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Mit diesem Bild wirbt die BBC für Tyson Fury als Sportler des Jahres

Zehntausende protestieren gegen die BBC-Nominierung von Tyson Fury als britischer Sportler des Jahres. Der 27-Jährige hatte zuvor mit homophoben Tiraden für Aufregung gesorgt.

In einer Online-Petition haben bereits mehr als 30.000 Menschen den öffentlich-rechtlichen Sender BBC aufgefordert, die Nominierung von Tyson Fury als "Sports Personality of the Year" zurückzunehmen. Fury sei ungeeignet, weil er "wiederholt seine homophoben Ansichten" verbreitet habe.

Der 27-jährige Boxer geriet am Wochenende in die Schlagzeilen, als er überraschend Wladimir Klitschko bei einem WM-Kampf in Düsseldorf besiegte. Kurz zuvor hatte der erzkonservative Katholik in einem Interview mit der "Mail on Sunday" erklärt: "Es gibt nur drei Dinge, die erfüllt werden müssen, bis der Teufel nach Hause kommt: Eines davon ist, dass Homosexualität legal wird, eines ist Abtreibung und das dritte ist Pädophilie." Daraufhin warf ihm der Oppositionsführer im Unterhaus vor, mit diesen Aussagen junge Schwule in den Selbstmord zu treiben (queer.de berichtete). Bereits 2013 war Fury wegen homophober Äußerungen von britischen Boxverband eine Geldstrafe auferlegt worden.

Petition: BBC macht homophoben Hetzer zum Vorbild

In der Petition heißt es: "Homophobie ist schon seit langem ein Hindernis für LGBT-Menschen, sich am Sport zu beteiligen. Junge Menschen brauchen Persönlichkeiten, zu denen sie aufsehen können, und nicht Leute, die unglaublich homophobe Dinge sagen, die letztlich dazu führen, dass Menschen gemobbt werden oder sich selbst verletzen." Die BBC verstehe offenbar nicht, dass sie Fury mit der Nominierung als "Vorbild für junge Menschen" darstelle.

Der Sender hatte die zwölf Nominierungen zum Sportler des Jahres am Montag vorgestellt. Neben Fury sind unter anderem auch Formel-1-Sieger Lewis Hamilton, Tennisprofi Andy Murray und die Fußballerin Lucy Bronze nominiert. Die Zuschauer können via Telefon oder Internet die "Sports Personality of the Year" wählen. Der Sieger oder die Siegerin wird am 20. Dezember in einer Fernsehsendung bekannt gegeben.

Ein BBC-Sprecher verteidigte gegenüber dem Magazin "Gay Times", dass der Boxer auf die Nominiertenliste gesetzt wurde: "Die sportlichen Leistungen entscheiden über eine Nominierung für den Sportler des Jahres. Weil Fury am Wochenende Schwergewichtsweltmeister geworden ist, hat die Jury entschieden, dass er ein Anwärter für den diesjährigen Titel ist." (dk)



#1 Ach wirklichAnonym
#2 EhlaAnonym
  • 03.12.2015, 17:34h

  • Einfach mal homosexuell durch schwarze Hautfarbe oder Jude ersetzen!!

    Dann hätte die BBC woll nicht so einfach den Titel vergeben!
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#3 thysonrexProfil
  • 04.12.2015, 08:48h Köln

  • Der Profisport hat schlicht und ergreifend jeden Moralischen Anspruch verloren. Homophobe Boxer? Na was eine Überraschung? Korruption und IOC und Fifa? Na was ein Schock. Russische Sportler gedopt? Echt jetzt.

    Jeder der diesem Rattenloch noch irgendeinen moralische gesellschaftlichen Führungsanspruch zuschreibt kann dich auch gleich einweisen lassen.
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#4 Dont_talk_aboutProfil
  • 04.12.2015, 18:11hFrankfurt
  • Wie kann man nur einen solchen Schlägertypen zum Sportler des Jahres nominieren... ?
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#5 FarbenspielAnonym
  • 04.12.2015, 21:06h
  • Zur Zeit haben über 48000 User die Petition (Link im Artikeltext) bereits unterzeichnet und ich bin auch mit dabei. Wichtig ist, daß es noch viel mehr tun und der BBC nichts anderes mehr übrigbleibt, als die Nominierung rückgängig zu machen!
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#6 ursus