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Reid Ewing alias Dylan Marshall

Modern-Family-Star hat Coming-out


Reid Ewing als Dylan Marshall in der TV-Comedyserie "Modern Family" (Bild: ABC)

Nur wenige Tage, nachdem Reid Ewing über seine Sucht nach Schönheits-OPs gesprochen hat, outet sich der 27-Jährige eher beiläufig als schwul.

Der amerikanische Schauspieler Reid Ewing hat am Wochenende auf Twitter erstmals öffentlich seine Homosexualität thematisiert. Es war bereits sein zweites Coming-out in ebenso vielen Tagen: Erst am Donnerstag hatte er in der "Huffington Post" erstmals darüber gesprochen, wie sehr er Schönheitsoperationen bereue, die er als Folge seiner Dysmorphophobie durchgeführt habe – dabei handelt es sich um eine Störung, bei der sich ein Mensch einbildet, hässlich zu sein. Ewing hatte in dem Artikel erklärt, über Jahre das Problem operativ angegangen zu sein, um auszusehen wie Brad Pitt. Das habe ihm freilich weitere gesundheitliche Probleme eingebracht.

Sein Coming-out als schwuler Mann erfolgte am Samstag eher am Rande: Er erklärte in einem Tweet, dass er in einem Bericht des Fernsehsenders ABC über Dysmorphophobie einen von der Störung betroffenen jungen Mann für "heiß" halte. Darauf fragte ihn ein Fan über Twitter, ob er sich damit geoutet habe. Die Antwort des Schauspielers: Er sei noch nie ungeoutet gewesen.



Ewing hatte in den letzten Jahren in einigen wenig bekannten Teenie-Filmen mitgespielt. Berühmt wurde er durch Auftritte in der seit 2009 laufenden Comedy-Reihe "Modern Family" des Senders ABC, die in den USA zu den erfolgreichsten Serien gehört. Er spielt darin in rund 30 der bislang 150 Folgen die Rolle des Dylan Marshall, des Ex-Freundes von Haley Dumphy (Sarah Hyland). Für seine Darstellung der etwas unterbelichteten, aber gutmütigen Figur erhielt er viel Lob in den Medien.

Während in den USA Woche für Woche bis zu 15 Millionen Menschen "Modern Family" anschalten, fristet die Sendung hierzulande auf RTL Nitro eher ein Schattendasein. Die Serie wurde wiederholt von Homo-Gegnern kritisiert, weil einer der drei vorgestellten Familien eine Regenbogenfamilie ist. Sie besteht aus Mitchell (Jesse Tyler Ferguson) und seinem Partner Cameron (Eric Stonestreet), die gemeinsam ein vietnamesisches Baby adoptieren. (dk)

Youtube | In "Modern Family" singt Dylan für seine Freundin einen sehr eigenartigen Song, um ihr Herz zurückzugewinnen


#1 SebiAnonym
  • 24.11.2015, 11:41h
  • Je mehr Leute zu sich selbst stehen, statt sich selbst verstellen zu müssen, desto besser. Für sie selbst und für alle anderen...
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#2 MarioAnonym
#3 KüchenpsychologeAnonym
  • 24.11.2015, 20:39h
  • Meine persönliche Theorie zu schwulem Begehren besteht darin, dass wir sexuell besonders auf die Typen abfahren, die wir gerne selber sein würden oder die offensichtlich Eigenschaften verkörpern, die wir an uns schmerzhaft vermissen. Er illustriert diese Theorie im Extrem ganz gut.
    Der Sex ist dann ein Versuch, sich den anderen oder seine begehrten Eigenschaften dadurch irgendwie anzueignen. Deswegen fahren Ältere auf Jugend, der blasse Nerd auf Jocks, dünne Twinkies auf bärtige Hunks, einsame Teens auf erfahrene Daddies und die meisten unsicheren Homos auf natürlich selbstbewusste Heteros ab. Das funktioniert aber immer nur oberflächlich, deswegen können auch die wenigsten Partnerschaften auf so einer Basis längerfristig befriedigen. Schon gemein, man kriegt nie wirklich, was man eigentlich bräuchte, aber rafft nicht einmal, warum das so ist.
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#4 ToWiAnonym
  • 25.11.2015, 00:26h
  • Nun kriegt euch mal wieder ein. Ein weiterer Schauspieler der sich auf coole Weise geortet hat. Das ist gut so und sollte Schule machen.
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#5 keyjahn
  • 25.11.2015, 02:49h
  • Antwort auf #2 von Mario
  • Was er zu dem Thema sagte, ist eigentlich interessant. Er meinte, er fand sich nciht schön, ging zum Schönheitschirugen, der verpasste ihm Wangenimplantate, er fand sich immer noch nicht schön und ging immer wieder, bis ihm irgendwann klar wurde, das es seine Selbstwahrnehmung ist, die ihn denken lässt, dass er hässlich ist. Er spricht sich dafür aus, das vor einer Schönheits-OP erst Ursachen geklärt werden. Ist die OP wirklich angebracht oder sind es psychische Probleme. Natürlich sind die Chancen in der Millionendollar Industrie Schönheits-OPs, nicht sehr wahrscheinlich.
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#6 Harry1972Profil
  • 25.11.2015, 09:53hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #3 von Küchenpsychologe
  • Ja, eindeutig Küchenpsychologie und nicht einmal besonders gut durchdacht.
    Was Du beschreibst, mag auf einige Leute zutreffen aber ganz sicher nicht auf die Mehrheit.
    Wie sonst erklärst Du Dir sogenannte "lesbische Bären", also bärige Typen, die auf bärige Typen stehen? Oder was ist mit Männern ohne festes Beuteschema?
    Hast Du irgendelche Studien parat, weshalb "die wenigsten Partnerschaften auf so einer Basis längerfristig befriedigen" können, wie Du sagst oder ist das nur so ein küchenpsychologisches Vorurteil?
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#7 David77Anonym
#8 Miguel53deProfil
#9 FarbenspielAnonym