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Der Präsident des Ligaverbands Dr. Reinhard Rauball kündigte erstmals umfangreiche Bildungsmaßnahmen zum Abbau von Homophobie im Fußball an (Bild: CHLietzmann)

Höhepunkt des 3. Charity-Dinners der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld war die Festrede vom Präsidenten des Ligaverbands Dr. Reinhard Rauball.

Auf der Spenden-Gala der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) am Samstag im Grand Hyatt Berlin verkündete Liga-Präsident Dr. Reinhard Rauball eine lang erhoffte Nachricht: Gemeinsam mit der Bundesliga-Stiftung, dem DFB und der BMH will der Ligaverband den 36 Profi-Mannschaften der 1. und 2. Liga sowie dem Amateursport umfangreiche Bildungsmaßnahmen zum Abbau von Homophobie anbieten.

Die Details der Zusammenarbeit will Rauball Anfang des kommenden Jahres verraten. Der Liga-Präsident drückte in seiner Rede zudem die Hoffnung aus, dass auch bald ein aktiver Profi-Fußballer in Deutschland den Mut zum Coming-out finde. Er versicherte für diesen Fall seine volle persönliche Unterstützung.

170 Gäste aus Politik, Sport. Kultur und Zivilgesellschaft

"Dr. Rauball hat in einer sehr persönlichen Rede ein deutliches Zeichen dafür gesetzt, den Fußball in eine noch offenere Kultur zu führen, die Lesben und Schwule sichtbar macht und wertschätzt", begrüßte der geschäftsführende Vorstand der Hirschfeld-Stiftung Jörg Litwinschuh die Ankündigung. "Das ist ein wichtiges Signal, um sowohl im Amateur- als auch im Profi-Bereich Tabus aufzubrechen und das leidvolle Versteckspiel beenden zu helfen, damit alle Spielerinnen und Spieler offenen mit ihrer sexuellen Identität umgehen können."

Aus Anlass des 3. Charity Dinners der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld kamen am Samstag rund 170 Gäste aus Politik, Sport. Kultur und Zivilgesellschaft im Grand Hyatt Berlin zusammen, um ein Zeichen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu setzen. Eine Eintrittskarte kostete 300 Euro.

Als Schirmherr des Abends sprach Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) Begrüßungsworte. Vertreter aller im Bundestag vertretenen Parteien, darunter Anton Hofreiter (Bündnis 90/Die Grünen), Gregor Gysi (Die Linke), Stefan Kaufmann (CDU) und Gudrun Zollner (CSU), waren als Gäste vor Ort.

Marianne Rosenberg, die als Stargast der Gala Jazz singen sollte, ließ sich wegen eines Krankenhausaufenthalts entschuldigen. Den Abend moderierte Griseldis Wenner. Der Reinerlös der Spenden-Gala fließt in die Stiftungsarbeit. (cw/pm)



#1 25364758Anonym
  • 29.11.2015, 16:43h
  • Dass CDU/CSU/SPD-Politiker zu so ner Veranstaltung hingehen, obwohl sie Schwule und Lesben rechtlich diskriminieren, das ist schon ziemlich verlogen.
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#2 hugo1970Profil
  • 29.11.2015, 17:49hPyrbaum
  • Liebe Deutsche schwule Fussballprofis, öffnet Euch und zeigt der Welt Euer Schwulsein.
    Ich bin mir sicher, das Ihr große Wertschetzung beckommen werdet und nicht nur als Fussball Helden, sondern auch als starke Persönlichkeiten gefeiert werden.
    Natürlich werdet Ihr auch offenen und versteckten Hass zu spüren beckommen, aber Ihr könnt auf die Mehrheit bauen und diese Mehrheit ist offener als mann glaubt.
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