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  • 10. November 2003, noch kein Kommentar

London Die Affäre um die angebliche sexuelle Beziehung des britischen Thronfolgers Charles mit seinem Assistenten Michael Fawcett weitet sich in den britischen Medien aus. Während sie die Vorwürfe des ehemaligen Dieners Chris Smith durch ein Urteil derzeit nicht verbreiten dürfen, haben sie diese nach dem spektakulären Dementi des Prinzen jedoch mehr als nur angedeutet und kommentiert. Tenor: auch wenn die Gerüchte falsch sind, sei der Ruf von Prinz Charles derart geschädigt, dass eine Amtsübergabe an seinen ältesten Sohn William geboten sei.
In einer Krisensitzung mit seinen engsten Vertrauten will der Prinz nun über das weitere Vorgehen beraten. Charles werde sich auf seinem Landsitz mit Prinz William, seiner Lebensgefährtin Camilla Parker Bowles und engen Mitarbeitern beraten, berichtete die "Times" am Montag. Die "News of the World" hatte am Sonntag geschrieben, Charles' Privatsekretär Peat habe einst die sexuellen Neigungen des Thronfolgers hinterfragt. Charles' früherer Presseberater, der offen schwule Mark Bolland sagte dem Blatt, dass Peat ihn vor einem Jahr gefragt habe: "Glauben Sie, dass Charles bisexuell ist?". Daraufhin habe Bolland geantwortet, der Prinz sei "eindeutig nicht schwul oder bisexuell". Dem Bericht zufolge bestreitet Peat jedoch, je solch eine Frage gestellt zu haben. (nb)