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Kommentare zu:
Presserat rügt Abdruck eines homophoben Leserbriefs


#1 PeerAnonym
  • 08.12.2015, 08:35h
  • Solche Provinzblättchen tun doch alles, um die Auflage zu steigern. Und da denen mangels Personal die redaktionellen Inhalte wegbrechen, sind die für jeden Leserbrief froh, mit dem sie ihre Seiten füllen können.

    Manchmal ist das, was da arbeitet auch schlicht zu dumm, um die Tragweite zu verstehen. Oder sie teilen selbst diese Meinung.
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#2 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 09:08h
  • "allerdings werden wir auch künftig Leserbriefe veröffentlichen, die Meinungen enthalten, die nicht nach jedermanns Geschmack sind im Zweifel auch nicht nach unserem"

    Grundsätzlich ist die Haltung der Zeitung zu akzeptieren eigentlich sogar zu honorieren, denn viele Medien sind ja gar nicht mehr um eine Auseinandersetzung von Ansichten bemüht.

    Zum konkreten Leserbrief. In einem Teil hat er recht. Wir werden aus Wolkenkuckucksheim regiert.
    Seine Wortwahl ist aber sehr wohl verletzend und gehört so nicht in ein Gespräch. Da ist dem Leserbriefschreiber sein eigener Anstand, den er bei anderen vermisst, abhanden gekommen.
    Ich persönlich mag aber lieber klare aussagen, auch wenn ich sie als grundverkehrt ansehe, als Weichgespühlte und Gefilterte. So lässt sich wenigstens darauf reagieren, denn durch das nicht veröffentlichen verschwindet ja seine Ansicht nicht.
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#3 SebiAnonym
  • 08.12.2015, 09:13h
  • Wenn solche Käseblättchen irgendwann verschwinden, wird niemand denen eine Träne hinterherweinen.

    Das hat mit Qualitätsjournalismus nichts zu tun. Es sollten (und werden) nur Zeitungen den Medienwandel überstehen, die Qualität bieten. Und das ist gut so!
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#4 JarJarProfil
  • 08.12.2015, 09:13hKiel
  • Wäre es nicht so traurig, da wirklich irgendein Honk da draußen so eine Meinung hat, könnte man schon fast drüber lachen.
    Manager sitzen hinter Gittern, Prominente taugen nicht mehr als Vorbilder, Politiker schauen Kinderpornos und Millionäre hinterziehen Millionen von Steuern. Das alles ist gleichzusetzen mit Homosexuelität. Einer abartigen Lebensform.
    Das einzige was abartig ist, ist so einen Leserbrief zu schreiben und einfach mal Menschen die sich lieben mit Kinderschändern und Steuerhinterziehern gleich zu setzen und als abartig zu bezeichnen. Sich dann aber gleichzeitig als tolerant zu bezeichnen da man ja in dem ach so toleranten Deutschland leben würde.
    Da hat wohl jemand den Schuss nicht gehört. Das man so was als Provinzblatt veröffentlicht zeugt von Dummheit.
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#5 userer
#6 userer
  • 08.12.2015, 10:15h
  • Warum wurde auf dem abgebildeten Leserbrief eigentlich der Name des Urhebers mit einem roten Balken verdeckt? Dieser "Man wird ja noch mal sagen dürfen"-Schreiberling hat mit seinem Beitrag doch zugestimmt, in der Öffentlichkeit sichtbar zu sein (und war darüber vermutlich noch mächtig stolz auf sich). Warum also diese - m. E. unnötige - Anonymisierung?
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#7 herve64Profil
  • 08.12.2015, 11:06hMünchen
  • Antwort auf #3 von Sebi
  • Diese "Käseblättchen" verschwinden aus dem schlicht und ergreifenden Grund, dass sie marktwirtschaftlich nicht mehr rentabel sind. Mit der "journalistischen" Qualität hat das gar nichts zu tun, denn da hat selbst das kleinste Provinzblatt auch das Zauberwort "Boultevardjournalismus" als höchstes Ziel entdeckt und eifert ihm nach.

    Und wenn du wirklich glaubst, dass nur nur Zeitungen den Medienwandel überstehen werden, die Qualität bieten, dann schau dir mal einfach an, wer die Medienlandschaft dominiert: das sind in erster Linie die Erzeugnisse der Springer-Gruppe, allem voran die BILD-Zeitung.

    [Ironie] Oh ja, wahrlich qualitativ hochwertiger Journalismus, gell? [/Ironie]
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#8 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 11:09h
  • Antwort auf #6 von userer
  • "Warum wurde auf dem abgebildeten Leserbrief eigentlich der Name des Urhebers mit einem roten Balken verdeckt?"

    Zuletzt rauschte es noch durch den Blätterwald, dass sich ein großer Teil der Bevölkerung zu bestimmten Themen nicht mehr traut ihre Aussagen öffentlich zu geben, aus Angst vor Repressalien.
    An diesem einzelnen Punkt kann man schon absehen, wie weit wir unsere Gesellschaft vom Weg abgekommen ist.
    Deine Frage bzw. Forderung nach Veröffentlichung des Klarnamens im Internet ist genau das was solche Fehlentwicklungen verursacht.
    Bürger werden, sogar wegen nicht strafbaren Aussagen, dem Mob zum Fraß vorgeworfen, um den gesellschaftlichen und finanziellen Ruin herbeizuführen.
    Nein, die Veröffentlichung des Namens ist weder notwendig noch erstrebenswert.
    Nicht umsonst gibt es selbst bei offensichtlichen schweren Straftaten, beispielsweise einer schlägt einen anderen zu Brei geschlagen und wird dabei gefilmt, immer noch den notwendigen richterlichen Beschluss.
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#9 LawrenceAnonym
  • 08.12.2015, 11:17h

