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  • 11.12.2015, 15:18h           17      Teilen:   |

Expertenkommission fordert Reform

Antidiskriminierungsstelle kritisiert Transsexuellengesetz

Der Bericht kann kostenlos im Internetauftritt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes heruntergeladen werden
Der Bericht kann kostenlos im Internetauftritt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes heruntergeladen werden

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes kritisiert in einem am Donnerstag erschienenen Bericht zur Geschlechterdiskriminierung, dass die deutsche Rechtslage für Trans-Personen nicht menschenrechtskonform sei.

"Die Kommission stellt fest, dass die gegenwärtige Rechtslage in Deutschland dem Grund und Menschenrecht auf Geschlechtsidentität von Trans*Menschen nicht gerecht wird", heißt es in dem 55-seitigen Dokument (PDF), das von einer Expertenkommission unter Leitung der Soziologin Prof. Jutta Allmendinger und des ehemaligen Berliner Regierungschefs Klaus Wowereit (SPD) erstellt worden ist.

In dem Bericht wird insbesondere das Transsexuellengesetz als überholt kritisiert. Das Gesetz aus dem Jahr 1980 wurde mehrfach für verfassungswidrig erklärt, zuletzt 2011 (queer.de berichtete). Dennoch, so beklagt der Bericht, sei es nicht wie in anderen Ländern reformiert worden und sei daher nunmehr ein "Torso". Dabei sei die Bundesregierung "ausdrücklich aufgefordert", das Gesetz zu reformieren, etwa durch eine Europaratsresolution und eine Entscheidung des Europäischen Parlaments.

Die Bundesregierung und die Krankenkassen würden insbesondere aufgefordert, "alle Formen von Trans* zu entpathologisieren". Der diskriminierungsfreie Zugang zum Arbeitsmarkt und zu gesellschaftlicher Teilhabe müsse ermöglicht werden.

Trans-Aktivisten begrüßten das Dokument der Antidiskriminierungsstelle: "Mit dem Bericht ist ein deutliches Signal gesendet worden: Trans* sind Teil dieser Gesellschaft, wir müssen uns mit ihren Lebens- und Problemlagen auseinandersetzen, sie verbessern und für die Einhaltung ihrer Menschenrechte in Deutschland sorgen", erklärte Richard Köhler von Trangender Europe. Der deutsche Bundesverband Trans* lobte, dass der Bericht "den aktuellen Umgang mit Trans*personen in Deutschland eindeutig als menschenrechtswidrig und als Teil von Geschlechtsdiskriminierung" kritisiere. (dk)

Links zum Thema:
» Bericht herunterladen (PDF)
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Tags: transsexuellengesetz, antidiskriminierungsstelle, transsexuelle, trangender
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Reaktionen zu "Antidiskriminierungsstelle kritisiert Transsexuellengesetz"


 17 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
11.12.2015
15:36:11
Via Handy


(+1, 3 Votes)

Von Luca


Das dürfte bei unserer schwarz-rot-braunen Bundesregierung wohl niemanden überraschen.

Da geht es nicht um Fakten, Argumente oder gar Menschenrechte. Da geht es nur um Populismus, Machtstreben und den eigenen Vorteil.


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#2
11.12.2015
16:13:10


(0, 4 Votes)

Von Yannick


Und wieder mal ist die SPD wortbrüchig geworden...

Wenn die LGBTI-Hasser der Union "Spring!" befehlen, fragt die SPD nur noch "Wie hoch?".


