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  • 24.11.2015, 11:38h           21      Teilen:   |

Brutale Hinrichtung

IS stürzt zwei mutmaßliche Schwule in den Tod

Artikelbild
Ein Scharia-"Richter" liest vor Zuschauern die "Urteile" gegen die mutmaßlichen Homosexuellen vor

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" hat am Montag in sozialen Netzwerken Bilder veröffentlicht, die erneut eine Hinrichtung von angeblichen Homosexuellen im Irak zeigen soll.

Die Fotos, die in Falludscha aufgenommen worden sein sollen, zeigen zwei gefesselte Männer mit verbundenen Augen. Sie werden von vermummten Terroristen kopfüber vom Dach eines mehrstöckigen Gebäudes geworfen. Außerdem sind etliche Zivilisten am Boden zu sehen, die der Hinrichtung zuschauen. Es kann allerdings nur darüber spekuliert werden, ob sie das freiwillig tun. Weitere Bilder zeigen die Männer, wie sie leblos auf dem Boden liegen, sowie die Beisetzung eines Mannes.

Seit über einem Jahr verbreitet der IS Berichte und Bilder von Hinrichtungen von angeblichen Homosexuellen im Irak oder in Syrien, die entweder durch den Sturz von einem hohen Gebäude, durch Steinigung oder durch Erschießung getötet wurden.

queer.de verbreitet die Folterbilder von Hinrichtungen durch den "Islamischen Staat" nicht weiter, weil sie zum einen die Menschenwürde und Persönlichkeitsrechte der Opfer verletzten und zum anderen keine unabhängige Dokumentation, sondern Propaganda sind. Queer.de-Journalist Micha Schulze erklärte: "Die Bilder und Videos wurden von den Terroristen ganz bewusst selbst produziert, um uns zu emotionalisieren und damit für ihre abscheulichen Ziele zu vereinnahmen. Doch wir gehen dem 'Islamischen Staat' nicht auf den Leim! (siehe Kommentar).

Anfang des Jahres war ein IS-Dokument aufgetaucht, in dem die Todesstrafe für Homosexuelle angeordnet wurde (queer.de berichtete). Mit dem Tod werden auch Ehebruch, der Abfall vom Glauben und das Spionieren für den Gegner bestraft, ebenso wie Mord und Blasphemie. Für einige Taten werden speziell Steinigung (Ehebruch) oder Kreuzigung (Raubmord) vorgesehen. Zuvor waren einvernehmliche homosexuelle Handlungen im Irak legal. (dk)

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Tags: islamischer staat, irak, hinrichtung
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Reaktionen zu "IS stürzt zwei mutmaßliche Schwule in den Tod"


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
25.11.2015
00:42:10


(+4, 10 Votes)
 
#2
25.11.2015
10:13:26


(+5, 11 Votes)

Von Wolkentraum


"Vorher habe man Flugblätter abgeworfen, um den Fernfahrern Gelegenheit zu geben, sich von ihren Fahrzeugen zu entfernen. Die Befürchtung, dass es unter diesen Schmugglern nicht nur Islamisten gibt, hatte das US-Militär nach eigenen Angaben in der Vergangenheit davon abgehalten, diese geschätzt 500 Millionen Dollar jährlich einbringende Erwerbsquelle der Terrororganisation trockenzulegen."

Link zu www.heise.de

Erdogan: Türkisches Militär wusste nicht, dass SU-24 zu russischer Luftwaffe gehörte

Link:
de.sputniknews.com/politik/20151125/305906068/erdo
gan-su-24-tuerkisches-militaer.html


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#3
25.11.2015
19:14:08


(+5, 9 Votes)
 
#4
25.11.2015
19:27:07


(+6, 10 Votes)

Von zoom
Antwort zu Kommentar #3 von pseudos


oops. das erhellende detail. kinder von türkischen "grauen wölfen" spielen "turkmenische minderheit".

Link:
colonelcassad.livejournal.com/2491068.html


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#5
27.11.2015
14:22:41


(+6, 8 Votes)

Von guardian nyt


Nach Angaben der britischen Zeitung The Guardian, ist die Türkei der Hauptabnehmer des IS-Öls.

