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Der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern hat seinen Sitz im pittoresken Schweriner Schloss (Bild: flickr / André / by 2.0)

Auch im Nordosten will sich die Landesregierung ressortübergreifend für die Gleichbehandlung von LGBT einsetzen.

Die rot-schwarze Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat am Dienstag dem Landtag den "Landesaktionsplan für die Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt" (PDF) vorgelegt. Das Papier wurde zusammen mit dem LSVD-Landesverband "Gaymeinsam e.V." erarbeitet und sieht vor, ressortübergreifend mit Dutzenden Einzelmaßnahmen gesamtgesellschaftlich gegen Homo- und Transphobie vorzugehen und die Gleichbehandlung von LGBT zu fördern. Die Aktivisten bezeichneten die Initiative als "wichtigen Meilenstein für die Gleichstellung und Akzeptanz queerer Lebensweisen".

Als erstes Bundesland hatte Berlin 2009 einen derartigen Aktionsplan beschlossen. Inzwischen wurden ähnliche Initiativen neben Mecklenburg-Vorpommern in elf weiteren Ländern beschlossen oder sind in Planung. Allerdings hat der Freistaat Bayern vor einem Monat erklärt, dass dort kein Aktionsplan notwendig sei (queer.de berichtete).

Manuela Schwesig gab den Anstoß

Im Nordosten hatte die damalige Landesgleichstellungsministerin Manuela Schwesig (SPD), die inzwischen als Bundesfamilienministerin nach Berlin gewechselt ist, den Anstoß für den Aktionsplan gegeben. Im Dialog mit "Gaymeinsam e.V." habe sich laut dem 26-seitigen Papier herausgestellt, "dass in vielen Lebensphasen und Lebenswelten Menschen mit 'queerer' sexueller oder geschlechtlicher Identität kein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben führen können und von verbaler, psychischer oder physischer Gewalt bedroht beziehungsweise betroffen sind".

Mit mehreren Maßnahmen will die Landesregierung diese Defizite beseitigen. Dazu zähle etwa, mit Unternehmen und Kirchen in Kontakt zu treten, um eine bessere Integration von LGBT anzuregen. Auch bei der Polizei soll bei Aus- und Fortbildung mehr auf das Thema eingegangen werden. Zudem müsse an Schulen die "Entfaltung der sexuellen und geschlechtlichen Identität" sichergestellt werden. (dk)



#1 Johannes45Anonym
  • 01.12.2015, 18:47h
  • .."in acht weiteren Ländern beschlossen oder sind in Planung. "

    Welche Bundesländer sind dies denn nach Ansicht der Queer-Redaktion genau ?
    Mir sind 10 Bundesländer "bekannt":

    * Berlin
    * Mecklenburg-Vorpommern
    * Rheinland-Pfalz
    * Baden-Württemberg
    * Schleswig-Holstein
    * Nordrhein-Westfalen
    * Hamburg
    * Bremen
    * Brandenburg
    * Thüringen

    Keinen Aktionsplan haben bzw. planen derzeit auch nicht:
    * Bayern
    * Hessen
    * Sachsen-Anhalt
    * Sachsen
    * Saarland
    * Niedersachsen

    Vielleicht könntet Ihr hier für "Klarheit" sorgen.
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#2 MacLLLProfil
#3 Johannes45Anonym
  • 01.12.2015, 20:56h
  • Antwort auf #2 von MacLLL
  • @MarcLLL
    "Hessen ist dabei. Am 04.12. ist die nächste Sitzung dazu. Nennt sich dort: "Hessischer Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt"

    --> Dann sind es also sogar 11 Bundesländer, die einen Aktionsplan haben oder planen:

    * Berlin
    * Mecklenburg-Vorpommern
    * Rheinland-Pfalz
    * Baden-Württemberg
    * Schleswig-Holstein
    * Nordrhein-Westfalen
    * Hamburg
    * Bremen
    * Brandenburg
    * Thüringen
    * Hessen

    Es fehlen danach:
    * Bayern
    * Sachsen
    * Sachsen-Anhalt
    * Niedersachsen
    * Saarland
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#4 David77Anonym
#6 Johannes45Anonym
  • 03.12.2015, 08:22h
  • Antwort auf #5 von Wester
  • @Wester

    Guter Link !!!

    Nach LSVD schaut es also so aus:

    Aktionspläne auf Landesebene gibt es in:

    * Baden-Württemberg
    * Berlin
    * Bremen
    * Mecklenburg-Vorpommern
    * Nordrhein-Westfalen
    * Schleswig-Holstein
    * Rheinland-Pfalz

    In Vorbereitung sind:

    * Sachsen-Anhalt
    * Sachsen
    * Thüringen
    * Hessen
    * Hamburg

    Keine Aktionspläne sind bisher geplant:

    * Bayern
    * Brandenburg
    * Niedersachsen
    * Saarland

    Fazit: Es sind also in zwölf (!) Bundesländern Aktionspläne derzeit umgesetzt oder in Planung.

    Der Artikel stimmt insofern in diesem Punkt nichtl.
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