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#3
11.12.2015
18:54:39


(+1, 3 Votes)

Von Schlumpfine
Aus Schopfloch (Bayern)
Mitglied seit 11.12.2015


Ich bin eine Frau mit transsexueller Vergangenheit. Ich war transsexuell und habe meinen Körper meinem Geschlecht angepasst. Ich bin weder ein Transgender, noch ein Trans*!
Ich lasse mich nicht mit Transvestiten, oder Männern, welche ALS Frau leben wollen, in einen Topf werfen! Ich habe nichts gegen sie, unterstütze sie auch gerne, aber ich habe ansonsten nichts mit ihnen gemeinsam und auch keine Überschrift. Transsexualität ist ein körperliches und kein Rollenproblem.
Wir Transsexuellen wollen keine Schachfiguren für die verqueere Genderideologie vom rein sozialen Geschlecht sein, welche wissenschaftlich schon längst widerlegt ist.
Wir haben in Deutschland keinen Bundesverband, welche unsere Interessen wahren, sondern nur Leute aus der Transgender Community, welchen es um die Unterstützung von Menschen geht, welche sich ihre Geschlechterrolle aussuchen. Transsexuelle suchen es nicht nicht aus, sie sind es.
In diesen Verbänden sind so gut wie keine wirklichen Transsexuelle, sondern wirklich so gut wie nur Trans*
Diese Verbände schaden uns Transsexuelle und Männer und Frauen mit transsexueller Vergangenheit erheblich und setzen ein falsches Bild von uns in die Öffentlichkeit. Sie sind nur gut für Menschen, welche einen "Rollenwechsel" anstreben, ohne einen großen Eingriff in das Körpergeschlecht zu vollziehen und trotzdem rechtlich den Wechsel zu vollziehen, nicht aber für Menschen, wo das Hirngeschlecht nicht dem Körpergeschlecht entspricht und der vorhandene Körper, bis zur vollständigen Angleichung, ein großes Leid bedeutet. Sie vereinfachen die Maßnahmen für Transsexuelle nicht, sie verschlimmern sie, denn Ärzte und Psychologen, wie auch die Kassen, gehen danach, dass man ja auch ohne GAOP in seinem "Wunschgeschlecht" (Rolle) leben kann. Das was man IST, wird als Wunsch degradiert und Operationen als nicht unbedingt nötig, sondern als Sonderwunsch hingestellt.
Wir sind nicht bunt, wir sind einfarbig, habe aber nichts gegen Bunte.
Wir haben keine Lobby, weil so gut wie alle transsexuellen Menschen so bald wie möglich untertauchen und stelth leben wollen. Sie wollen das sein, was sie sind, einfache Frauen und Männer, ohne "Sternchen". Nach dem Bild, was öffentlich gezeigt wird, ist das nur stelth möglich. Nur sehr wenige sind so selbstlos und engagieren sich öffentlich. Einmal weil es ein Zwansouthing mit allen Folgen bedeutet und zweitens, weil man von Transgendern als Rassist und sogar....hust...Nazi hingestellt wird. Ist einer Bekannten von mir passiert.
Es ist wie ein Glas Wasser gegen ein Häuserbrand. Sinnlos und die Meisten geben schnell auf und geben das Zepter an die Transgender.


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#4
11.12.2015
22:10:10


(+2, 2 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #2 von Yannick


"das von einer Expertenkommission unter Leitung ........ und des ehemaligen Berliner Regierungschefs Klaus Wowereit (SPD) erstellt worden ist."


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#5
12.12.2015
17:56:00


(+3, 3 Votes)

