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Ein Scharia-"Richter" liest vor Zuschauern die "Urteile" gegen die mutmaßlichen Homosexuellen vor

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat am Montag in sozialen Netzwerken Bilder veröffentlicht, die erneut eine Hinrichtung von angeblichen Homosexuellen im Irak zeigen soll.

Die Fotos, die in Falludscha aufgenommen worden sein sollen, zeigen zwei gefesselte Männer mit verbundenen Augen. Sie werden von vermummten Terroristen kopfüber vom Dach eines mehrstöckigen Gebäudes geworfen. Außerdem sind etliche Zivilisten am Boden zu sehen, die der Hinrichtung zuschauen. Es kann allerdings nur darüber spekuliert werden, ob sie das freiwillig tun. Weitere Bilder zeigen die Männer, wie sie leblos auf dem Boden liegen, sowie die Beisetzung eines Mannes.

Seit über einem Jahr verbreitet der IS Berichte und Bilder von Hinrichtungen von angeblichen Homosexuellen im Irak oder in Syrien, die entweder durch den Sturz von einem hohen Gebäude, durch Steinigung oder durch Erschießung getötet wurden.

queer.de verbreitet die Folterbilder von Hinrichtungen durch den "Islamischen Staat" nicht weiter, weil sie zum einen die Menschenwürde und Persönlichkeitsrechte der Opfer verletzten und zum anderen keine unabhängige Dokumentation, sondern Propaganda sind. Queer.de-Journalist Micha Schulze erklärte: "Die Bilder und Videos wurden von den Terroristen ganz bewusst selbst produziert, um uns zu emotionalisieren und damit für ihre abscheulichen Ziele zu vereinnahmen. Doch wir gehen dem 'Islamischen Staat' nicht auf den Leim! (siehe Kommentar).

Anfang des Jahres war ein IS-Dokument aufgetaucht, in dem die Todesstrafe für Homosexuelle angeordnet wurde (queer.de berichtete). Mit dem Tod werden auch Ehebruch, der Abfall vom Glauben und das Spionieren für den Gegner bestraft, ebenso wie Mord und Blasphemie. Für einige Taten werden speziell Steinigung (Ehebruch) oder Kreuzigung (Raubmord) vorgesehen. Zuvor waren einvernehmliche homosexuelle Handlungen im Irak legal. (dk)



#2 WolkentraumAnonym
#4 zoomAnonym
#5 guardian nytAnonym
  • 27.11.2015, 14:22h
  • Nach Angaben der britischen Zeitung The Guardian, ist die Türkei der Hauptabnehmer des IS-Öls.

    Türkische Geschäftsleute hätten Verträge mit IS-Vertretern abgeschlossen, wonach die Terrormiliz mindestens 10 Millionen Dollar pro Woche für ihr Öl bekomme.

    Einem Bericht der New York Times zufolge, schätzen US-Behörden den Erlös des IS allein aus der Türkei auf insgesamt 40 Millionen Dollar pro Monat.

    Laut türkischen und syrischen Medienberichten wird der Ölexport aus den vom IS okkupierten Territorien von niemand anderem als Bilal Erdogan, dem Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, kontrolliert. Bilal Erdogan soll gleich mehrere Schifffahrtsunternehmen besitzen. So habe er unlängst einen Vertrag für den Transport des IS-Öls nach Asien abgeschlossen.
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#6 ölügarchüAnonym
#8 snowdenAnonym
#9 köprüyüAnonym
#10 BaklavaAnonym