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  • 26.11.2015, 13:53h           7      Teilen:   |

"Porno-Boxer"

Yusaf Mack: "Ich liebe Trannys!"

Artikelbild
Yusaf Mack wurde nach dem Interview wegen transphober Sprache kritisiert

Nach seinem erzwungenen Coming-out sucht der "Porno-Boxer" nun nach Liebe. Der 35-Jährige hat schon genaue Vorstellungen.

Yusaf Mack hat in einem Interview mit "Hip Hollywood" erklärt, er sei bereit für eine Beziehung und wolle mit einer Transfrau oder Transgender zusammen sein: "Mich interessieren Trannys", so Mack. "Ich liebe Trannys! Ich finde Trannys attaktiv. Ich mag keine Muskelpakete wie mich selbst."

Die Aussage Macks kommt überraschend, da er erst kürzlich sprach, dass er auf Männer stehe – nach einer wahren Coming-out-Odyssee, die mit der Teilnahme Macks am schwulen Pornovideo "Holiday Hump'n" (Feiertagspoppen) in New York City begonnen hatte.

Als er von Medien auf den Film angesprochen wurde, erfand er eine abenteuerliche Geschichte: Er sagte, er habe eigentlich an einem Hetero-Porno teilnehmen wollen, sei aber unter Drogen gesetzt worden und die Aufnahmen seien erfolgt, als er willenlos war (queer.de berichtete). Als ihm die Produktionsfirma des Pornofilms daraufhin mit einer Verleumdungsklage drohte, erklärte der Vater von zehn Kindern, er habe doch willentlich an dem Dreh teilgenommen und sei bisexuell (queer.de berichtete). Wenig später outete er sich als schwul (queer.de berichtete).

Jetzt sei er mit seinem Leben zufrieden, erklärte Mack in dem Interview. Er sagte weiter, dass er bereits als Teenager homosexuelle Gefühle entwickelt, diese aber versteckt habe, um nicht anders behandelt zu werden. "Das war, als ob in mir ein Mann wohnt, den niemand kennen durfte", erklärte Mack.

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Von Caitlyn Jenner inspiriert

Caitlyn Jenner in ihrer Realityshow "Call me Caitlyn", die im Klatschsender E! zu sehen ist - Quelle: E! Entertainment
Caitlyn Jenner in ihrer Realityshow "Call me Caitlyn", die im Klatschsender E! zu sehen ist (Bild: E! Entertainment)

Bei seinem Coming-out sei er von Reality-Fernsehstar Caitlyn Jenner inspiriert worden, die sich dieses Jahr als transsexuell geoutet hatte. Die frühere Sportlerin, die 1976 die olympische Goldmedaille im Zehnkampf der Männer gewonnen hatte, war in den USA unter dem Namen Bruce Jenner jahrelang ein Superstar und Vorbild gewesen. "Wenn er es tun kann, kann ich es tun", so Mack. "Ich brauche mich nicht mehr zu verstecken."

Amerikanische LGBT-Blogger kritisierten, dass sich Mack bei dem Interview sehr unsensibel verhalten habe. So habe er nicht nur Caitlyn Jenner als "er" bezeichnet, sondern auch das Wort "Tranny" genutzt, was von Transpersonen mehrheitlich als Schimpfwort angesehen wird. So hatte auch Dragqueen-Superstar RuPaul letztes Jahr erklärt, das Wort nicht mehr zu benutzen (queer.de berichtete).

"Yusaf, wenn du das liest, hier ein kleiner Tipp", heißt es auf dem Blog Queerty. "Wenn Du wirklich daran interessiert bist, die Liebe einer Transperson zu gewinnen, solltest du nicht transphobe Schimpfwörter wie 'Tranny' verwenden." (cw)

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Tags: yusuf mack, transpersonen, caitlyn jenner
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Reaktionen zu "Yusaf Mack: "Ich liebe Trannys!""


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
26.11.2015
15:12:45


(+8, 10 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


Andere haben es ja schon kommen sehen, jetzt hat er wieder geliefert. Zahlen die so gut, oder ist er so mediengeil, dass er einfach nicht mehr weiß, wann es besser ist, einfach mal die Klappe zu halten?

Ich habe mir das Interview angesehen und weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Das er nicht die hellste Kerze auf der Torte ist, war ja schon vorher klar, dafür scheint sein soziales Umfeld so hell durch, wie ein Christbaum an Heilig Abend, und das bei einem Interview das fair und wohlmeinend gestaltet ist. Die Ghettosprache wird dadurch unterstrichen, dass ihm anscheinend berufsbedingt diverse Zähne fehlen.