Türkische Geschäftsleute hätten Verträge mit IS-Vertretern abgeschlossen, wonach die Terrormiliz mindestens 10 Millionen Dollar pro Woche für ihr Öl bekomme.

Einem Bericht der New York Times zufolge, schätzen US-Behörden den Erlös des IS allein aus der Türkei auf insgesamt 40 Millionen Dollar pro Monat.

Laut türkischen und syrischen Medienberichten wird der Ölexport aus den vom IS okkupierten Territorien von niemand anderem als Bilal Erdogan, dem Sohn des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, kontrolliert. Bilal Erdogan soll gleich mehrere Schifffahrtsunternehmen besitzen. So habe er unlängst einen Vertrag für den Transport des IS-Öls nach Asien abgeschlossen.


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#6
27.11.2015
14:43:54


(+8, 10 Votes)

Von ölügarchü
Antwort zu Kommentar #5 von guardian nyt


Der Schwiegersohn von Staatschef Recep Tayyip Erdogan wird neuer Energieminister in der Türkei. Die Familie Erdogan steht seit längerem im Verdacht, Öl-Geschäfte mit der Terror-Miliz IS getätigt und Millionen-Profite eingestreift zu haben.

Link:
deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/11/26/erd
ogans-schwiegersohn-wird-tuerkischer-energieminist
er/


Trittin erwähnte bei Illner die Pflege verletzter Terroristen in der Türkei.

"Die Tochter von Erdogan leitet sogar ein geheimes Krankenhaus in Sanliurfa, wo täglich verletzte IS-Kämpfer in türkischen Militärfahrzeugen eingeliefert werden, wie Global Research berichtete."

Link zu www.t-online.de


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#7
27.11.2015
18:03:46


(+3, 7 Votes)
 
#8
28.11.2015
07:47:39


(+7, 9 Votes)

Von snowden


Sturm der Entrüstung nach Journalisten-Festnahme in der Türkei

Ein Bericht über angebliche Waffenlieferungen der türkischen Regierung an den IS war der Anstoß: Zwei Redakteure der Zeitung "Cumhuriyet" wurden deshalb verhaftet. Die internationale Empörung ist unüberhörbar.

Link zu www.dw.com

Link zu www.kaosgl.com


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#9
28.11.2015
15:11:08


(+6, 8 Votes)

Von köprüyü
Antwort zu Kommentar #6 von ölügarchü


Köprüyü gecene kadar ayiya dayi derler

Bis man über der Brücke ist, muß man zum Bären Onkel sagen (türkisches Sprichwort)

"Wer den russischen Bären reizt

Recep Tayyip Erdogan wird wegen seines autoritären Stils oft mit Wladimir Putin verglichen. Nun könnte der türkische Präsident seinen Meister in dem Russen finden..."

Link zu www.tagesspiegel.de

Zur Vermutung des Tagesspiegels, schon im niederschwelligen Bereich:

"Turkish exporters are losing millions daily due to tougher inspections of cargo at the border with Russia. As the newspaper Zaman writes, for three days Antalya hasnt been able to send fruit and vegetable goods to Russia."

"After the plane (the Russian Su-24) was shot down, we cant send goods. Daily damage are around one million lira (more than 350,000 dollars), a representative of the Karalli company said."

Link:
fortruss.blogspot.de/2015/11/russian-customs-stren
gthens-controls-on.html


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#10
28.11.2015
15:52:40


(+2, 6 Votes)

Von Baklava
Antwort zu Kommentar #9 von köprüyü


Das Blaue auf der Karte unten rechts sind keine Seseam-Kringel.

Es handelt sich um neo-osmanische Warteschleifchen.

Link zu www.facebook.com

Zum Bären unter der Brücke:

"Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat eine mögliche Schließung der Schwarzmeer-Engen durch die Türkei, falls ein türkischer Kampfjet abgeschossen werden sollte, als apokalyptisch bezeichnet."

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Yavuz-Sultan-Selim-Br%C3%BCc
ke


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