  • Da braucht man gar nicht den Artikel zu lesen, es reicht dieser infame Hetzbrief in der Zeitung. Was sucht so eine von Vorurteilen und Klischees nur so triefende Schandarbeit in einer deutschen Tageszeitung? Der/ die Autor/ in ist garantiert von der Alternative für Dumme infiziert worden aber muss er/ sie auch noch andere Leute anstecken? Und dass die Redaktion diese "Meinung" einfach so durchwinkt? Ausserdem bin ich der Meinung, dass das Grundgesetz auch sagt, dass man Grundrechte verwirken kann, nämlich dann, wenn man sie missbraucht. Jedenfalls sollte es kein Recht geben SOWAS zu veröffentlichen. Warum winken die das einfach so durch? Soll man da vermuten, die sind von rechts infiltriert? Nie wieder diese Hysterie von damals!
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#10 LawrenceAnonym
  • 08.12.2015, 11:24h

  • Hab jetzt den Artikel gelesen und bin beruhigt, dass diese Zeitung dafür abgestraft wurde. Gleichzeitig klärt der Artikel den Sachverhalt auf: sowas stellt tatsächlich keine "Meinung" dar und darf - muss sogar in den Papierkorb wandern. Warum haben die den Brief dann trotzdem veröffentlicht?
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#11 userer
  • 08.12.2015, 11:30h
  • Antwort auf #8 von wuermchen
  • Es war zu erwarten, dass Sie dafür plädieren, homophobe Täter zu schützen, obwohl diese sich selbst laut pöbelnd in die Öffentlichkeit drängen.

    Vom Weg unserer freiheitlichen Gesellschaft abgekommen sind einzig Subjekte wie Sie oder der Leserbriefschreiber.
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#12 braun sbachAnonym
#13 sanscapote
  • 08.12.2015, 12:56h
  • Antwort auf #12 von braun sbach
  • Aus dem Zeitungsartikel: "Bürgermeister Frank Harsch ist Kelle-Fan. Er schließt die Veranstaltung mit den Worten: "Also, wenn bei mir im Rathaus eine Unisex-Toilette eingerichtet wird, dann gehe ich aber hinters Haus." ich fuege hinzu: wie ein Hund, da wahrscheinlich hinter dem Rathaus kein Baum steht. Ach ja, es steht ein Tannenbaum vorm Gebaeude
    www.braunsbach.de/index.php?id=57
    Und wenn ich einmal dorthin komme, benutze ich mit Genuss die Buergermeistertoilette im Haus.

    Herr
    Frank Harsch
    Bürgermeister
    Zimmer 5
    Bürgermeisteramt Braunsbach
    Geislinger Straße 11
    74542 Braunsbach
    Tel.: 07906 94094-10
    Fax: 07906 94094-94
    Emailadresse von hier aus nicht auffindbar.
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#14 willieAnonym
  • 08.12.2015, 13:01h
  • Delmenhorst ist sein Jahrzehnten eine Nazi Hochburg, der Abdruck des Leserbriefes ist also kein belangloser Zufall.

    Interessant dass der Presserat hier eingegriffen hat- ich habe vor ca. 2 Jahren eine Beschwerde gegen eine deutlich heftigere Diffamierung und auch Aufhebung der Anonymisierung eines trans Menschen beim Presserat angezeigt. Ich weiss, dass auch viele andere das angezeigt haben. Der Presserat war aber der Meinung, dass das schon ok war.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 LawrenceAnonym
  • 08.12.2015, 13:15h
  • Antwort auf #8 von wuermchen

  • "Bürger werden, sogar wegen nicht strafbaren Aussagen, dem Mob zum Fraß vorgeworfen, um den gesellschaftlichen und finanziellen Ruin herbeizuführen."

    Mal im Ernst: hast du den Leserbrief gelesen? ...

    Wie kannst du dann so was schreiben?

    "wegen nicht strafbarer Aussagen?" Geht's noch?

    Was war denn deiner Meinung nach "nicht strafbar" in dem Brief?

    Ansonsten gehört das hier nicht zum Thema.
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#16 LawrenceAnonym
  • 08.12.2015, 13:19h

  • Nachdem ich diese Hasspropaganda lesen musste ist mir übrigens klar, warum das Wort "Homophobie" ein zu vorsichtiger Ausdruck ist. Das hier war klarer Hass. Phobie heisst aber Angst in der Übersetzung. Es ist aber keine Angst.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 13:32h
  • Antwort auf #15 von Lawrence
  • Ich weiß nicht ob und wie der Brief bestraft wird und werden kann. Das hat dann tatsächlich nur ein Richter zu entscheiden. Dass Bürger wegen nicht strafbaren Aussagen und auch nicht-konformität öffentlich hingerichtet werden, ist aber leider schon gang und gäbe. Mein Satz sollte sich daher nicht nur auf den Leserbrief beschränken, sondern die Lage darstellen.
    Ob das zum Thema passt, ich denke schon, denn immerhin wird hier in den Kommentaren ja die Veröffentlichung des Klarnamens gefordert und das bestimmt nicht um mit ihm eine wohlwollende Unterhaltung anzufangen.
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#18 David77Anonym
#19 BeobachterAnonym
  • 08.12.2015, 14:22h
  • Liebe queer.de-Redaktion,

    die SPD hat ihre Website www.SPD.de komplettüberarbeitet.

