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Kommentare zu:
Presserat rügt Abdruck eines homophoben Leserbriefs


#11 userer
  • 08.12.2015, 11:30h
  • Antwort auf #8 von wuermchen
  • Es war zu erwarten, dass Sie dafür plädieren, homophobe Täter zu schützen, obwohl diese sich selbst laut pöbelnd in die Öffentlichkeit drängen.

    Vom Weg unserer freiheitlichen Gesellschaft abgekommen sind einzig Subjekte wie Sie oder der Leserbriefschreiber.
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#12 braun sbachAnonym
#13 sanscapote
  • 08.12.2015, 12:56h
  • Antwort auf #12 von braun sbach
  • Aus dem Zeitungsartikel: "Bürgermeister Frank Harsch ist Kelle-Fan. Er schließt die Veranstaltung mit den Worten: "Also, wenn bei mir im Rathaus eine Unisex-Toilette eingerichtet wird, dann gehe ich aber hinters Haus." ich fuege hinzu: wie ein Hund, da wahrscheinlich hinter dem Rathaus kein Baum steht. Ach ja, es steht ein Tannenbaum vorm Gebaeude
    www.braunsbach.de/index.php?id=57
    Und wenn ich einmal dorthin komme, benutze ich mit Genuss die Buergermeistertoilette im Haus.

    Herr
    Frank Harsch
    Bürgermeister
    Zimmer 5
    Bürgermeisteramt Braunsbach
    Geislinger Straße 11
    74542 Braunsbach
    Tel.: 07906 94094-10
    Fax: 07906 94094-94
    Emailadresse von hier aus nicht auffindbar.
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#14 willieAnonym
  • 08.12.2015, 13:01h
  • Delmenhorst ist sein Jahrzehnten eine Nazi Hochburg, der Abdruck des Leserbriefes ist also kein belangloser Zufall.

    Interessant dass der Presserat hier eingegriffen hat- ich habe vor ca. 2 Jahren eine Beschwerde gegen eine deutlich heftigere Diffamierung und auch Aufhebung der Anonymisierung eines trans Menschen beim Presserat angezeigt. Ich weiss, dass auch viele andere das angezeigt haben. Der Presserat war aber der Meinung, dass das schon ok war.
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#15 LawrenceAnonym
  • 08.12.2015, 13:15h
  • Antwort auf #8 von wuermchen

  • "Bürger werden, sogar wegen nicht strafbaren Aussagen, dem Mob zum Fraß vorgeworfen, um den gesellschaftlichen und finanziellen Ruin herbeizuführen."

    Mal im Ernst: hast du den Leserbrief gelesen? ...

    Wie kannst du dann so was schreiben?

    "wegen nicht strafbarer Aussagen?" Geht's noch?

    Was war denn deiner Meinung nach "nicht strafbar" in dem Brief?

    Ansonsten gehört das hier nicht zum Thema.
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#16 LawrenceAnonym
  • 08.12.2015, 13:19h

  • Nachdem ich diese Hasspropaganda lesen musste ist mir übrigens klar, warum das Wort "Homophobie" ein zu vorsichtiger Ausdruck ist. Das hier war klarer Hass. Phobie heisst aber Angst in der Übersetzung. Es ist aber keine Angst.
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#17 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 13:32h
  • Antwort auf #15 von Lawrence
  • Ich weiß nicht ob und wie der Brief bestraft wird und werden kann. Das hat dann tatsächlich nur ein Richter zu entscheiden. Dass Bürger wegen nicht strafbaren Aussagen und auch nicht-konformität öffentlich hingerichtet werden, ist aber leider schon gang und gäbe. Mein Satz sollte sich daher nicht nur auf den Leserbrief beschränken, sondern die Lage darstellen.
    Ob das zum Thema passt, ich denke schon, denn immerhin wird hier in den Kommentaren ja die Veröffentlichung des Klarnamens gefordert und das bestimmt nicht um mit ihm eine wohlwollende Unterhaltung anzufangen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #15 springen »
#18 David77Anonym
#19 BeobachterAnonym
  • 08.12.2015, 14:22h
  • Liebe queer.de-Redaktion,

    die SPD hat ihre Website www.SPD.de komplettüberarbeitet.

    Unter dem Punkt "Gleichstellung" findet man unter dem Unterpunkt "Öffnung der Ehe" neben einem unsägliche Brüsten mit angeblich durch die SPD durchgesetzten rechtlichen Gleichstellungen für Homosexuelle auch die Aussage

    "Überfällige Schritte, denen weitere folgen müssen. Wir plädieren seit langem dafür, dass auch gleichgeschlechtliche Paare die Ehe schließen können. Auch Zweidrittel der Deutschen sprechen sich laut Umfragen für die 'Ehe für alle' aus. Dafür muss die Union allerdings ihre Blockadehaltung aufgeben."

    www.spd.de/standpunkte/gleichstellung-in-der-gerechten-gesel
    lschaft/


    Mit anderen Worten: Die SPD redet die Diskriminerung schön, stellt die Pflichtumsetzung der Bundesverfassungsgerichtsurteile als Durchsetzungskraft der SPD dar und unterwirft sich vollständig der Union beim Diskriminieren von Homosexuellen. Wenn die Union nicht will, so die SPD, sei nichts zu machen.

    Und das trotz

    - Zweidrittelmehrheit der Deutschen für die Eheöffnung
    - Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz
    - Bundesratsmehrheit für die Eheöffnung
    - Mehrheit von Bundestagsabgeordneten "eigentlich" für die Eheöffnung
    - rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag
    - Vereinbarung im Koalitionsvertrag, dass alle diskriminierenden Benachteiligungen gleichgeschlechtlicher Lebenspartner abgebaut werden müssen
    - SPD-Wahlkampfversprechen "100 % Gleichstellung nur mit uns" im Bundestagswahlkampf 2013
    - der Vielzahl von westlichen Ländern, die bereits die Ehe geöffnet haben
    - der Tatsache, dass wir bald im Jahr 2016 leben

    Demgegenüber steht lediglich

    - die Vereinbarung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD eines gleichen Abstimmungsverhaltens im Bundestag

    Mit anderen Worten: Letzteres gewichtet die SPD höher als alle Punkte oben, die für die Eheöffnung sprechen.
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#20 wuermchenEhemaliges Profil
  • 08.12.2015, 14:29h
  • Antwort auf #18 von David77
  • "Schon mal auf die Idee gekommen, dass diese Bürger genau deswegen so behandelt werden, weil sie es selber so machen?"

    Nein, denn das kann in einem Rechtsstaat keine Grundlage sein. Ich sehe keinen Vorteil selbst nach dem Prinzip Auge um Auge zu handeln, wenn ein Staat und seine Gesetze genau für diese Aufgabe geschaffen wurden. Entweder wir halten uns an die staatlichen Verfahrensweisen in denen strafbare Dinge bestraft werden oder wir etablieren das Faustrecht.
    Das Faustrecht ist aber nur für diejenigen gut, die in der Mehrheit sind. Die meisten Mehrheiten sind aber nur selten statisch. Von daher sollte auch aus einer Position der Stärke heraus nicht auf die gesetzlichen Wege geschissen werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »

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