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  • 01.12.2015, 06:19h           16      Teilen:   |

Australien

Ehe für alle: Diesen TV-Spot wünschen wir uns auch in Deutschland



"To Malcolm, with love", heißt ein gelungener 30-Sekunden-Spot, der jetzt im australischen Fernsehen läuft.

Mit Bildern von verheirateten Lesben und Schwulen aus aller Welt wird der neue Premierminister Malcolm Turnbull aufgefordert, endlich auch Down Under die Ehe zu öffnen.

Finanziert wurde das Video, das auf Sky News ausgestrahlt wird, über eine Crowdfunding-Aktion. (cw)

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Tags: australien, ehe für alle, tv-spot
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Reaktionen zu "Ehe für alle: Diesen TV-Spot wünschen wir uns auch in Deutschland"


 16 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
01.12.2015
08:55:57


(-4, 6 Votes)

Von Patroklos
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Der Spot ist klasse und vor allem die Union sollte sich diesen 24 Stunden lang ansehen!


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#2
01.12.2015
09:13:20


(+8, 8 Votes)

Von Sebi


Toller Spot!

Könnte ich mir so ähnlich auch in Deutschland vorstellen...


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#3
01.12.2015
09:29:13


(+5, 7 Votes)

Von Heiner


Hoffentlich kann das Video dazu beitragen, dass auch Australien endlich die Ehe öffnet. Würde ich denen von ganzem Herzen gönnen.

In Deutschland wird das leider aussichtslos bleiben, solange Union und SPD regieren. Die ignorieren ja vorsätzlich demokratische Grundrechte und den Willen des Volkssouveräns, um mit Populismus ihre Anhänger zu mobilisieren und damit ihre Macht zu zementieren.


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#4
01.12.2015
10:20:57


(+6, 8 Votes)

Von Ach was
Antwort zu Kommentar #3 von Heiner


Stimmt, nur SPD, Grüne und Linke sind für die Homo-Ehe. Hätten im Bundestag auch eine Mehrheit. Wollen aber nicht, weil die bösen Linken doch tatsächlich auch die Vermögenden und oberen Einkommensschichten stärker besteuern wollen. Und das geht für die Pseudosozialdemokraten und die Radieschen FDP (Grüne) ja nun gar nicht!


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#5
01.12.2015
10:53:43


(+10, 10 Votes)

Von Robin
Antwort zu Kommentar #4 von Ach was


Da bist Du falsch informiert. Die Grünen können sich durchaus Rot-Rot-Grün vorstellen. Nur die SPD will das nicht.

Das Interessante ist:
inhaltlich hätte auch die SPD viel mehr Gemeinsamkeiten mit der Linkspartei als mit der Union. Da geht es nur um gekränkte Eitelkeit über die ehemals "Abtrünnigen". Denn die damalige PDS war ja mehr oder weniger ein rein ostdeutsches Phänomen. Durch die neoliberale Politik Gerhard Schröders sind dann damals viele SPD'ler (manche sagen sogar: die letzten SPD'ler mit Rückgrat) aufgetreten und haben dann die WASG gegründet. Durch die Fusion mit der PDS zur neuen Linkspartei ist das dann eine starke, gesamtdeutsche Partei links der SPD geworden, die stabil in west- und ostdeutsche Landtage und den Bundestag einzieht. Und seitdem dümpelt die SPD bei ihren 20-25% rum (von ehemals 35-40%).

Genau das kann die SPD nicht verknausern und will deshalb aus rein persönlichen Animositäten keine Koalition mit der Linkspartei. Da bleiben die sogar lieber auf Dauer Anhängsel der Union und verzichten auf eigene Kanzler und eine eigenständige Partei, ehe sie mit der Linken koalieren. So tief ist der Hass der SPD auf die Linke.

