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Dimitri Kane (1994-2015) wird am Samstag beigesetzt (Bild: Promobild)

In Florida hat sich Dimitri Kane, einer der Nachwuchsstars des schwulen Pornofilms, das Leben genommen.

Der 21-jährige Pornostar Dimitri Kane (bürgerlich: Constantine Moraitis) ist am Sonntag in der Küstenstadt Deerfield Beach in Florida gestorben. Nach Angaben des Gerichtsmediziners von Broward County hat sich der aus New Jersey stammende Mann das Leben genommen.

Weitere Hintergründe des Todes sind bislang noch nicht bekannt. Laut einem Bericht des Online-Pornomagazins "Str8UpGayPorn" hatte eine dem Darsteller nahestende Person zunächst erklärt, dass er an einer unabsichtlichen Überdosierung von Drogen oder Medikamenten gestorben sei. Die "South Florida Gay News" berichten, dass Freunde über den Tod des jungen Mannes schockiert gewesen seien. "Er war total happy am Samstagabend. Ihn schien nichts zu bedrücken", wurde ein Freund zitiert.

Kane galt als einer der aufstrebenden Stars im schwulen Pornofilmbereich und hatte in den letzten zwei Jahren für MenRoyale, Pride Studios, Next Door Casting and Collegedudes gearbeitet. Men.com, eines der beliebtesten schwulen Pornoportale der USA, hatte erst einen Tag vor seinem Tod ein neues Video mit Kane veröffentlicht.

"Jeder, der ihn kannte, hat ihn geliebt"

In einer Todesanzeige schrieb seine Familie: "Er hat Skateboarding, Zeichnen, Wettrennen, Musik und das Schreiben geliebt, aber besonders gerne hat er Zeit mit seiner Familie verbracht. Constantine hatte eine gute Seele, war charismatisch und hat Leute angezogen. Jeder, der ihn kannte, hat ihn geliebt." Kane soll am Samstag in Hamilton (New Jersey) beigesetzt werden.

Erst vergangene Woche ist der Twink-Darsteller Zac Stevens in San Diego aus bislang unbekannten Gründen gestorben. Der 25-Jährige hat unter anderem ebenfalls für Label wie Men.com gearbeitet (queer.de berichtete). Im Mai hatte sich zudem Falcon-Darsteller Rylan Knox das Leben genommen (queer.de berichtete). (cw)



#1 GeorgGAnonym
#2 JarJarProfil
  • 26.11.2015, 12:26hKiel
  • Man sieht dass vermutlich die wenigsten Leute Pornos drehen weil sie es geil finden.
    Tragisch wenn so junge Menschen ihr Leben selbst beenden, es gibt doch so viel was das Leben lebenswert macht.
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#3 TheDadProfil
  • 26.11.2015, 12:53hHannover
  • ""Laut einem Bericht des Online-Pornomagazins "Str8UpGayPorn" hatte eine dem Darsteller nahestende Person zunächst erklärt, dass er an einer unabsichtlichen Überdosierung von Drogen oder Medikamenten gestorben sei.""..

    Damit handelt es sich wahrscheinlicher um einen UNFALL !

    Suizid setzt bewußtes vorgehen voraus..
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#4 Julian67Anonym
  • 26.11.2015, 13:08h
  • Antwort auf #3 von TheDad
  • Du versuchst doch bloß dein Gewissen zu beruhigen. Die Selbstmordrate unter schwulen Pornodarsteller ist extrem. Diese Industrie ist der Teufel und deshalb ist es unmoralisch, sie zu unterstützen.
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#5 TheDadProfil
  • 26.11.2015, 13:45hHannover
  • Antwort auf #4 von Julian67
  • Der Teufel ist eine Erfindung der Katholischen Kirche !

    Die Moral ebenfalls..

    Das nutzen nur Menschen als "Argument" die sich selbst für besonders integer halten, gleichzeitig damit aber die Arbeit dieses Darstellers abwerten, und in eine Ecke stellen, in die sie nicht gehört..

    Ob es eine erhöhte Suizidrate unter Schwulen Porno-Darstellern gibt, ist gar nicht bekannt..
    Denn nur weil hier in relativ kurzer Zeit über mehrere Suizide berichtet wurde, bedeutet das noch lange keine "besondere Höhe" dieser Rate, oder gar ein ansteigen..

