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  • 08. März 2005, noch kein Kommentar

München Ein BND-Agent, der privat offenbar gerne Frauenkleider trug, soll im Mai 2004 in der albanischen Hauptstadt Tirana ermordet worden sein, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus". Dem 49-Jährigen war damals zunächst von einem Arzt vor Ort ein natürlicher Tod attestiert worden. Nach neuen Informationen sollen Kriminelle den BND-Mann bestochen haben, als der sich aber nicht an Verinbarungen hielt, sollen sie W. erschlagen haben. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete in ihrer Montagsausgabe, dass deutsche Geheimdienstmitarbeiter in W.s Wohnung viele Frauenkleider gefunden hätten. Es gebe noch keine Anzeichen dafür, dass Tod des Agenten mit seinem Doppelleben in dem traditionellen Land zusammenhängt. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat bereits die Ermittlungen wegen des gewaltsamen Todes aufgenommen. Willy W. hat bereits vor zehn Jahren für Aufsehen gesorgt: Er galt als einer der Drahtzieher des 1994 vom BND eingefädelten Atomschmuggels aus Moskau. Weil er darüber gelogen hatte, erließ das Amtsgericht München knapp drei Jahre später einen Strafbefehl über 90 Tagessätze. (pm/dk)