem Populismus zu punkten" schössen die FDP-Abgeordneten "in ihrer kleinen Anfrage gegen SchLAu-Sprecher Christian N., indem sie seine Eignung als Sprecher des Projektes unter Hinweis auf 'häufig wechselnde Sexualpartner' anzweifeln", bemängelte der gesundheitspolitische Landessprecher der Schwusos, Ulrich Thoden, in einer Pressemitteilung. "Auch wird die Aussage, dass eine Therapie einen ebenso wirksamen Schutz vor einer HIV-Infektion bietet, wie der Gebrauch von Kondomen, in Frage gestellt. Damit fördern die beiden FDP-Abgeordneten aktiv alte Vorurteile und die Stigmatisierung von HIV-Positiven."

Der Rücktritt von N. sei zu bedauern, so das Statement weiter, das die "erfolgreiche" Arbeit von SchLAu verteidigt. "Für die SPD ist ganz klar, dass HIV-Positive weder stigmatisiert noch kriminalisiert werden dürfen. Besonders alarmierend ist der plumpe Populismus der FDP-Abgeordneten Schneider und Alda, den diese wider besseres Wissen und dem aktuellen Stand der Wissenschaft zum Trotz bedienen. Es wirkt ganz so, als wolle man sich bei rechtspopulistischen Gruppierungen wie den 'Besorgten Eltern' anbiedern." Die FDP glaube, "durch falsche Informationen Ängste und längst überwunden geglaubte Vorurteile schüren zu müssen".

Schneider hatte sich in der Vergangenheit durchaus für LGBT-Rechte engagiert. Allerdings hält sie auch Verbindungen zu Birgit Kelle, war Anfang des Jahres in einer Radiosendung der Publizistin zu Gast, Kelle selbst trat auf einer Podiumsdiskussion der Landtagsfraktion auf. "Ich spreche mit den Menschen, die meine Fachbereiche betreffen – auch um Ressentiments abzubauen", schrieb Schneider zu entsprechender Kritik auf Facebook am Wochenende. Laut Christian N. hat sie vor und nach ihrer Kleinen Anfrage keinen Kontakt zu ihm gesucht.

Links zum Thema:
» FDP-Anfrage an die Landesregierung (PDF)
» Sat-1-Bericht "Gefährliches Posting"
Mehr zum Thema:
» Aids-Hilfen kritisieren FDP-Politiker (20.11.2015)
» Homo-Gurke für Susanne Schneider und Ulrich Alda (19.11.2015)
» Fakten zur Antidiskriminierungs-Arbeit von SchLAu NRW (28.11.2014)
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 100 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 962             10     
Service: | pdf | mailen
Tags: nrw, fdp, susanne schneider, schlau, hiv, kombinationstherapie, sat 1, journalismus
Schwerpunkte:
 HIV/Aids
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Sat 1 stigmatisiert schwulen HIV-Positiven"


 100 User-Kommentare
« zurück  12345...910  vor »

Die ersten:   
#1
23.11.2015
20:00:52


(-10, 20 Votes)

Von Trinchen


Widerlich, widerlich, was FDP und Sat.1 daraus machen.

Und dennoch trägt Christian die Schuld dafür. Einfach sau dumm so 'ne Nachricht öffentlich(!) rauszuhauen. Ein Arschtritt an alle SchLAu-Ehrenämtler im Lande!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
23.11.2015
20:03:58


(-1, 13 Votes)

Von Letzes Runde


In zwei Jahren erinnert sich kein Mensch mehr an die FDP. Ein letztes Aufbäumen dieser völlig überflüssigen Partei, deren Klientel inzwischen ja bestens von den Grünen bedient wird. Kurz vor Schluss muss diese Belanglosigkeit noch mal Kräftig ihre Inkompetenz beweisen (denn es gibt ja inzwischen mehrere anerkannte Studien, die belegen, dass gut therapierte HIV-Positive mit einer Virenlast unter der Nachweisgrenze den Virus nicht weiter geben) indem zwei ihrer "Gesundheitsexperten" eine Hexenjagd veranstalten. Zum Fremdschämen! Guido - das willst Du doch nicht wirklich denen durchgehen lassen, oder?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
23.11.2015
20:13:08


(+10, 20 Votes)

Von Felix


Sat1 halt. Wie bei den meisten Privatsendern gibt es da keine seriöse Berichterstattung, keine Neutralität und keine journalistische Ehre. Für einen sensationsheischenden Bericht gehen die wortwörtlich über Leichen und stacheln jede Hetze an.

Ich will nicht wissen, welche FDP-Fans da bei Sat1 sitzen und das Fernsehen zur Verbreitung ihrer persönlichen Ansichten missbrauchen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
23.11.2015
20:13:13


(+13, 21 Votes)

Von Heiner


Auf dem Foto, wo diese FDP-Prulla fröhlich mit der Hetzerin Birgit Kelle posiert, sieht man welche Geistes Kind diese FDP-Dame ist und mit welchen geistigen Brandstiftern sich die FDP umgibt.