    Unter dem Punkt "Gleichstellung" findet man unter dem Unterpunkt "Öffnung der Ehe" neben einem unsägliche Brüsten mit angeblich durch die SPD durchgesetzten rechtlichen Gleichstellungen für Homosexuelle auch die Aussage

    "Überfällige Schritte, denen weitere folgen müssen. Wir plädieren seit langem dafür, dass auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe schließen können. Auch Zweidrittel der Deutschen sprechen sich laut Umfragen für die 'Ehe für alle' aus. Dafür muss die Union allerdings ihre Blockadehaltung aufgeben."

    www.spd.de/standpunkte/gleichstellung-in-der-gerechten-gesel
    lschaft/


    Mit anderen Worten: Die SPD redet die Diskriminerung schön, stellt die Pflichtumsetzung der Bundesverfassungsgerichtsurteile als Durchsetzungskraft der SPD dar und unterwirft sich vollständig der Union beim Diskriminieren von Homosexuellen. Wenn die Union nicht will, so die SPD, sei nichts zu machen.

    Und das trotz

    - Zweidrittelmehrheit der Deutschen für die Eheöffnung
    - Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz
    - Bundesratsmehrheit für die Eheöffnung
    - Mehrheit von Bundestagsabgeordneten "eigentlich" für die Eheöffnung
    - rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag
    - Vereinbarung im Koalitionsvertrag, dass alle diskriminierenden Benachteiligungen gleichgeschlechtlicher Lebenspartner abgebaut werden müssen
    - SPD-Wahlkampfversprechen "100 % Gleichstellung nur mit uns" im Bundestagswahlkampf 2013
    - der Vielzahl von westlichen Ländern, die bereits die Ehe geöffnet haben
    - der Tatsache, dass wir bald im Jahr 2016 leben

    Demgegenüber steht lediglich

    - die Vereinbarung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD eines gleichen Abstimmungsverhaltens im Bundestag

    Mit anderen Worten: Letzteres gewichtet die SPD höher als alle Punkte oben, die für die Eheöffnung sprechen.
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#20 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 14:29h
  • Antwort auf #18 von David77
  • "Schon mal auf die Idee gekommen, dass diese Bürger genau deswegen so behandelt werden, weil sie es selber so machen?"

    Nein, denn das kann in einem Rechtsstaat keine Grundlage sein. Ich sehe keinen Vorteil selbst nach dem Prinzip Auge um Auge zu handeln, wenn ein Staat und seine Gesetze genau für diese Aufgabe geschaffen wurden. Entweder wir halten uns an die staatlichen Verfahrensweisen in denen strafbare Dinge bestraft werden oder wir etablieren das Faustrecht.
    Das Faustrecht ist aber nur für diejenigen gut, die in der Mehrheit sind. Die meisten Mehrheiten sind aber nur selten statisch. Von daher sollte auch aus einer Position der Stärke heraus nicht auf die gesetzlichen Wege geschissen werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#21 schwertlilieAnonym
  • 08.12.2015, 14:30h

  • Ich halte die Veröffentlichung selber nicht für das Problem. Solche Meinungen gibt es und es ist legitim, den Lesern diese Meinungen zu zeigen. Sinnvoll kann das aber nur mit einer unmittelbaren Stellungnahme bzw. Replik der Redaktion neben dem Leserbrief/neben der Lesermeinung erfolgen, mit der so verachtende Aussagen eingeordnet werden und mit denen dem Leser klar gemacht wird, dass die Zeitung sich solchen Aussagen entschieden entgegenstellt.
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#22 TheDadProfil
  • 08.12.2015, 15:07hHannover
  • Antwort auf #1 von Peer
  • ""Solche Provinzblättchen tun doch alles, um die Auflage zu steigern.""..

    Und sie sind längst in den Händen anderer Verlage..

    Das "Delmenhorster Kreisblatt" gehört seit Juni 2014 zur "Neuen Osnabrücker Zeitung", die seit der Gründung in den 60'er Jahren durch Fusion des "Osnabrücker Tageblatt" mit andren Verlagen, dem katholischem Spektrum zuzuordnen ist..

    ""Manchmal ist das, was da arbeitet auch schlicht zu dumm, um die Tragweite zu verstehen. Oder sie teilen selbst diese Meinung.""..

    Wohl eher letzteres..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#23 TheDadProfil
  • 08.12.2015, 15:25hHannover
  • Antwort auf #8 von wuermchen
  • ""In einem Teil hat er recht. Wir werden aus Wolkenkuckucksheim regiert.""..

    Wo steht denn das ?

    ""Bürger werden, sogar wegen nicht strafbaren Aussagen, dem Mob zum Fraß vorgeworfen, um den gesellschaftlichen und finanziellen Ruin herbeizuführen.""..

    Nenn doch mal Beispiele ?

    Und wir sind dann der "Mob", weil wir der Aussage dieses Schreiberlings nach ja ""gewollt nicht zur Gesellschaft stehen"" ?

    Den wir wollen ja nur heiraten und Kinder adoptieren, um das "lohnende Ziel" kostenlose Kita und Betreuungsgeld "abzugreifen" ?

    Hast Du diesen Mist, den zu verteidigen Du hier angetreten bist, überhaupt gelesen ?

    Kinder, ""die vor allem in Männerehen nichts zu suchen haben""..

    Immerhin scheint sich dieser Mensch mit der Ehe-Öffnung für Lesben schon arrangiert zu haben..

    Und wenn denn "der Schreiberling" ein Mann sein sollte..
    Wenn Kinder nicht in Männerehen gehören, was genau haben dann Männer in Familien mit Kindern zu suchen ?

    Am Besten aber :
    ""Deutschland war gegenüber Minderheiten immer tolerant""..

    Äh ?

    ""Bedürfen sie aber besonderer Rechte ?""..

    Heiraten ist etwas besonderes ?
    Das dürfen ja nur besonders ausgesuchte Persönlichkeiten, die dann auch zur Nachzucht gesunden, deutschen, blonden Erbgutes geeignet sind ?

    Ja, nee, ist klar..

    Weder der Autor, noch Du haben hier den Schuß gehört..
    Unfaßbar..
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#24 TheDadProfil
  • 08.12.2015, 15:35hHannover
  • Antwort auf #17 von wuermchen
  • Unbestimmtheit..
    Andeutungen..
    Marginalisierngen..
    Als Fragen formulierte Aussagen, die eine Antwort gleich mitbringen..

    Sprich :
    Geschwafel..

    ""Dass Bürger wegen nicht strafbaren Aussagen und auch nicht-konformität öffentlich hingerichtet werden, ist aber leider schon gang und gäbe.""..

    Und immer noch keine Belege..

    ""denn immerhin wird hier in den Kommentaren ja die Veröffentlichung des Klarnamens gefordert und das bestimmt nicht um mit ihm eine wohlwollende Unterhaltung anzufangen.""..

    Lustig..
    Die "Idee" einer Anzeige kommt Dir dort nicht, damit sich ein Richter damit befassen kann ?
    Interessant..
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#25 HenkAnonym
  • 08.12.2015, 15:43h
  • Ich denke, dass wuermchen hier von einigen Mitkommentierenden missverstanden wird - es geht nicht darum, die meiner Ansicht nach absurden Ideen des Leserbriefautoren zu verteidigen, sondern lediglich sein Recht auf diese Ideen. Sollten seine Äußerungen die Rechte anderer verletzen, ist es Aufgabe des Staates, dagegen einzuschreiten, und nicht eines "Lynchmobs". Wie schnell das gehen kann, zeigen Beispiele aus der Vergangenheit - wenn die BILD mal wieder unverpixelte Fotos von Verdächtigen (oder aus Versehen sogar völlig Unbeteiligten) einer Straftat abdruckt, kommt es immer wieder zu Beleidigungen, Drohungen, sogar Verletzungen. Und genau dies soll unser rechtsstaatliches Prinzip vermeiden. Nur darum geht es. Außerdem: eine gefestigte Gesellschaft hält solche Leserbriefe aus und setzt ihnen gute Argumente entgegen.
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#26 HonestAbeProfil
  • 08.12.2015, 16:00hBonn
  • Antwort auf #25 von Henk
  • "Meinungsfreiheit" schon wieder?

    Meinungsfreiheit bedeutet auch den Gegenwind aushalten. Wer das nicht kann sollte die Fresse halten. Niemand hat ein Recht darauf, dass man seine Meinung unwidersprochen hinnehmen muss und wer eine unpopuläre Meinung vertritt, muss eben mit besonders viel Gegenwind rechnen. Wer diesen Gegenwind unterdrücken will unterdrückt seinerseits die Meinungsfreiheit!

    Ansonsten ist Meinungsfreiheit sowieso kein Recht von Bürgern gegenüber anderen Bürgern sondern von Bürgern gegenüber dem Staat. Kaum etwas wird heutzutage derart oft falsch verstanden wie die Meinungsfreiheit, gerade und besonders im Internet.
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#27 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 16:08h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • Ich habe echt überlegt, ob ich dir überhaupt noch antworten soll. Doch ich denke, einmal muss ich es noch tun.
    Nein, ich habe die Aussagen vom Leserbriefeschreiber nicht gebilligt und auch nicht verteidigt. Nur weil ich keinen Pranger gutheiße, heißt es nicht, dass ich denjenigen in seinen Aussagen unterstütze.
    Du liest, wie immer nur das was du möchtest.
    Und wie immer hast du nicht eine einzige Aussage zu den Punkten getroffen, die ich aufgeworfen haben. Faustrecht, nicht strafbare Aussagen, die Furcht von Bürgern ihre Meinung zu sagen und die Vorgehensweisen der vermeintlich Stärkeren in der Rechtsstaatlichkeit.
    Anstelle dessen nur Vorwürfe, dass man keine Belege liefere. Das ist einfach nur langweilig.
    Kannst dich ja mal bei Daniel Krause nachfragen, der erst den Gerichtsweg bestreiten musste, um Recht zu bekommen.
    Für die Zukunft: Ich werde auf deine Nachrichten nicht mehr antworten, wenn du keine eigenen Aussagen tätigst, für die Spielchen der ausschließlichen Anschuldigungen mit Belegforderungen fehlt es mir einfach an der Lust und Zeit.
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#28 userer
#29 HenkAnonym
  • 08.12.2015, 16:21h
  • Antwort auf #26 von HonestAbe
  • Ich hoffe Ihnen ist bewusst, dass ich Ihnen voll zustimme, was "Gegenwind aushalten" bedeutet. Nur dass der Gegenwind immer auf Grundlage des Rechtsstaats erfolgen sollte.
    Natürlich bedeutet Freiheit der Meinung auch immer die Freiheit der Gegenmeinung.
    Schade, dass Sie meinen Kommentar so reduzieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#30 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 16:44h
  • Beim Thema "Meinungsfreiheit" wird ja gerne mal vergessen, dass es hier eine klare Einschränkung im Grundgesetz gibt:

    "Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre."
    Art. 5 Abs. 2 GG

    de.wikipedia.org/wiki/Meinungsfreiheit#Grenzen_.28Schranken.
    29_der_Meinungsfreiheit:_Art..C2.A05_Abs..C2.A02_GG


    Konkret geht um den Schutz der persönlichen Ehre vor Beleidigung oder Verleumdung.
    Die Ehre homosexueller Menschen wird m.E. verletzt durch:

    - die Gleichsetzung mit verurteilten Straftäter_innen
    - die Gleichsetzung mit Erwachsenen, die Kinderpornos konsumieren
    - die Gleichsetzung mit Steuerhinterzieher_innen
    - die Bezeichnung von Homosexualität als "abartige Lebensform" (Nazi-Sprech)

    Ganz abgesehen davon, ist es natürlich blanker Hohn, davon zu sprechen, dass Deutschland gegenüber Minderheiten immer tolerant war. Das grenzt für mich an eine (strafbare) Holocaust-Leugnung.

    Die Formulierung "wenn sie gewollt nicht zu dieser Gesellschaft stehen" verschleiert schließlich die Tatsache, dass eine nicht-heterosexuelle Veranlagung nichts Gewolltes ist.

    Zurück noch einmal zur Meinungsfreiheit: Aus den genannten Gründen erfolgte dann ja auch die Rüge des Presserats.

    Was WIR daraus lernen können und sollten, ist, dass es keinesfalls eine uneingeschränkte Meinungsfreiheit geben darf und gibt. Jegliche gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist m.E. letztlich ehrverletzend; deshalb ist es richtig, dass solche Äußerungen dahingehend geprüft und ggf. gerügt werden.
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#31 TheDadProfil
  • 08.12.2015, 20:02hHannover
  • Antwort auf #25 von Henk
  • ""sondern lediglich sein Recht auf diese Ideen""..

    Es gibt kein Recht, solche "Ideen" öffentlich zu äußern !

    Sie widersprechen dem Gleichheitsgrundsatz der Verfassung, und unterliegen damit NICHT der Meinungsfreiheit !

    Das Recht der Meinungsfreiheit besteht nämlich nur gegenüber dem Staat, und nicht gegenüber anderen Menschen..

    Damit ist auch jede Verteidigungsrede für diese "Ideen" entbehrlich !
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#32 TheDadProfil
#33 David77Anonym
  • 08.12.2015, 20:37h
  • Antwort auf #25 von Henk
  • "Ich denke, dass wuermchen hier von einigen Mitkommentierenden missverstanden wird - es geht nicht darum, die meiner Ansicht nach absurden Ideen des Leserbriefautoren zu verteidigen, sondern lediglich sein Recht auf diese Ideen. "

    Falsch. Es geht hier nicht STRAFTATEN nach dem Prinzip "Auge um Auge" zu begehen, sondern sich dasselbe Recht rauszunehmen, wie der, der hier vermeintlich vom Gesetz geschützt werden soll.
    Wenn Würmchen betont, dieser Hetzer bewege sich im rechtlichen Rahmen, dann ist das auch völlig im rechtlichen Rahmen, wenn man diesen Hetzer seine eigene Medizin schmecken läßt!
    "Das Recht auf Ideen" - dann nehmen sich andere eben das "Recht auf Ideen" raus um ihm zu widersprechen. Punkt.

    "Nur darum geht es. Außerdem: eine gefestigte Gesellschaft hält solche Leserbriefe aus und setzt ihnen gute Argumente entgegen."

    Dazu müsste man dem Leserbriefschreiber diese Argumente auch entgegensetzen können.
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#34 sanscapote
#35 HonestAbeProfil
#36 olfwobAnonym
  • 09.12.2015, 01:10h
  • "Deutschland war gegenüber Minderheiten immer tolerant" - Wir haben den Minderheiten zwar auch eine zeitlang gelbe Sterne und rosa Winkel angeheftet und ihnen unfassbare Dinge angetan, aber hey, jeder hat seine eigene Sicht was Toleranz bedeutet.
  • Antworten » | Direktlink »
#37 wuermchenEhemaliges Profil
  • 09.12.2015, 06:16h
  • Antwort auf #33 von David77
  • "Wenn Würmchen betont, dieser Hetzer bewege sich im rechtlichen Rahmen, dann ist das auch völlig im rechtlichen Rahmen, wenn man diesen Hetzer seine eigene Medizin schmecken läßt!"

    Das habe ich nicht gesagt. Ich sagte, ob es strafbar ist, muss ein Richter entscheiden und nicht selbst ernannte Ritter des Rechts, die anderen ihre "Medizin" verabreichen wollen.
    Natürlich betrifft dass dann nicht nur strafbare Äußerungen und Taten.
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#38 Miguel53deProfil
#39 wuermchenEhemaliges Profil
  • 09.12.2015, 06:26h
  • Antwort auf #25 von Henk
  • Das Schlimme ist, den Mitkommentierenden ist vollkommen klar, was meine Aussage ist. Sie haben auch deine gelesen und verstanden. Aber das ist nicht das Diskussionsmittel, was hier genutzt wird. Wie du schon schnell merken wirst, wird in nahezu keinem Fall eine eigene Aussage getroffen werden.
    Das Mittel ist, Sätze und Wörter aus dem Zusammenhang zu reißen und auseinanderzunehmen, mit Unterstellungen zu arbeiten und bewusst verkehrt verstehen und wenn alles nichts hilft, sind Beleidigungen an der Tagesordnung. Du glaubst gar nicht was ich hier schon alles lesen musste.
    Wenn du von den üblichen Verdächtigen auch nur einmal eine eigene Aussage herausgequetscht bekommst, dann gebe ich dir einen aus. Ansonsten, lass dich nicht verarschen und sieh es als das was es ist, ein Zeitvertreib. Tatsächliche Gespräche sind hier rar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#40 Miguel53deProfil
  • 09.12.2015, 06:28hOttawa
  • Antwort auf #11 von userer
  • Ich wiederhole mich ungern, hier aber ganz bewusst.

    Frau von Storch hat laengst oeffentlich erklaert, dass sie mit ihrem Netzwerk Leute dafuer bezahlt, Leserbriefe in allen moeglichen Medien zu platzieren.

    Schon aus diesem Grunde ist eine anonyme Veroeffentlichung den schlimmen Verhaeltnissen im Internet foerderlich. Und deshalb schlecht. Die Storch'chen "Assistenten" koennen so unerkannt zuschlagen. Wann und wo sie wollen.

    Ich gehe jede Wette darauf ein, dass dieses Wuermchen einer der Handlanger der Storch ist. Seine Grundhaltung gerade bei diesem Thema macht einmal mehr deutlich, was er beabsichtigt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#41 Miguel53deProfil
#42 Miguel53deProfil
  • 09.12.2015, 06:53hOttawa
  • Antwort auf #25 von Henk
  • Seit wann ist Meinungsfreiheit das Recht, seinen Hass laut und oeffentlich und ungehindert auszutoben? Hass, wie er sich in diesem Leserbrief ausdrueckt, hat nichts mit Meinung zu tun.

    Aber was solls. Das muss hier nicht immer wieder hochgekocht werden. Wer das nicht begreift, dem ist eh nicht zu helfen.

    Ich bin mal gespannt, ob wir auch noch den - falschen - Voltair-Spruch zu lesen bekommen. Und eenn ja, von wem wohl. Ich hab da schon Namen im Kopf.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #25 springen »
#43 Miguel53deProfil
  • 09.12.2015, 07:03hOttawa
  • Antwort auf #28 von userer
  • Zeit genug, vier oder wieviele Male hier zu schreiben, war schon. Vermutlich ist man da auch geschult, wie man das Fehlen von Fakten ueberspielt. Das Wuermchen kennt seine Tricks.

    Raffinierte Taktik, die auch Politiker in Diskussionen gern verwenden. Und dann etwas behaupten, das am Ende falsch ist. Nur im Moment in der Diskussion nicht festgestellt werden kann.

    Das Beispiel der "Vergewaltigung junger Maedchen durch Fluechtlinge" ist da passend. Oder, als Beispiel fuer die Diskutanten hier, die Behauptung eines gewissen Laurent, dass deutlich mehr schwule Maenner Kinder missbrauchen, als heterosexuelle. Das zum Glueck kann man allerdings leicht widerlegen. Das mit den Vergewaltigungen natuerlich auch.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#44 TheDadProfil
  • 09.12.2015, 13:26hHannover
  • Antwort auf #37 von wuermchen
  • ""Das habe ich nicht gesagt. Ich sagte, ob es strafbar ist, muss ein Richter entscheiden und nicht selbst ernannte Ritter des Rechts, die anderen ihre "Medizin" verabreichen wollen.""..

    Gleichzeitig verwahrst Du dich gegen die Veröffentlichung des namens dieses Mannes, damit er bloß nicht vor seinen Richter kommt..

    Wie paßt das zusammen ?

    Zumal genau hier das "vor den richter" bringen, die Öffentlichkeit darstellt, die einem solchem Menschen gebührt, und damit genau die bittere Medizin, die er selbst verteilt..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#45 wuermchenEhemaliges Profil
  • 09.12.2015, 13:51h
  • Antwort auf #44 von TheDad
  • Ohje, vielleicht habe ich doch zu viel Verständnis hineininterpretiert.

    Zeig ihn doch einfach an, wenn du ihn vor Gericht stellen willst, dann geht es seinen Gang.

    Zum Rest (Faustrecht, gesellschaftliche Ächtung, ...) kann ich mich nur noch wiederholen.
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#46 David77Anonym
  • 09.12.2015, 14:13h
  • Antwort auf #45 von wuermchen
  • "Zum Rest (Faustrecht, gesellschaftliche Ächtung, ...) kann ich mich nur noch wiederholen."

    Wenn derjenige selber zur gesellschaftlichen Ächtung anderer aufruft und dies nicht strafbar sein, dann ist es umgekehrt auch nicht der Fall. Und davor benötigt er dann etwa Schutz? Soviel sollte er doch auch aushalten können, wenn er von der Gesellschaft genau das fordert...
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#47 ursus
  • 09.12.2015, 14:20h
  • Antwort auf #45 von wuermchen
  • >"zum Rest (Faustrecht, gesellschaftliche Ächtung, ...)"

    von faustrecht redet hier niemand.

    und ja, wo kämen wir denn hin, wenn aggressive hetze gegen minderheiten gesellschaftlich geächtet würde? in eine offene, angstfreie gesellschaft womöglich? nicht auszudenken...

    ich kann diese beiträge nicht ernst nehmen. wer suggeriert, es sei etwas negatives, wenn alle formen gruppenbezogener menschenfeindlichkeit überall konsequent benannt und zurückgewiesen würden, der hat sich in meinen augen für eine ethische diskussion gründlich disqualifiziert.

    und damit ist mein trollfutterbeutel für heute wieder zugeschnürt.
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#48 wuermchenEhemaliges Profil
  • 09.12.2015, 15:06h
  • Antwort auf #46 von David77
  • "Und davor benötigt er dann etwa Schutz? "

    Ja, wie in den besagten Beispiel von Daniel Krause gesehen, benötigen auch solche Personen Schutz.
    Es ist dann doch noch was anderes wenn es gegen einzelne Menschen geht und schweigen vom Mob außergerichtlich erzwungen werden soll.
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#49 TheDadProfil
  • 09.12.2015, 22:04hHannover
  • Antwort auf #45 von wuermchen
  • ""Zum Rest (Faustrecht, gesellschaftliche Ächtung, ...) kann ich mich nur noch wiederholen.""..