Von Deicidle
Antwort zu Kommentar #3 von Schlumpfine


Ich bin immer wieder geschockt von den Leuten, die es eigentlich besser wissen müssten. Aber der Reihe nach. "Ich bin eine Frau mit transsexueller Vergangenheit." Ich wüsste an dieser Stelle sehr gerne, was das bedeuten soll. Ich würde das normalerweise als Aussage, dass die Person eine Trans-Frau ist, verstehen, welche im Deutschen etwas unglücklich formuliert wurde. Da aber im nächsten Satz betont wird, dass die Person nicht transgender sei, ist dies offensichtlich nicht der Fall. Wobei ich wieder anmerken möchte, dass "transgender" auch im Deutschen ein Adjektiv und kein Nomen ist. Grundsätzlich sollte man die Fachsprache auch beherrschen, wenn man sie schon nutzen möchte. "Transsexualität ist ein körperliches und kein Rollenproblem." Vielen transgender Menschen wird an dieser Stelle die Galle hochkommen. Für viele ist körperliche Dysphorie ein ernst zunehmendes Problem, weshalb sie ihren Körper gerne ihren Vorstellungen anpassen wollen, aber die Aussage ignoriert den Kern der sozialen Dysphorie, welche sich genau um dieses "Rollenproblem" dreht. Zu behaupten, dass der Körper der betroffenen Person das Problem sei, setzt uns gefühlte zwei Jahrhunderte zurück. Um eine mir bekannte Trans-Frau frei übersetzt zu zitieren:" Mein Problem ist nicht nur, dass mein Körper nicht der einer Frau ist. Mein Problem ist vor allem, dass mich alle aufgrund meines Körpers wie einen Mann behandeln und kleinste Abweichungen vom als typisch männlichen erachteten Verhalten sofort scharf sanktioniert werden". Ganz offensichtlich ist es ein gewaltiges Problem, dass die Gesellschaft von der Norm abweichendes Verhalten straft, ob es nun Geschlecht, Sexualität oder Hautfarbe ist. Dann zu denken, dass das Wechseln in eine andere vorgefertigte Rolle die Lösung darstellt, ist an Naivität schwer zu überbieten. Manche Leute werden sicher ihr Glück mit dieser Möglichkeit finden, aber dann egoistischerweise zu erwarten, dass auch alle anderen Personen sich in diese vorgefertigten Schablonen pressen lassen, zeugt nur davon, dass man das Gesamtbild der Problematik nicht verstanden hat. Queertheoristen vorzuwerfen, sie würden noch an das rein soziale Geschlecht glauben, ändert im Übrigen nichts daran, dass die entsprechenden Rollen immer noch sozialer Natur sind. Weder das Geschlecht, noch der menschliche Körper sind binär. Die von der Gesellschaft aufgezwungenen Rollen hingegen sind es. Es ist nur logisch, dass eine Person, welche weder Mann, noch Frau ist, sich nicht in diese Rollen integrieren kann. Solche Aussagen wie "In diesen Verbänden sind so gut wie keine wirklichen Transsexuelle, sondern wirklich so gut wie nur Trans* Diese Verbände schaden uns Transsexuelle und Männer und Frauen mit transsexueller Vergangenheit erheblich und setzen ein falsches Bild von uns in die Öffentlichkeit" sind pures Gift für die Betroffenen. Nicht nur wird zwischen scheinbar "echten" Transsexuellen und Trans*(-Individuen (Ich wiederhole, der Begriff "Trans-" ist kein Nomen!)) unterschieden, was im besten Fall diskutabel wäre, wohl aber eher auf schlechtes Fachwissen und dazu passende Englischkenntnisse hindeutet, es wird auch behauptet, dass diese Menschen den Anliegen der Transsexuellen Gemeinde schaden würde, wobei doch offensichtlich sein sollte, dass das Ziel, Abweichungen von der Norm nicht zu sanktionieren, doch auch für diese Gruppe nur positive Folgen hätte. Andersherum schaden solche Kommentare nur allen Nicht-Binären Personen, welche einmal mehr in der Forderung von Gleichberechtigung und sozialer Akzeptanz und Toleranz ausgeklammert werden. Einen herzlichen Dank für diesen toxischen Kommentar von einem betroffenen Individuum, sicher auch im Namen der gesamten Non-binary und intersex Community.


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#6
12.12.2015
20:57:45


(0, 2 Votes)

Von Katrin
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Wenn es den Wovi und die Diskriminierungsstelle nicht schon gäbe müsste man sie glatt erfinden. Die haben das Transsexuellenproblem ganz elegant erledigt: Es gibt keine Transsexuellen mehr, wir sind jetzt alle Trans* und natürlich haben wir kein körperliches Problem, sondern wie gehabt ein Identitätsproblem, weil wir eben nicht sind was wir sind, sondern uns einbilden was anderes sein zu wollen. Prima!

