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Kommentare zu:
CDU-Schmierentheater um das "Vielfalt"-Banner


#1 myysteryAnonym
  • 03.12.2015, 19:51h

  • "Kontext! Wahrscheinlich wieder von queer.de abgeschrieben!" 

    Auf solche Ideen kommt man wahrscheinlich nur, wenn diese von PI-News übernommen werden !
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#2 goddamn liberalAnonym
  • 03.12.2015, 20:22h
  • Das mag auf Außenstehende komisch wirken.

    Wer die manchmal ziemlich verbissene schwäbische Mentalität kennt, der weiß: Das ist bitterernst.

    Schon allein deswegen, weil die 'Vielfalt' auf dem Banner in westlichen Demokratien Verfassungsrang hat. Laut Bundesverfassungsgericht seit einiger Zeit sogar für uns.

    Das bedeutet umgekehrt aber auch, dass CDU-Politiker wie Sabine Kurtz ein Problem mit der Verfassungsordnung und ihren Werten haben.

    Das ist dann gar nicht mehr lustig.
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#3 MarcAnonym
  • 03.12.2015, 23:09h

  • Man reißt erstaunt die Augen auf: Die Baden-Württembergische CDU entblödet sich doch tatsächlich nicht, diesen fundamentalistischen Gesinnungsmurks immer weiter auf die Spitze zu treiben. Sind die noch sicher, dass sie nicht eigentlich besser bei AfD oder NPD aufgehoben wären? Diese Auftritte sind ja widerlich!
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#4 Julian SAnonym
  • 03.12.2015, 23:20h
  • Mir ist schon klar, dass die CDU gerne ihr unliebsame Äußerungen irgendwo verstecken und aus der Öffentlichkeit raushalten will.

    Aber noch leben wir in einer Demokratie. Und da gilt die Redefreiheit - auch für Theaterleute. Und auch wenn die Meinung der CDU nicht passt.
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#5 MarekAnonym
#6 m123Anonym
  • 04.12.2015, 17:35h
  • Ich möchte darauf hinweisen, dass das Protokoll zur Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages zur gleichgeschlechtlichen Ehe nun bereits seit mehr als zwei Monaten nicht veröffentlicht wurde, was bereits untypisch lang ist, und es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass dieses Protokoll überhaupt veröffentlicht wird.

    www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse18/a06/anhoerungen/09_
    28_gleichgeschlechtliche-ehe/383124


    Meine Vermutung ist, dass die regierenden Parteien CDU, CSU und SPD das Protokoll nicht veröffentlicht sehen wollen, weil es den Diskriminierungswillen in besonderer Weise entlarvt. CDU, CSU und SPD setzen offenbar darauf, dass die Anhörung in Vergessenheit gerät und niemanden mehr interessiert.

    Die Rechnung scheint aufzugehen, denn offenbar interessiert sich wirklich kaum jemand dafür. Nichtmal in der queeren Community. Traurig!

    Ich hab schon 2010 gesagt, dass es wohl bis 2015 keine Eheöffnung geben wird. Nun kann ich nur sagen, dass es wohl vor 2020 auch keine Eheöffnung in Deutschland geben wird. Der Hauptgrund ist meiner Ansicht nach, dass die homo- und bisexuellen Menschen zu demonstrationsfaul sind um gezielt über den Druck der Straße die Eheöffnung durchzusetzen.

    Wer sich nicht gegen rechtliche Diskriminierung auf intelligent organisierte Art und Weise zur Wehr setzt, der wird auch weiterhin rechtlich diskriminiert werden. Und die vergangenen zehn Jahre haben gezeigt, dass die Wehrhaftigkeit der queeren Community hierzulande alles andere als intelligent organisiert ist. Sogar in Irland war die Wehrhaftigkeit der queeren Community hundert Mal intelligenter organisiert als in Deutschland. Wer das nicht einsieht, de möchte die Realität nicht begreifen und wahrscheinlich auch gar nicht in ihr leben wollen.

    In ganz Europa sind die rechten Parteien auf dem Vormarsch und werden in den nächsten Jahren noch stärker werden, auch und vor allem in Deutschland. Wenn ihr nicht begreifen wollt, dass es besser ist JETZT für die Eheöffnung auf die Straße zu gehen, dann werden sehr viele weitere Jahre der rechtlichen Diskriminierung folgen, das kann man doch jetzt schon absehen. Aber ihr weigert euch das begreifen zu wollen. Traurig!

    Na dann, ich wünsche euch weiterhin viel Spaß dabei eure Wut und euren Frust über die rechtliche Diskriminierung hier in den Kommentaren wirkungslos verpuffen zu lassen.
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#7 TheDadProfil
  • 04.12.2015, 19:25hHannover
  • Antwort auf #6 von m123
  • ""und es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass dieses Protokoll überhaupt veröffentlicht wird.""..

    Wie sich aus der Tagesordnung ergibt befasste sich der Ausschuß an diesem Tag mit der ANHÖRUNG von SECHS Gutachten, die als PDF angefügt sind..