Wie schon mehrfach festgestellt:
wenn die FDP am Abgrund steht, läuft sie politisch Amok und biedert sich für Macht sogar bei den Rechtspopulisten an.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
23.11.2015
20:14:06


(-17, 23 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Trinchen


Ja, das hätte Christian sich vorher überlegen sollen und daß es dann zu solchen Rückmeldungen einiger Facebooknutzer kommt, war vorhersehbar!

"So stimmt zwar, dass Christian N. dem Sender eine Stellungnahme verweigert hat. Allerdings hatte er der Redaktion laut eigener Aussage einen Ansprechpartner bei der Aids-Hilfe NRW benannt, der für ihn sprechen würde."

Das nenne ich einfach nur feige und rückgratlos!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
23.11.2015
20:40:51


(-10, 22 Votes)

Von taybalo


Ich halte die Entrüstung im Artikel von Queer.de nicht für ganz konsequent. In der Vergangenheit wurde ja schon mehrfach betont, daß jeder für sich selbst verantwortlich ist bei der HIV-Prävention und Barebacker nicht kriminalisiert werden sollten. Umso unverständlicher ist es, daß diesmal die Therapie der betroffenen Person als zentrales Argument dienen soll, obwohl dies im Sinne der vergangenen Berichterstattung auf Queer.de ein Non-Faktor sein sollte. Christian N. ist allein schon wegen seines Risikoverhaltens in bezug auf andere STIs für SchLau nicht tragbar. Es ist anzunehmen, daß er eine Vorbildrolle verkörpert. Ich sehe die Verantwortung für diesen Zwischenfall größtenteils bei ihm. Wer erwartet schließlich eine wissenschaftlich akkurate Recherche von einem Privatfernsehsender?


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
23.11.2015
20:40:52


(+8, 14 Votes)

Von goddamn liberal


Wer Intimitäten raustwittert oder auf Facebook öffentlich macht, muss immer aufpassen nach dem alten Motto:

Feind hört mit!

Das gilt natürlich v.a. für AktivistInnen bei Projekten wie SCHLAU, die von einer homophoben Front, die anscheinend bis in die FDP reicht, systematisch und skrupellos bekämpft werden.

Man muss sich auch da schützen und gegen alle Gefahren gewappnet sein.

Naivität im Kampf ist der erste Schritt zur Niederlage.

Nebenbei: Zu anstößigen Intimitäten zähle ich auch das gedankenlos dahingetwitterte Gejaule der inneren Schweinehunde von Matussek, Steinbach u. Co. Auch das sollte im Interesse aller lieber nicht in die Öffentlichkeit dringen.

Aber auch da bin ich wohl hoffnungslos altmodisch...


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
23.11.2015
20:44:10


(+10, 18 Votes)

Von Timon


Dass die FDP medizinische Fakten ignoriert und lieber mit Lügen Hass verbreitet, ist schon schlimm genug.

Dass jetzt aber auch noch Sat.1 diesen Populismus unterstützt und verbreiten will, ist skandalös.

Vermutlich, weil beide auf dem absteigenden Ast sind und sich mit so einer billien Masche noch irgendwie retten wollen. Da lässt man dann auch jeden Anstand und jede Ethik beiseite.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
23.11.2015
20:47:44
Via Handy


(+1, 15 Votes)

Von Komischer Vogel


Und wieder einmal werfen die Medien mit Scheisse.

Leider stammt jene scheisse dieses mal wirklich vom "Medienopfer"

Bei erfolgreicher Therapie ungeschützt sex haben ist ja in Ordnung.
Aber unaufrichtiger umgang mit Sexualpartnern auf keinen Fall.

Ja ich verstehe jeden der Sagt:
Ne Therapie hin oder her nur mit Gummi. Ich habe auch immernoch Verständnis für alle die dann sagen:
Nein vergiss es.

SO ein Verhalten wirft die gesamte Akzeptanz für HIV positive wieder um jahre zurück.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
23.11.2015
20:49:28


(+10, 16 Votes)

Von Julian S
Antwort zu Kommentar #5 von Patroklos


1. Was hätte er sich denn "vorher überlegen" sollen?

Ob man medizinische Tatsachen verbreiten darf oder ob das Aussprechen der Wahrheit in Deutschland schon verboten ist?

2. Wenn er nach dieser Hexenjagd, die FDP und Sat1 gegen ihn fahren um ihn persönlich fertig zu machen und davon zu profitieren, keine Lust mehr hat, sich öffentlich noch mehr die Worte im Mund rumdrehen zu lassen, ist das nur verständlich. Erst recht bei einem Sender wie Sat1, der bereits seine vorgefertigte Meinung hat und dem es nur darum geht, einen medial unerfahrenen Menschen mit rhetorischen Tricks öffentlich hinzurichten, um die Quote des darbenden Senders zu erhöhen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  12345...910  vor »


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Schwulen Flüchtling verprügelt: Zehn Monate auf Bewährung 25 Jahre "Schwulen-Verrat" im Fernsehen LiSL: Keine deutschen Steuergelder für Verfolgerstaaten Marokko: Küssende Mädchen freigesprochen
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt