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Die "LA Times" veröffentlichte ein Bild, das den Moment zeigt, als Ryan Reyes vom Tod seines Partners erfährt.

Bei der Schießerei in einer Sozialeinrichtung im kalifornischen San Bernadino vom Mittwoch ist auch ein Schwuler unter den 14 Todesopfern gewesen. Der 42-jährige Daniel Kaufman hatte dort ein Café geführt.

Der Nachrichtensender CNN hat einen Tag nach dem Attentat Daniels Freund interviewt. Ryan Reyes berichtete, dass er seinen Partner noch am Morgen zur Arbeit gefahren hat. Als er von der Schießerei erfuhr, hat er erst versucht, Daniel zu erreichen, und dann mehrere Krankenhäuser angerufen. Zunächst ist ihm gesagt worden, dass sein Freund in Ordnung ist. Ryan ging dann zu Bett und wurde am nächsten Morgen durch einen Telefonanruf geweckt, in dem ihm gesagt wurde, dass Daniel nicht mehr am Leben ist.

Hier ist das Interview mit CNN-Journalist Don Lemmon:

Der Terroranschlag in San Bernardino wurden von den Attentätern Syed Farook und Tashfeen Malik verübt. Der Anschlag ereignete sich im Inland Regional Center, einer gemeinnützigen Einrichtung für Menschen mit Entwicklungsbeeinträchtigung, in der zu dieser Zeit eine Weihnachtsfeier stattfand. Es handelte sich um den schwersten islamistischen Terrorakt in Amerika seit dem Anschlag auf das New Yorker World Trade Center am 11. September 2001.

US-Präsident Barack Obama und die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton erneuerten kurz nach der Attacke seine Forderung nach schärferen Waffengesetzen. Republikanische Politiker und konservative Medien fokussierten den Schwerpunkt der öffentlichen Debatte auf den Terrorismus. Der Präsidentschaftskandidat Chris Christie erklärte, man sei "mitten im nächsten Weltkrieg", während Ted Cruz für die Nation "einen Kriegspräsidenten" forderte. Donald Trump warf Obama vor, islamistischen Terrorismus nicht beim Namen zu nennen. (dk)



18 Kommentare

#1 SebiAnonym
  • 04.12.2015, 17:59h
  • Diese Waffenverrücktheit der Amis muss echt aufhören. Aber gegen die mächtige Waffenlobby kommt man kaum an.

    Wie sagte schon Albert Einstein:
    "Die beiden größten Gefahren für den Weltfrieden und den Fortbestand der Menschheit sind Religion und die Waffenindustrie."
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#2 NickAnonym
  • 04.12.2015, 19:36h
  • Antwort auf #1 von Sebi

  • Naja, die Täterin in diesem Fall war ja kein "Ami".

    Abu Omar al-Bagdadi ist in pakistanische Staatsbürgerin und die Waffen die sie mit ihrem Mann benutzte waren überwiegend auch in Kalifornien illegal.

    Die Gefahr der laschen Waffengesetzte sind eher eine Gefahr wenn diese für einen typischen Amoklauf verwendet werden können ( zB Sohn nimmt Waffen der Eltern) oder wenn jemand austickt und plötzlich um sich schießt.

    Taten aber wie die in San Bernadino werden im Voraus akribisch geplant, diese Täter kommen immer an Waffen unabhängig davon wie die Gesetze im jeweiligen Land sind. Siehe Paris etc.

    Es gibt viele Taten mit Schusswaffen die in Ländern mit laschen Waffengesetzen ( USA, Südafrika usw) passieren und deren Teilschuld man an eben diesen laschen Waffengesetzen festmachen kann.
    Aber das aktuelle Beispiel in Dan Bernardino zählt nicht dazu.
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#3 -hw-Anonym
#4 TheDad
#5 NickAnonym
#7 FelixAnonym
  • 05.12.2015, 09:32h
  • Sehr berührend.

    Ich finde es gut, dass er dieses Interview gemacht hat. Denn bei aller Tragik dieses Verlustes wird dadurch der Umgang mit Homosexualität noch selbstverständlicher.
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#8 TheDad
  • 05.12.2015, 12:39h
  • Antwort auf #5 von Nick
  • ""Aber wie kommst du darauf das sie in den USA geboren ist?""..

    Da steht dort nicht..

    ""Nach mehreren Quellen, u.a. der TAGESSCHAU, waren beide, Täter und Täterin, geborene US-Amerikaner""..

    Nach US-Amerikanischem Recht sind alle Kinder von US-Amerikanern, egal wo sie geboren sind, automatisch US-Bürger..
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#9 SpiegelAnonym
  • 05.12.2015, 12:52h
  • Antwort auf #8 von TheDad

  • M. wurde in Südpakistan geboren, zog vor rund 25 Jahren offenbar mit ihrem Vater nach Saudi-Arabien und ging wohl 2007 noch einmal zurück, um Pharmazie zu studieren. Ihren Ehemann lernte sie vor zwei Jahren auf einer Pilgerreise im saudi-arabischen Mekka kennen. Im vergangenen Jahr reiste sie an der Seite von Seyd F. mit einem Angehörigenvisum in die USA ein.
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#10 servicesAnonym