Auch mit dem TSG geht es weiter. Man streicht das, was die Gerichte gekippt haben und der Rest bleibt. Toll.

Und dafür hat die ganze Bande kräftig Staatknete kassiert. Wovi weiss wie man Geld schindet ohne zu arbeiten.


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#7
12.12.2015
21:06:58


(0, 2 Votes)

Von Lotty
Antwort zu Kommentar #5 von Deicidle


Eine Frau ist eine Frau.
Eine Frau und keine Transfrau.
Eine Frau und kein Transgender.

Transsexualität steht für "mit gegengeschlechtlichen Körpermerkmalen geboren".

Transsexualität ist nichts zum aussuchen, ist kein Lebensmodell und keine Lebensweise.

Lotty, eine Frau, eine Frau mit transsexuellem Hintergrund. Keine Transfrau, keinTransmensch und kein Sternchen.

Wer etwas anderes sagt, ist beleidigend, diskriminierend, intollerant und sollte sich nicht wundern wenn ihm gleiches geschieht.


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#8
12.12.2015
22:10:52


(+1, 3 Votes)

Von Schlumpfine
Aus Schopfloch (Bayern)
Mitglied seit 11.12.2015


Liebe Deicidle, ich bin ihm Gegensatz zu dir nicht geschockt, denn es kann mich zur Zeit nichts mehr schocken, auch nicht deine Antwort. Ich habe sie so oder so ähnlich erwartet, sehe dem also ganz gelassen entgegen.
Mal zur Beriffserklärung: Der Begriff "Transgender" wurde von dem amekikanischen Transvestit Virginia Prince kreiert. Er wollte sich damit von den Transsexuellen und homosexuellen Transvestiten abgrenzen. Die Psycholobby der USA haben diesen Begriff zweckentfremdet, denn für sie gab es nur Männer in Frauenkleider und das war für sie alles gleich. Genaugenommen ist es ein transphober Begriff, der verhindern sollte, dass man einen "Mann" als tatsächliche Frau sehen könnte. Deswegen wurde dieser Begriff zum Oberberiff erklärt, was bedeuten soll, dass es lediglich um einen Rollenwechsel geht und nicht um eine körpergeschlechtliche Angelegenheit. Den Transvestiten, Crossdresser & Co. war das ziemlich egal, sie konnten da sehr gut mit leben und Transsexuelle hatten noch nie eine Lobby. Damals noch weniger als heute, aber auch heute so gut wie keine.
Der Unterschied von Transgender und Transsexuell ist, dass Transgender, so wie der Name auch richtig beschreibt, in erster Linie ein Rollenwelchsel ist und es primär darum geht. Bei Transsexualität, kreiert von Magnus Hischfeld und eigentlich sehr treffend, ist es ein Welches den Körpergeschlechts, aufgrund der Geschlechtsidentität. Menschen, welche zuwischen den Geschlechtern stehen, haben es zugegeben schwer, denn leider wird ein Zwischengeschlecht von der Gesellschaft noch nicht anerkannt, ich wäre aber FÜR eine solche Möglichkeit. Denn nicht alle Menschen passen in die binäre Geschlechterwelt, welcher aber eben die Masse enspricht.
Und so mal zwischendurch, ich wusste nicht, dass nur Menschen, welche das Deutsche Schreiben absolut beherrschen schreiben und sich äußern dürfen, diese These ist natürlcih sehr interessant. Dürfte auch die ganzen Legastiniker interessieren. Nicht, dass die sich dann diskriminiert fühlen ;-)
Solltest dann auch Wikipedia mal anhusten, dass sie es dann auch dort zu deiner Zufriedenheit ändern :-)
Übrigens, dass vielen "transgender-Menschen die Galle hochkommen würde, ist zu erwarten. Normal und erlebe ich seit Jahren in den Diskussionen. Nur komischer Weise geht bei denen, welche ich kenne und transsexuell sind, bzw, eine transsexuelle Vergangenheit haben (komm ich noch drauf, warum Vergangenheit) und wirklich ganz normal Frau sind, ohne dass dem Umfeld es großartig auffällt (authentisch) nicht die Galle hoch kommt, sondern sie auch gegen IHRE Diskriminierung kämpfen. Aber wie ich in meinem Kommentar schon sagte, viele im Stillen, anonym, aus Gründen von Mobbing und aus Angst vor Zwangsouting.
Jetzt erst einmal zu mir, weil du anscheinend anhand meiner eigenen Bescheibung nicht in der Lage bist, mich einzuordnen.
Ich bin eine Frau und das schon von Geburt an, welche mit männlichen Geschlechtsmerkmalen auf die Welt gekommen ist. Ich was kein Mann, war ich nie, denn das Geschlecht ist angeboren und nicht aussuchbar, ich habe halt nur eine körperliche Besonderheit, so wie alle Transsexuelle, wo man die Ursache noch nicht so genau kennt, ist aber am Forschen.