    Ein Wortprotokoll der Sitzung erübrigt sich deshalb..
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#8 hugo1970Profil
  • 04.12.2015, 20:48hPyrbaum
  • "eine Abrechnung mit der Vielfalts-Politik von Grün-Rot"

    Na warum denn?, weil die unionen blanke Angst und Hass auf uns, die LGBTI's haben. Die haben vor dem eigen Volk Angst, denn sie wissen genau, das irgendeinmal auch hier bei uns in Deutschland Armenaufstände kommen, DANN WOLLEN SIE GEWAPPNET SEIN: STICHWORT POLIZEISTAAT!!!!
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#9 hugo1970Profil
  • 04.12.2015, 20:49hPyrbaum
  • Volk, wach doch endlich einmal auf, DIE UNIONEN SIND KEINE DEMOKRATISCHE PARTEIEN!!!!!!
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#10 LaurentAnonym
#11 PfoteAnonym
#12 J-eyeAnonym
  • 05.12.2015, 08:36h

  • Also wenn man sich schon vor der Kulisse der Oper aufbaut um kulturell und intellektuell zu wirken, eben gut "deutsch" (Ironie!), dann muss man auch schon damit rechnen, mit eben diesem kulturellen Gut beschallt zu werden.
    Was die CDU hier veranstaltet, zeigt wo man sie einzuordnen hat. Wenn friedliche Demos des Gegenlagers (brutal) gesprengt werden ist das natürlich keinen Aufreger wert...
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#13 FelixAnonym
  • 05.12.2015, 09:35h
  • Antwort auf #10 von Laurent
  • Was soll denn daran grenzwertig sein, wenn Menschen Farbe bekennen und ihre Meinung kundtun?

    Sind wir denn in Deutschland schon so weit, dass die Redefreiheit nur noch auf dem Papier existiert und die Menschen keinen Gebrauch mehr davon machen, um nur ja nicht aufzufallen?

    Die Homohasser nutzen ihre Grundrechte bis an ihre Grenzen und darüber hinaus, aber wenn dann jemand eine andere Meinung vertritt, soll das gleich "grenzwertig" sein...

    Ehrlich gesagt:
    ich würde mir noch viel deutlichere und offensivere Meinungsäußerungen wünschen und finde, dass wir uns oft genug noch viel zu sehr zurücknehmen und Rücksicht nehmen...
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#14 LaurentAnonym
  • 05.12.2015, 11:35h
  • zu 11 und 13:

    Auf die Diskussion zu dem in dem obigen Bericht verlinkten ersten Artikel vom 28.10.15 wird hingewiesen.
    Das damals ins Feld geführte Argument, bei der Regenbogenfahne handele es sich um keine politische Willensbekundung, ist unzutreffend und wird ja auch im jetzigen Artikel entkräftet.
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#15 goddamn liberalAnonym
  • 05.12.2015, 12:13h
  • Antwort auf #14 von Laurent
  • Das Banner ist keine willkürliche politische Willensbekundung, sondern eine Erinnerung an die Rechtsordnung.

    'Vielfalt' der Lebensweisen ist durch die Verfassung geschützt.

    Bundesverfassungsgericht, 18.2.2013:

    "Leben eingetragene Lebenspartner mit dem leiblichen oder angenommenen Kind eines Lebenspartners in sozial-familiärer Gemeinschaft, bilden sie mit diesem eine durch Art. 6 Abs. 1 GG geschützte Familie im Sinne des Grundgesetzes."

    Das wurde einstimmig abgesegnet.
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#16 LaurentAnonym
  • 05.12.2015, 12:59h
  • Antwort auf #15 von goddamn liberal
  • Ob es für unbeteiligte Dritte bzw. die Öffentlichkeit erkennbar ist, dass es sich bei der Fahne um eine "Erinnerung an die Rechtsordnung" handelt, muss mal dahingestellt bleiben, ich denke eher nicht.
    Im Übrigen geht es hier nicht darum, ob die Vielfalt der Lebensweisen durch die Verfassung geschützt ist.
    Ich bleibe bei meinem "grenzwertig". Eine abschließende Antwort auf die Frage, ob das Hissen der Fahne zulässig war, dürfte angesichts des obigen Berichts eh nicht zu erwarten sein.
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#17 TheDadProfil
  • 05.12.2015, 13:19hHannover
  • Antwort auf #16 von Laurent
  • ""Ob es für unbeteiligte Dritte bzw. die Öffentlichkeit erkennbar ist, dass es sich bei der Fahne um eine "Erinnerung an die Rechtsordnung" handelt, muss mal dahingestellt bleiben, ich denke eher nicht.""..

    Es stellt eine durch Artikel 5 GG gedeckte Meinungsäußerung dar..
    Ob nun als "politische Willensbekundung", oder nicht, ist daher uninteressant !
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#18 LaurentAnonym
#19 TheDadProfil
  • 05.12.2015, 14:40hHannover
  • Antwort auf #18 von Laurent
  • ""Ich wiederhole mich nur ungern""..

    Warum rediffundierst Du dann permanent Deinen Unsinn hier ?

    Die damalige Diskussion hat klar gestellt, das es sich um eine KUNSTAKTION gehandelt hat !

    Der Verweis auf Deinen Kommentar Nr.#14 damit mehr als obsolet, denn Kunst DARF politisch sein !
    Genau das wurde Dir auch schon dort erklärt..

    Darüberhinaus stehen auch Kunstaktionen stehen unter dem Schutz des Artikel 5 GG, und noch mehr, unter dem expliziten Schutz der Kunst-und Lehrfreiheit !

    Grenzwertig sind hier nur weiterhin Deine Kommentare..
    Grenzwertig zum Paragraphen 130 StGB..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »

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