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  • 30.11.2015, 06:54h           22      Teilen:   |

"Queer Politics"

Schweiz: Lesben und Schwule aus neun Parteien gründen Verein

Artikelbild
Sie kennen keine Parteien mehr, nur noch Queers: Gruppenbild von der Vereinsgründung (Bild: Queer Politics)

In der Eidgenossenschaft engagieren sich Politiker von Links bis Rechts gemeinsam für gleiche Rechte.

In der Schweiz wurde am Wochenende der Verein "Queer Politics" gegründet. Er ging aus dem bisherigen überparteilichen LGBTI-Netzwerk hevor, in dem sich Mitglieder von neun Parteien aus dem gesamten politischen Spektrum engagieren. Vertreten sind die Alternative Linke (AL), Sozialdemokraten (SP), Grüne, Christdemokraten (CVP), Evangelische Volkspartei (EVP), Grünliberale (glp), FDP. Die Liberalen (FDP), Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) sowie die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei (SVP).

"Der Verein zeigt, dass LGBTI-Fragen nicht nur von Links oder Rechts behandelt werden", heißt es in einer Pressemitteilung vom Sonntag. "Politiker aus dem ganzen Parteienspektrum setzen sich zusammen, um LGBTI-Anliegen die größtmögliche Unterstützung zu bieten."

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Dialog fördern und gemeinsame Aktionen planen

Zweck des Vereins sei es, den Dialog zwischen den Parteien in der Queer-Politik zu fördern, die Zusammenarbeit abzusprechen und gemeinsame Aktionen durchzuführen. Zu Co-Präsidenten von "Queer Politics" wurden Renato Pfeffer (EVP) und Mia Willener (glp) gewählt. Dem Vorstand gehören außerdem Christof Schauwecker (Grüne), Alan Sangines (SP), Stefan Fritschi (FDP), Denis Kläfiger (BDP) und Charles Schnyder (CVP) an. Der linke und rechte Rand ist damit nicht in der Führungsspitze vertreten.

Auf politischer Ebene gebe es noch "großen Handlungsbedarf", heißt es in der Mitteilung des neuen Vereins. Aktuell will er für ein Nein bei der von der CVP durchgesetzten Volksabstimmung "Für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe" werben, welche die Ehe in der Bundesverfassung als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau festschreiben will. "Diesem Rückschritt gilt es Einhalt zu gebieten", erklärte "Queer Politics". Die CVP-Mitglieder im Verein stellen sich damit gegen die eigene Partei.

In Deutschland gibt es keine organisierte Zusammenarbeit zwischen den Homo-Organisationen der Parteien. Es galt im Februar 2014 bereits als kleine Sensation, als die Berliner Landesverbände von DIE LINKE.queer, QueerGrün. Schwusos, LiSL und LSU einen gemeinsamen Offenen Brief an den Berliner CSD e.V. veröffentlicht hatten (queer.de berichtete). (cw)

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Tags: schweiz, queer politics, überparteilich
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Reaktionen zu "Schweiz: Lesben und Schwule aus neun Parteien gründen Verein"


 22 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
30.11.2015
08:07:27


(-6, 12 Votes)

Von Tacheles


Das sind doch gute Neuigkeiten aus der Schweiz! In Deutschland sollte das doch auch machbar sein! Da wird vor allem der LSVD aber Augen machen!


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#2
30.11.2015
11:27:55


(+6, 12 Votes)

Von Vollverblödung


Mit Rassisten und Faschisten "für Homo-Rechte"?

Entweder ein ganz schlechter Scherz oder ein neuer Höhepunkt bürgerlicher Verblödung.


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#3
30.11.2015
11:41:09


(+4, 12 Votes)

Von oder auch
Antwort zu Kommentar #2 von Vollverblödung


"Sie kennen keine Parteien mehr, nur noch Queers"

Sie kennen keine politischen Inhalte mehr, nur noch ein bürgerlich-parteiübergreifendes Klassenprojekt sozial Privilegierter, die sich möglichst gewinnbringend in der bestehenden Ordnung einnisten wollen.


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#4
30.11.2015
12:00:50


(-8, 10 Votes)

Von Bekloppo
Antwort zu Kommentar #3 von oder auch


"Sie kennen keine politischen Inhalte mehr, nur noch ein bürgerlich-parteiübergreifendes Klassenprojekt sozial Privilegierter, die sich möglichst gewinnbringend in der bestehenden Ordnung einnisten wollen."

-----------------------------------------

Beruhigend zu lesen, dass sich die letzte Kohorte kommunistischer Blütenträumer hier bei queer.de noch bester Gesundheit erfreut!

Darauf ein dreifach-kräftiges "Ho-Ho-Ho-Chi-Min"!!!

Allein diese ausgrenzende, faschistoide Sprache der linken Guerilla hier beweist mir ein ums andere Mal mehr, dass sich Kommunisten und Neonazis nicht viel nehmen. Extremismus muss man immer von beiden Seiten bekämpfen.

