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München bekennt sich zur einer aktiven Gleichstellungsarbeit für LGBT (Bild: flickr / Thomas Jaehnel / by 2.0)

Die bayerische Landeshauptstadt ist dem europäischen Netzwerk "Rainbow Cities" beigetreten.

Nachdem der Münchner Stadtrat dies bereits am 14. Oktober beschlossen hatte, unterzeichnete Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag das "Memorandum of Unterstanding", in welchem die Kooperation der "Rainbow Cities" geregelt ist.

Ziel der Vernetzung ist es, sich über Strategien, Praxisbeispiele, Hindernisse im Umfeld kommunaler Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsarbeit für LGBT auszutauschen. Teilnehmen können Städte, in denen eine aktive Gleichstellungsarbeit für LGBT in der jeweiligen Kommune erfolgt und eine konkrete Beauftragung dafür erteilt ist.

"Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir erneut eine starke Gegenbewegung zu allen Gleichstellungsbemühungen spüren und Gruppierungen stark werden, die eindeutig lesben-, schwulen- und transfeindlich agieren, ist eine Vernetzung gerade auch auf der europäischen Ebene wichtig", erklärte OB Reiter zur Unterzeichnung. "Wir müssen solchen Tendenzen entschieden entgegentreten."

Bislang sind 20 Städte dem internationalen Netzwerk beigetreten. In Deutschland gehören neben München auch Berlin, Hamburg, Hannover, Mannheim und Köln zu den "Rainbow Cities". Mit Mexiko-Stadt ist sogar eine Metropole außerhalb Europas dabei. (cw)



#1 kuesschen11Profil
  • 25.11.2015, 10:32hDarmstadt
  • Also nur 5 bedeutend große Städte bekennen sich zur Regenbogenstadt. Und jetzt ist München erwacht.

    Da gibts noch jede Menge andere Großstädte und Regionen, die sich in Deutschland anschließen sollten. Es wird Zeit ...
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#2 NorisetteProfil
  • 26.11.2015, 22:36hNürnberg
  • Ein sehr guter Schritt für München. Aber die tun auch seit Jahren und Jahrzehnten was für die Szene, nicht zuletzt durch ausreichende Mittel.

    In der zweiten großen Stadt Bayerns/Frankens schaut das schon anders aus. Hier reichen die geringen Mittel der Stadt Nürnberg selbst, ergänzt durch geringe Mittel aus Erlangen und eine Anerkennungssumme aus Fürth bei weitem nicht aus, um eineN HauptamtlicheN bei wenigstens einem Verein, nämlich Fliederlich, anzustellen, ganz zu schweigen von den anderen Vereinen, die keine kommunalen Mittel bekommen.

    Zudem hat München schon seit Jahren eine sehr aktive und erfolgreiche "Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei Landeshauptstadt München" eingerichtet

    München achtet seine lesbischen/schwulen Mitbürgerinnnen und Mitbürger. Andere Städte speisen die nur ab und investieren lieber in Betonorgien und unsinnigen Selbstverwirklichungsprojekten der Politik.

    München ist völlig zurecht nun Regenbogenstadt. MÜnchen ist lebenswert für Schwule und Lesben, und das muss ich neidvoll aber nicht neidend anerkennen.
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#3 AndreasAnonym
  • 27.11.2015, 13:56h
  • Antwort auf #2 von Norisette
  • Danke für diesen netten Kommentar. Die Landeshauptstadt München hat heuer ein richtig großes zusätzliches Maßnahmenpaket für LGBT auf den Weg gebracht:
    - Beratungsstelle für Trans* und Inter*
    - Beratungsstelle für Regenbogenfamilien
    - hauptamtliche Stelle für das diversity-Jugendzentrum
    - hauptamtliche Stelle für das Aufklärungsprojekt.

    Wer sich gerne über die Münchner Aktivitäten informieren mag:
    www.muenchen.de/koordinierungsstelle
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