Geschlecht ist nicht anerzogen, das kann man nicht, man kann einen höchstens in eine Rolle zwängen. So wie man es auch bei Bruce Reimer in den 60er gemacht hatte, bei dem bei einer missglückten Beschneidung der Penis zerstört war und der Genderist John Money den Eltern anbot, aus dem Jungen noch ein glücklches Mädel zu machen. Geschlecht ist eben nur sozial und anerzogen, alle sind von Geburt an Rollenmäßig geschlechtsneutral. Das, was heute noch manche glauben wollen.
Money sagte den Eltern dass wichtig ist, dass sie es ihrem Kind niemals erzählen, so dass es unbeschwert als ganz normales Mädchen leben kann. Diese Therorie ging kräftig nach hinten los und hatten den späteren Suizid von Bruve Reimer zur Folge. Das Kind hatte die aufgezwungene Rolle von Anfang an nicht angenommen und rebeliert, wollte absolut keine Mädchenkleidung tragen und verhielt sich wie ein Junge, was er ja auch war. Mit 14 Jahren hatten ihm seine Eltern dann reinen Wein einschenken müssen, was ihn erst einmal auch erleichterte und er dann auch als Junge weiter leben konnte.
Allerdings hat das Ganze seine psychischen Folgen gehabt, weswegen er dann 2004 Suizid begann.
Viele Jahre wurde das als großer Erfolg für die Gendertheorie gefeiert, unter anderem auch von Alice Schwarzer. Eigentlich ganz schön makaber.
Ich habe das jetzt mal erzählt um ein Bild von der Theorie der anerzogenen Geschlechterolle zu zeigen.
Nochmal zurück zu meinem Geschlecht. Ich war also, wie ich sagte, ein Mädchen und wurde aufgrund meines Körpers in die männliche Geschlechterolle gezwängt. Ich habe mich aber nie authentisch wie ein Junge, bzw. Mann benehmen und verhalten können, obwohl meine Mutter, als ich 12 wahr, mit mir Laufen geübt hatte, weil ich zu weiblich lief. Heraus kamm ein unmöglicher Schritt, welcher mich mein Leben lang verfolt hat und ich auch schon mehrmals drauf angesprochen wurde. Mit Beginn der Transition habe ich die Ganzart ablegen können und brauchte dafür nicht einmal eine Woche. Ein Glück :-)
Von transsexueller Vergangenheit schreibe ich deshalb, weil ich eine Frau bin. Nicht mehr und nicht weniger. Transsexualität war das Problem, was ich hatte, welches eine Körperdiskrepanz war und natürlich sekundär auch die daraus resultierende Geschlechterrolle. Die körperliche Anpassung ist vollzogen, ein Problem ist nicht mehr vorhanden, also Vergangenheit.
Übrigens, ich habe keine Probleme mehr damit, dass ich auf Aufgrund körperlicher Begebenheit als Mann gesehen werde. Obwohl sicher noch Anzeichen vorhanden sind, woran man es erahnen könnte, aber da ich keine Rolle lebe, sondern authentisch bin, was ich "als" Mann nicht war, überwiegt das wohl so stark, dann eigentlich keiner mehr auf die Idee kommt und wenn ich es dann doch mal erzähle mit ungläubige Augen entgegen blicken. Das war natürlich ein Prozess des Leids, weil es natürlich ein wenig gedauert hat, bis die männlchen Merkmale zu weit behoben waren, dass Dieses möglich ist. Es gibt natürlich auch Frauen, die sehr viel Pech haben und es nur mit schwerden Ops hinbekommen, welche sie sich nicht leisen können. Das tut mir wahnsinnig leid und es wäre wünschenswert, wenn diese Mädels es von der Krankenkasse bezalt bekommen. Aber genau da haben wie wieder das Problem, man kann ja auch so leben, es gibt ja auch Frauen, welche männlich aussehen....blaaa blaaa... Kein Gedanke daran, dass sie eine Frau vor sich haben.
Apropo, ich habe kein Problem mit einer Schablone, da gibt es eine, die passer hervorragend und die heißt "Frau"
Übrigens, dass Geschlechter im Allgemeinen anscheinend nicht binär sind, gibt es wohl nur in der Menschheit. In der Tierwelt gibt es leider kein Genderschule und auch keine soziale Erziehung, welche vorgibt, wie man sein soll, sondern es erfolgt automatisch.
Das wurde übrigens auch in Norwegen mitllerweile festgestellt, dem Vorzeigeland der Gendertherorie. Normaler Weise müssten speziell gerade dort sehr viele Frauen in typischen Männerberufen arbeiten. Aber genaus das Gegenteil ist der Fall, ein Paradoxum. Es sind im Vergleich zu anderen euroäischen Staaten, wo man mit der Gleichschaltung noch nicht so weit ist, um einiges weniger.
Wissenschaftler haben es untersucht und festgestellt, dass gerade die Freiheit zu entscheiden und dass der Druck weggefallen war, sich durch Männerberufe zu etablieren, die Masse der Frauen zurück in frauentypische Berufbilder geführt hat. Die Genderisten weichen trotzdem nicht von ihrer Theorie ab. Fundamentalismus nennt man wohl sowas.
Mein Fachwissen ist da völlig ausreichend und im Gegensatz zu dir wohl um einiges umfangreicher. Trotzdem versuche ich meine Aroganz ein wenig zu zügeln, solltest du vielleicht auch ein wenig ;-)