Eigentlich scheint er ja ein Netter zu sein und einen schönen Körper hat er sicher auch. Aber was sollte ich mit einem Mann anfangen, mit dem ich mich nicht und über nichts unterhalten kann und der offensichtlich ein riesiges Bündel unbewältigter Probleme mit sich herumschleppt. Schade!

Ich wünsche ihm von Herzen, dass er sich 1.) klar darüber wird, was er will und was er braucht und 2.) das danach auch finden möge.

(Und dem Rest der Welt: Das er dazu keine Interviews mehr gibt.)


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#2
26.11.2015
23:10:33


(+3, 5 Votes)

Von JarJar
Aus Kiel (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 30.10.2015


Steckt der Böhmermann dahinter? Das klingt langsam nach einer Inszenierung.
Ich bin nicht schwul, ich wurde unter Drogen gesetzt und kann mich an nix erinnert. -> Na ja, war doch bewusst ich bin Bi -> Okay ich bin schwul -> Ich bin schwul, will aber eine Beziehung zu einer Transexuellen.
Ich schätze als nächstes will er selbst eine Frau werden, eigentlich fehlt das nun noch.
Wie mein Vorredner schon schrieb, er sollte sich erstmal selbst klar werden wer er ist und was er will bevor er Interviews gibt die ihm später leid tun.


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#3
26.11.2015
23:24:49


(-2, 4 Votes)

Von Murmeltier


Pass auf, übermorgen sagt er er wär Tranny


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#4
26.11.2015
23:54:13
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von Komischer Vogel


Von Hetero über Bi zu Schwul zu Pansexuel... ... in ähh wie lang hat er gebraucht?

Nehmet ihm bitte das Mikro aus der Hand bevor er nur um alle Register zu ziehen ne Hormon Therapie Ankündigt.

Würde mich nicht wunder wenn er unter dem Mediendruck nicht noch eher früher als später so richtig mist baut und seine zehn Kinder ohne Vater da stehen.


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#5
27.11.2015
18:43:41


(0, 6 Votes)

Von willie


Mal abgesehen davon, dass er wirklich nicht die hellste Kerze ist- er hats auch nicht grade leicht.

Viele Afro-Amerikaner sind nicht out, und sein Umfeld war bestimmt auch nicht besonders schwulen- oder bi-freundlich.
Er steht anscheinend auch auf Frauen, und bisexuelle Männer fallen oft aus allen Communities raus. Gleiches gilt erst recht für Männer, die bevorzugt TV oder trans Frauen daten (es ist nicht ganz klar was er meint). Diese werden überall als sonderbar angesehen und haben keine Community, die sie unterstützt.


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#6
28.11.2015
04:38:09


(0, 4 Votes)

Von Alte Tunte


"Das Wort 'Tranny' wird von Transpersonen mehrheitlich als Schimpfwort angesehen."

Aha. Ich bitte um Erläuterung, auf welchen Umfragen, Abstimmungen oder sonstigen Erhebungen diese Aussage beruht.

Und gern auch um eine Prognose, ab wann ungefähr "Transpersonen" von (wie auch immer die dann politisch korrekt genannt werden wollen) als Schimpfwort betrachtet wird.

Nicht zuletzt bitte ich um Nachsicht: Ich bin eine alte schwule Tunte aus einer Zeit, als "schwul" noch viel mehr ein Schimpfwort war als heute. Nur daß die Homos damals, statt rumzuheulen und sich in der Euphemismustretmühle dauernd neue phantasievolle Begriffe für sich auszudenken, einfach selbstbewußt gesagt haben: Ja, genau, das sind wir: schwul. (Und pervers und arbeitsscheu, hehe.)

Oder, um es einfacher zu sagen: Wenn jemand erklärt "Ich liebe Trannys", sollte man/frau/irgendwas sich nicht ins Höschen machen und den Tranny-Liebhaber niederblökeln, weil er nicht den Begriff benutzt hat, der diese Woche gerade der einzig zulässige ist. Auch, wenn es noch so schön sein kann, sich dauernd als Opfer zu fühlen.


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#7
28.11.2015
09:38:15


(+2, 2 Votes)

Von schwarzerkater
Profil nur für angemeldete User sichtbar


der typ kann einem nur leid tun - und ist ein perfektes beispiel für eine homophobe sozialisation


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