    Leute die eine Veröffentlichung von persönlichen Daten wie der "Religionszugehörigkeit" fordern, oder dafür plädieren Hetzseiten mit den Namen von Kinderschändern zu füllen und ins Netz zu stellen, sollten sich mit den Auswirkungen ""gesellschaftlichen Ächtung"" eines Prozesses wegen Volksverhetzung einmal näher befassen..

    viele würde hier brennend interessieren ob dieser Mann katholisch oder evangelisch verdummbibelt ist..

    Unterschiedliche Maßstäbe für potentielle Straftäter anzulegen widerspricht der Gleichheit vor dem Gesetz !
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#50 TheDadProfil
  • 09.12.2015, 22:21hHannover
  • Antwort auf #48 von wuermchen
  • ""Ja, wie in den besagten Beispiel von Daniel Krause gesehen, benötigen auch solche Personen Schutz.
    Es ist dann doch noch was anderes wenn es gegen einzelne Menschen geht und schweigen vom Mob außergerichtlich erzwungen werden soll.""..

    Dieser besagte "Daniel Krause", dessen Namen Du hier ständig neuerlich ins Netz stellst, hat mit seiner Rede auf der Pro-NRW-Veranstaltung selbst für Öffentlichkeit gesorgt, und hat selbst durch einen unsäglichen Vergleich IM RADIO zwischen Massentierhaltung und Auschwitz für seine Entlassung aus dem Schuldienst gesorgt !

    Hier von "MOB" zu schreiben zeigt nur, wie wenig Geschichtsbewußtsein in Dir schlummert..
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#51 wuermchenEhemaliges Profil
  • 10.12.2015, 04:41h
  • Antwort auf #50 von TheDad
  • Lass gut sein. Jeder einzelne Satz (#49) von dir über mich ist aus dem Zusammenhang gerissen oder direkt gelogen. Ich werde mich nicht für Dinge verteidigen, die ich nicht gesagt habe oder die du bewusst im verkehrten Kontext bringst.
    Zum Fall Krause: Er ist sogar wegen mangelndem Anfangsverdacht vollständig freigesprochen worden. Genau deswegen habe ich den Fall angebracht, denn er bestätigt jede von mir getätigte Aussage über Ächtung und das Faustrecht.
    Lass uns einfach nicht mehr miteinander schreiben, es ist nur Zeitverschwendung. Zumal du immer noch keine einzige eigene Aussage getroffen hast.
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#52 AliceAnonym
  • 10.12.2015, 08:29h

  • "Deutschland war gegenüber Minderheiten immer tolerant. Bedürfen sie aber auch besondere Rechte?"

    Nein tun sie nicht.

    Mir ist auch fraglich welche "besonderen" Rechte Mensch hier meint? Ist die Ehe etwa sowas besonderes und exklusiv für Homosexuelle? Wäre mir neu.

    Wenn ich in der Bäckerei die gleiche Donutsorte kaufe wie mein heterosexueller Vorgänger, ist das dann auch ein "ganz besonderer" Donut?

    Die Bezeichnung "abarrtige Lebensform" gebe ich dem Autor gerne zurück. In seinem sozialen Umfeld ist es ja scheinbar Gang und Gebe Menschen zu beleidigen.
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#53 HornbergerAnonym
  • 10.12.2015, 08:33h
  • DER DEUTSCHE PRESSERAT. LOL

    Aber wie gewünscht die prima weiße Salbe für alle, die gerne "Zeichen setzen" und finden, da müsse man "doch was tun".

    Folgen der - tätäträtä - RÜGE: Keine.

    Haupteffekt dieser "härtestmöglichen Sanktion": Zusätzliche Aufmerksamkeit für ein Provinzblättchen und einen Gaga-Leserbrief. Ach, und natürlich werden sich die Hasser der angeblichen "Homolobby" bestätigt fühlen. Wenn sie die Rüge denn irgendwo in der Gazette entdecken sollten.
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#54 TheDadProfil
  • 10.12.2015, 14:16hHannover
  • Antwort auf #51 von wuermchen
  • ""Genau deswegen habe ich den Fall angebracht, denn er bestätigt jede von mir getätigte Aussage über Ächtung und das Faustrecht.""..

    Die Suspendierung erfolgte durch das Landesschulamt..
    Diese ist originäre Disziplinarbehörde für Lehrer..

    Was genau daran ist "Faustrecht", und wo genau käme hier ein "Mob" zur Aktion ?

    Was den Vorwurf des "aus dem Kontext reißens" betrifft..
    Kontexte sind in Deinen Kommentaren nur schwer identifizierbar..

    ""Zumal du immer noch keine einzige eigene Aussage getroffen hast.""..
    Muß ich auch nicht..
    Zumal sämtliche Kommentare an Dich am Ende auf nachfragen herauslaufen, deren Beantwortung Du schlicht verweigerst !

    Was Herrn Krause betrifft..
    Das Herr Berger den in seinem Artikel in der Huffington Post vom 05.November 2015 verteidigt, wundert mich wenig..

    Berger hält Krause hier gar für einen "promovierten Religionskritiker", und zieht diese Auffassung offenbar aus der Tatsache, das Krause als "homosexueller Mann mit einem Israeli verheiratet" sei..

    Ein derartiger Studiengang ist mir weltweit nicht bekannt, zumal sich Religionskritik nicht ausschließlich auf den Islam beziehen KANN, will sie Religionskritik sein..

    Und auch Herr Krause ist nach deutschem Recht nicht verheiratet, selbst wenn er seinen Kerl in einem anderem Staat geheiratet haben sollte, wo dies möglich ist, denn hier im Land wird dann eine solche ehe auf eine Lebenspartnerschaft reduziert !
    Ganz im Gegensatz zu Hetero-Ehen, die dieses Land, egal wo geschlossen, anerkennt als Ehe..
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#55 wuermchenEhemaliges Profil
  • 10.12.2015, 15:57h
  • Antwort auf #54 von TheDad
  • "Was genau daran ist "Faustrecht", und wo genau käme hier ein "Mob" zur Aktion ?"

    Was soll die Frage. Du weißt, dass ich dir die nicht mit einer staatlich anerkannten Ausarbeitung belegen kann. Es ist nicht möglich. Und genau deswegen ist es ätzend mit dir zu sprechen. Da du keine eigenen Positionen von dir gibst, brauchst du nur Zusammenhänge verneinen und glaubst dich mit diesem Trick auch noch im Recht. Einfach nur ermüdend.
    Entweder du siehst den Zusammenhang zwischen falscher und maßlos aufgebauschter Beschuldigung und der darauf folgenden Suspendierung oder nicht.
    Genausowenig kann ich dir belegen, dass Frei.Wild aufgrund des Shitstorms vom Echo oder Xavier Naidoo vom Grandprix ausgeladen wurden, weil es ja immer noch jemanden geben kann der sagt, das sei ja alles freiwillig von der Jury gekommen. Gleiches gilt für alle anderen Beispiele, wo Bürger ihren Job verloren haben, weil sie nicht konform genug waren.
    Das findest du wahrscheinlich alles ganz toll, weil es ja für dich unliebsame Personen sind. Ändert aber nichts an der Verwerflichkeit der Umstände und dem Niedergang der freien Gesellschaft.
    Wir können nur wünschen, dass sich das Pendel nicht dreht.
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#56 BinsenweisheitAnonym
#57 TheDadProfil
  • 10.12.2015, 17:25hHannover
  • Antwort auf #55 von wuermchen
  • ""Was soll die Frage. Du weißt, dass ich dir die nicht mit einer staatlich anerkannten Ausarbeitung belegen kann. Es ist nicht möglich.""..

    Was daran liegen könnte, das es diese aus dem Hut gezogene Begründung gar nicht gibt !

    "Faustrecht" und "Mob" spielen sich originär auf der Straße ab !

    Das was Du hier vielleicht meinen könntest, wäre dann Mobbing innerhalb der Behörde, deren Gründe in der Sexuellen Orientierung, oder aber in der politischen Einstellung des Gemobbten liegen könnten !

    Man beachte den Konjunktiv, denn auch das BLEIBT Spekulativ !

    Der Vorgang durch den Disziplinarvorgesetzten in Gang gesetzt, ist rechtsstaatliche Vorgehensweise, die gerichtliche Gegenwehr originäres Auseinandersetzen der Parteien in einem arbeitsrechtlichem Prozess !

    Das zu negieren und von "Faustrecht" und "Mob" daherzuschwafeln, ist mehr als nur völlig überzogen !

    ""Und genau deswegen ist es ätzend mit dir zu sprechen. Da du keine eigenen Positionen von dir gibst""..

    Ich muß keine "eigene" Position vertreten, denn die Rechtslage ist für jeden erkennbar !

    Deine Position dagegen ist und bleibt rein spekulativ, und wie Du selbst zugeben mußt, in keiner Weise belegbar !

    Wozu dann noch das Beharren darauf ?

    Schreib ihm doch bei Facebook..
    Frag ihn doch, wieso er so blöde war, als Schwuler Mann bei Rechtspopulisten aufzutreten, und FÜR Positionen Stellung zu beziehen, die GEGEN Zuwanderung und GEGEN Gleichstellung und Gleichberechtigung von LGBTTIQ's, von dieser Vereinigung "ProNRW" ganz offen vertreten, GEGEN seine eigenen Rechte als Schwuler Mann, der mit einem Ausländer verpartnert ist, widersprechen ?

    Wie kann man mit einem Israeli verpartnert sein, und GEGEN Zuwanderung "argumentieren" ?

    Wie kann man mit einem MANN verpartnert sein, und GEGEN die Gleichberechtigung, und hier insbesondere GEGEN die Ehe-Öffnung "argumentieren" ?

    Wer sich selbst um Kopf und Kragen redet, muß sich nicht wundern, wenn die eigene Birne von den Schultern kullert..

    Ein Lehrer, ein Staatsangestellter hat sich in besonderer Weise in der Öffentlichkeit zu verhalten..

    Wenn die Schulbehörde hier die Haltung vertritt, er habe sich hier nicht im Rahmen dieser Vorschriften verhalten, steht es ihm frei, das vor Gericht klären zu lassen..
    Das nennt man Rechtsstaat..
    Mit "Faustrecht" und "Mob" hat das rein gar nichts zu tun !

    ""Ändert aber nichts an der Verwerflichkeit der Umstände und dem Niedergang der freien Gesellschaft.""..

    Die "freie Gesellschaft" ist eine noch zu schaffende Einrichtung..
    Die bestehende Gesellschaft trifft sich im Zweifel vor Gericht..
    So lange das möglich ist, leben wir in der Gesellschaft, die derzeit die beste existierende ist, was nichts daran änderte, das man diese Gesellschaft nicht noch verbessern müßte..

    Zum Beispiel durch die Durchsetzung der Gleichberechtigung..
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