Aber mal ganz abgesehen davon, dass solche nachtragenden, persönlichen Feindschaften wie ein trotziges Kind nicht in die Politik gehören, hat die SPD das ja nur sich selbst zu verdanken. Wären die damals unter dem "Genosse der Bosse" Gerhard Schröder nicht zur marktradikalen, neoliberalen Partei geworden und würden die heute nicht ständig ihre Wähler belügen und verarschen und für die Macht alles aufgeben, würden die auch nicht so weit unten stehen.


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#6
01.12.2015
11:11:11


(+8, 10 Votes)

Von Heiner
Antwort zu Kommentar #5 von Robin


Volle Zustimmung!

Die SPD will es doch nicht anders: obwohl es eine Mehrheit links der Union gäbe (womit die SPD alle ihre Wahlversprechen einlösen könnte und den Kanzler stellen könnte) koalieren die lieber mit der Union und halten Sonnenkönigin Merkel an der Macht. Der SPD-Ministerpräsident Stephan Weil kann sich ja sogar vorstellen ganz ohne Kanzlerkandidaten in den Wahlkampf zu ziehen und sich nur noch als Juniorpartner der Union zu positionieren.

Aber selbst bei einer Koalition mit der Union bräuchte die SPD nur ihr verfassngsgemäßes Recht des Freien Mandats auszuüben und mit der Opposition für die Eheöffnung und die Volladoption zu stimmen. So wie die Mehrheit der Deutschen es will und wie die SPD es auch versprochen hatte. Dann könnte das innerhalb weniger Wochen umgesetzt sein. Laut deutschem Grundgesetz ist jeder Abgeordnete nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet und nicht an Aufträge und Weisungen Dritter gebunden (weder die eigene Parteiführung und erst recht nicht andere Parteien).

Wenn die SPD dennoch ihre Wahlversprechen bricht und den Willen des Volkssouveräns missachtet, missachten sie das Grundgesetz. Oder sie machen das wirklich aus Überzeugung und haben uns von Anfang an nur als Stimmvieh verarscht.


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#7
01.12.2015
11:12:17


(+5, 7 Votes)

Von Ach was
Antwort zu Kommentar #5 von Robin


Na ja, beim Thema angemessene Erbschaftssteuersätze und Spitzensteuersätze, verfassungskonformer Vermögenssteuer, Vermögensabgabe und TTIP macht die SPD noch heute keine sozialdemokratische Politik und die Vermögenden und oberen Einkommensschichten werden weiterhin entlastet und die unteren und mittleren Einkommensschichten belastet. Die Grünen meiden dieses Thema auch auf ihrem Parteitag vollständig und Frau Katrin Göring-Eckardt kann sich laut ihren Äußerungen auf Abgeordnetenwatch keine Koalition mit der Linken vorstellen und macht zur Umverteilung und Armutsbekämpfung keine Äußerung. Sorry, aber Radieschen FDP ist für diese Partei absolut zutreffend. So wird das auch nix mit der Homo-Ehe!


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#8
01.12.2015
11:16:20


(+3, 5 Votes)

Von Pater Noster
Antwort zu Kommentar #5 von Robin


Link zu www.abgeordnetenwatch.de

Link zu www.wahlrecht.de

Man wird sie programmierte Gesellschaften nennen, wenn man versucht, sie zunächst durch die Natur ihrer Produktionsweise und ihrer Wirtschaftsorganisation zu definieren.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Postindustrielle_Gesellschaf
t


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#9
01.12.2015
11:51:23


(+4, 6 Votes)

Von ARD ZDF Bildung


Unsere besten Werbeplätze sind leider schon mit (hetero-) sexistischen Spots, z. B. nahezu täglich direkt vor der Kriegs-, ähm, Tagesschau, besetzt.


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#10
01.12.2015
12:14:20


(-5, 5 Votes)

Von oder auch
Antwort zu Kommentar #9 von ARD ZDF Bildung


mit der hofierung von rassist*innen, homohasser*innen und reaktionären gender-terrorist*innen, wie allwöchentlich in den gebührenfinanzierten "talkshows".

noch mehr flüchtlingsheime sollen brennen, und bald auch die homo-heime!

Link zu www.spiegel.de


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