Im Gegensatz zur "brave new world" der Kommunisten wird allerdings in der ach so pöhsen "bürgerlichen Klassengesellschaft" keiner für das eingeknastet, was er sagt. Das nur als Randbemerkung.


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#5
30.11.2015
12:21:41


(-6, 8 Votes)

Von Bekloppo


Noch ein kleiner Nachtrag zu den roten Daumen, die man bekommt, sobald man es wagt, die schwul-kommunistische Intelligentsia hier auch nur im Ansatz zu kritiseren: Erst werden Menschen mundtot gemacht, am Ende baumeln sie am Galgen.

Ermordet wegen irgendeiner Ideologie - dabei spielt es für das Opfer keine Rolle, ob von links oder rechts.

Wie wäre es - anstatt sich in gähnreizerzeugender Klassenkampfrhetorik aus dem vorletzten und letzten Jahrhundert zu üben - endlich einmal wirklich solidarisch zusammenzustehen? Jenseits von ausgrenzenden Ideologien endlich mal auf den einzelnen Menschen, auf das Individuum zu schauen?

Aber das bekommt Ihr einfach nicht hin. Hauptsache, den pöhsen Bürgerlichen mal wieder ans Bein gepinkelt ...

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man eigentlich darüber lachen.


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#6
30.11.2015
13:01:37


(+2, 4 Votes)

Von jochen
Aus münchen (Bayern)
Mitglied seit 03.05.2008


Ich würde mir für Deutschland auch wünschen, dass die LGBT-Organisationen zusammenarbeiten.

Nur gemeinsam wird man gehört, ist man stark und kann etwas erreichen.

Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, hat man kaum Einfluss und kommt meist nicht weiter.

Denn eins haben wir (ob links, ob konservativ, ob schwul,lesbisch,bi oder trans....) gemeinsam: Für die (Menschen-) Rechte von LGBTs zu kämpfen.

Es gilt immer noch:
Gemeinsam sind wir stark.


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#7
30.11.2015
13:01:47


(+6, 6 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #5 von Bekloppo


Jau... wo doch die Formulierung "Kohorte kommunistischer Blütenträumer" geradezu eine Paradebeispiel der Forderung des Schreibers darstellt, den Blick mehr auf das Individuum zu richten und eine Abkehr von der Kampfrhetorik vergangener Zeiten zeigt.

Wie war das noch mit der eigenen Nase?


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#8
30.11.2015
13:10:27


(+5, 7 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #6 von jochen


Gemeinsam sind wir stark.

Stimmt ja, doch möchte ich nicht mit Vertretern von AfD oder NPD zusammen auf einer Demo laufen. Mir sind ja schon die GroKos zuwider und die religiösen Homos sowieso, wobei ich mir die Zusammenarbeit mit den letzten beiden Gruppen noch eher vorstellen kann, solange die nicht ihre anderen Ziele einflechten.

Gemeinsam sind wir stark. Heisst nicht, daß ich mich mit jedem gemein machen muss.


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#9
30.11.2015
13:17:44


(-7, 9 Votes)

Von Liebermännchen
Antwort zu Kommentar #7 von Harry1972


Ehrlich gesagt glaube ich gar nicht daran, dass es sich bei der "Kohorte kommunistischer Blütenträumer" tatsächlich um eine größere Gruppe von Menschen handelt.

Dahinter verbirgt sich in meinen Augen eine kleine Handvoll altkommunistischer Hartzer, die mit der Fülle ihrer Zeit nichts anderes anzufangen wissen, als ihnen missliebige Beiträge rot zu färben.

Die Klassenkampfrhetorik, die sie pflegen, ist vom Prinzip her exakt das Gleiche, wie wenn ein fundamentalkatholischer Bischof über Schwule vom Leder zieht. Alles menschenverachtend, ideologisch verbrämt bis ins letzte Jota.

Kann man nicht verstehen, dass auch Homosexuelle dieser ermüdend monotonen Rhetorik eines Tages überdrüssig werden?


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#10
30.11.2015
13:25:40


(+7, 7 Votes)

Von Intolerantsia


Mit fremdenfeindlichen, sexistischen, ständig soziale und demokratische Rechte angreifenden politischen Milieus und Organisierten für "gleiche Rechte"?

Da bin ich dann wohl ganz "extremistisch" intolerant.

Und halte das nicht nur für schwachsinnig, sondern für brandgefährlich.

Auch auf die Gefahr hin, dass getroffene Hunde besonders aggressiv bellen, z. B. die uralte antikommunistische Leier auspacken und mal schnell (die allerersten) Opfer und Zielscheiben des Faschismus und Faschismus wild durcheinanderwerfen.

Die nicht immer ganz neuen Taktiken der "neuen" Rechten.


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