    Die Suizid-Rate unter LGBTTIQ-Kindern und Jugendlichen ist signifikant höher, als unter Heten-Kindern und Jugendlichen..
    Und damit auch signifikant höher als unter Porno-Darstellern..

    Wird darüber auch so ausführlich berichtet ?

    Im Übrigem muß ich mein Gewissen gar nicht beruhigen..
    Zumal dieser Einwand Deinerseits unterstellt, ich hätte gar ein "schlechtes Gewissen"..

    Lieber ein schlechtes gewissen, als gar keines, und sich zu "moralischen Urteilen" aufschwingen..

    Es ist halt Fakt..
    Suizid setzt bewußtes Handeln voraus !

    Alles andere sind dann nur Unfälle..
    Ob man dazu ein paar Pillen zuviel einwirft, oder sich wie der Schauspieler David Carradine beim wichsen in einem Schrank in einem Hotelzimmer "aus versehen" erhängt, weil man in der Strangulations-Tetanie ein besonders antörnendes autoerotischen Erstickungsspiel gefunden hat, ist nebensächlich..

    Auch der Sänger und Kopf der australischen Band INXS, Michael Hutchence wurde im November 1997 unter ungeklärten Umständen mit einem Gürtel erhängt in einem Hotelzimmer in Sydney aufgefunden..
    Offensichtlich mit dem gleichem Hobby beschäftigt, das auch Caradine das Leben kostete..

    Na und ?
    Halten wir deshalb Hotelzimmer in Luxushotels für den "Teufel", oder auch nur für besonders gefährliche Orte ?
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#6 falken42
#7 wiking77
  • 26.11.2015, 14:18h
  • wieder ein so trauriges Ereignis... Schade um ihn, es tut mir aufrichtig leid um ihn.

    Es bleibt zu hoffen, dass nicht noch mehr Kerle dieses Schicksal ereilt.
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#8 DonFranceAnonym
  • 26.11.2015, 14:28h
  • Antwort auf #4 von Julian67
  • Teufel...unmoralisch...alles klar...da kenne ich aber ganz andere Industriezweige, die wesentlich schlimmer sind.
    Heute schon zur Beichte in einer katholischen Kirche gewesen?
    Anders kann ich mir so ein "Teufelsgeschwätz" nicht erklären.
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#9 JarJarProfil
  • 26.11.2015, 14:42hKiel
  • Antwort auf #7 von wiking77
  • Schön dass sich wenigstens einer nicht wieder einer Sinnlosdiskussion hingibt, die jetzt schon auf Kirche und Co abzielt.
    Hier ist ein Mensch gestorben, es ist egal ob es ein Unfall war oder ein Suizid, zum einen geht es uns wenig an, zum anderen werden wir es hier nicht klären können. Es geht meiner Meinung nach um Respekt dem man einem Menschen der verstorben ist entgegenbringt. Es gibt nämlich Menschen die um diesen gerade trauern.
    Die mögen hier, auf einer deutschen Seite vielleicht nicht mitlesen, dennoch Respekt und Anstand sollten es einem eigentlich gebieten mal so ein paar Sachen einfach runter zu schlucken die einem auf der Zunge liegen. Aber Problem des Internets, jeder hat zu allem eine Meinung und MUSS sie mitteilen, egal wie unpassend sie gerade sein mag.
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#10 burgerbergProfil
  • 26.11.2015, 18:08hberlin
  • Vielleicht sollte man sagen "Drogen gehören zum Handwerk". In sehr vielen Produktionen sind Drogen auch ein Teil der Kalkulation. Ein Darsteller, der als Aktiver gebucht wird, muss halt einen Ständer vorweisen - falls das nicht geht, wird nachgeholfen. Ein Drehtag kostet halt Geld und die Möglichkeiten mit Pornos - Geld zu verdienen, sind eher als schwierig zu sehen. Um besser "drauf zu sein" wird auch schnell mal was durch die Nase gezogen oder andere "Chemikalien" kommen zum Einsatz, damit die Darsteller sich gut fühlen.

    Was aber festzuhalten bleibt - die Betroffenheit gegenüber den Toten ist eher eine Heuchelei! Warum ist diese Branche zwischenzeitlich zum Problem geworden - ganz einfach, weil jeder sich das Material kostenlos im Internet besorgt - um es sich "zu besorgen". Viele der Darsteller arbeiten sich tagsüber beim Dreh ab und nachts wird die Kohle mit Escortdiensten verdient. Dass das ein Körper nicht lange mitmacht - ist leicht zu verstehen!
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