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In acht Wochen starten die Vorwahlen in den USA: Hillary Clinton wirbt auf sozialen Netzwerken mit einem einminütigen Film für ihre LGBT-Agenda.

Hillary Clinton will bei ihren Wählern mit einer Botschaft punkten: LGBT-Rechte sind Grundrechte – und die 68-Jährige verspricht, sich dafür einzusetzen, dass Schwule, Lesben, Bi- und Transsexuelle endlich vollständig gleichgestellt und vor Diskriminierungen geschützt werden. In ihrem am Wochenende veröffentlichten Werbespot fasst sie diese Botschaft zusammen:

Bereits zum Wahlkampfauftakt im April zeigte Clinton in ihrem ersten Video ein schwules Paar (queer.de berichtete). Die beiden kommen im aktuellen Spot erneut vor, zusammen mit mehreren anderen lesbischen und schwulen Paaren, die sich dieses Mal auch knuddeln und küssen dürfen.

Ihr schärfster innerparteilicher Herausforderer, der Sozialist Bernie Sanders, wirbt ebenfalls um LGBT-Wähler – und stichelt gegen die große Frau der Demokraten: So deutet der Senator aus Vermont immer wieder an, dass Clinton bis 2013 die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau betrachtete. Sanders betont dagegen, dass er sich nie verbogen habe und immer engagiert für die Gleichbehandlung eingetreten sei. Daher zeigt seine Kampagne besonders gerne ein Video aus dem Jahr 1995, als er im Kongress einen besonders homophoben Abgeordneten zur Rede gestellt hatte:

Bei den 14 republikanischen Kandidaten fürs Präsidentenamt versucht sich dagegen kein einziger als Fürsprecher für LGBT-Rechte, ganz im Gegenteil: Die Politiker biedern sich ultrareligiösen Homo-Gegnern an, die einen großen Anteil bei den Vorwahlen ausmachen – insbesondere der derzeit zweitplatzierte Ted Cruz setzt auf eine homophobe Kampagne (queer.de berichtete). (dk)



#1 BlablaAnonym
#3 Julian67Anonym
#4 goddamn liberalAnonym
  • 09.12.2015, 06:41h
  • Antwort auf #1 von Blabla
  • Clinton ist nun mal ein politischer Profi.

    Es gibt genug Hinweise darauf, dass sie schon immer pro LGTBI war, aber taktierte.

    2011 sprach sie sich dann so klar vor der UN für unsere Rechte aus, wie man es von einem Politiker aus dem Land des rosa Winkels dort NIE hören würde:

    www.youtube.com/watch?v=MudnsExyV78

    Bei uns sind die Waffengeschäfte im homophoben Regimen immer wichtiger.

    Die deutsche Schäbigkeit wird heute dann noch als interkulturelle Sensibilität verkleistert.
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#5 kinnon
  • 09.12.2015, 11:21h
  • Das sich Politiker der so genannten westlichen Wertewelt FÜR LGBT-Interessen einsetzen ist eher uninteressant.

    Insofern stelle ich mir die Frage, warum sich die vielen LGBT-Verbände vor den Karren dieser Kriegstreiberin spannen lassen, die sich einen Dreck um faire Beziehungen zu anderen Völkern schert.

    Die Völker in der zweiten und dritten Welt für den eigenen Wohlstand ausbeuten und demütigen, sich aber gleichzeitig hinzustellen und für Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben zu "engagieren" ist die pure Heuchelei.

    Wo ist ihr Kampf für Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit aller Menschen?

    Clinton posiert gerne auf Fotos mit elitären Schwulen- und Lesbenpaaren.

    Clinton ist mit Sicherheit KEINE Kämpferin für LGBT-Leute (ich wollte erst LGBT-Rechte schreiben, aber das könnte man in diesem sozialen Zusammenhang mit elitären US-Amerikanern falsch verstehen.)
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#6 goddamn liberalAnonym
  • 09.12.2015, 13:04h
  • Antwort auf #5 von kinnon
  • "Das sich Politiker der so genannten westlichen Wertewelt FÜR LGBT-Interessen einsetzen ist eher uninteressant. "

    Das ist nur für diejenigen uninteressant, die sich ihrer Haut nicht zu wehren haben.

    Ich finde das sehr interessant. Auf der ganzen Welt haben LGTBI-Menschen nämlich ein lebensnotwendiges Interesse daran, dass man sie nicht entrechtet und vernichtet.

    Was sowohl säkulare als auch religiöse Faschismen gerne taten und tun.

    Hitler, Franco, Khomenei und die Saudis waren alle gegen die westliche Wertewelt. Auch wenn einige und ihnen zumindest zeitweise mit dem Westen verbündet waren oder sind.

    Das ist nun mal die Faktenlage.

    Werte werden nicht dadurch entwertet, wenn sie nur geheuchelt werden.
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#7 125trhfgnAnonym
  • 09.12.2015, 20:07h
  • Aber Hillary Clinton wär immer noch besser als jeder Kandidat der Republikaner.

    Nur unter den Demokraten gibt es wohl noch bessere mögliche Präsidentschaftskandidaten. Nur diesmal wird sich bei den Demokraten wohl Hillary Clinton durchsetzen.

    Ich wette es wird am Ende beim Duell zwischen Republikaner und Demokraten auf Jeb Bush gegen Hillary Clinton hinauslaufen. Und dann wird es also mal wieder einen Präsidenten namens Bush oder Clinton geben, und wahrscheinlich eher Clinton. Aber man weiß nie, die Amerikaner sind halt in Teilen verrückt und die religiöskonservative Rechte ist in den USA sehr stark.

    Donald Trump als US-Präsident wäre eine Totalkatastrophe für die USA und die ganze Welt.
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#8 michael008
  • 12.12.2015, 11:23h
  • Antwort auf #7 von 125trhfgn
  • Wie bei fast allen Politikern, die in der Lage sind, Mehrheiten in den USA ( bei uns ist es nicht anders ) hinter sich zu versammeln um Präsident*in ( oder Bundeskanzler*in )zu werden, ist das Rückgrat bei Frau Clinton eine sehr flexible Konstruktion, die ungewöhnliche Bewegungsgrade in alle Richtungen erlaubt.
    Frau Clinton hat sich weder bei LGBTTIQ Rechten noch bei Menschenrechten im Allgemeinen ein Ruhmesblatt erworben. Gilt übrigens ebenso für den Nobelpreisträger Obama, der auch erst nach deutlichem Ausschlag des Stimmungsbarometers in seiner Meinung zur Ehe für Alle geläutert wurde.
    Nun aber haben er und Frau Clinton uns als Profilierungs- resp. Wahlkampfthema entdeckt und werden unsere Sache unterstützen.

    Zweifellos wäre Bernie Sanders der erfreulich richtige Mann in diesem Amt aber den Gefallen wird uns der US-Wähler nicht tun und darum
    wäre ICH froh wenn es Madam Clinton schaffen würde. Seit dem Krieg wäre das erste Mal
    3 Wahlperioden lang ein Demokrat Präsident*in.

    Und wie mein Vorredner schon sagte.
    JEDER republikanische Bewerber wäre wesentlich schlimmer als Hillary Clinton.
    Und in der Tat: Trump wäre ein apokalyptisches
    Szenario, was so gar noch Bush jun. toppen könnte.
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