Liebe Grüße
Kim-Sophie


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#9
12.12.2015
23:42:28


(-1, 3 Votes)

Von Aetztussi



eMail:
Die Aktion der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wie der Bericht zur Geschlechterdiskriminierung schadet Transsexuellen und diskriminiert Frauen und Männer mit transsexueller Vergangenheit. Wir sind Frauen und Männer sind kein eigenes Geschlecht und haben nichts mit Transgender gemein. Mögen die sich jetzt auch Trans* nennen auch das hat nichts mit Transsexualität zu tun.

Die Betroffenen kommen bei der Kommission nicht zu Wort. Diese Kommission besteht aus Transgender und Queers die sind nicht unabhängig. Ich empfinde die Gender Theorie als eine Scheinwissenschaft ähnlich wie damals in der ehemaligen DDR es der Marxismus Leninismus war.
Die Zeit wird solche Scheinwissenschaftler entlarven und hinwegfegen, weil sowas braucht kein Mensch.

LG Ätztussi


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#10
13.12.2015
00:17:06
Via Handy


(+1, 3 Votes)

Von Maus Mops
Antwort zu Kommentar #3 von Schlumpfine


Für mich geht deine Einschätzung deiner eigenen Person vollkommen in Ordnung. Du sagst du bist eine Frau, dann ist das so.
Meiner Überzeugung nach darf sich jeder so definieren wie sie es für richtig hält.


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