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  • 12.12.2015, 12:52h           41      Teilen:   |

"More To Safer Sex"

Die sieben neuen Safer-Sex-Strategien

Artikelbild
Die Kampagne "More To Safer Sex" setzt auf Strichmännchen und Auberginen

Eine Kampagne aus Großbritannien zeigt, wie moderne Aids-Prävention in der Gay Community heute aussehen kann.

Die aktuelle Safer-Sex-Debatte scheint hierzulande nur zwei gegensätzliche Pole zu kennen: "Mach's immer mit!" versus "Wir machen's ohne". Eine von allen akzeptierte vielfältige Präventionsbotschaft scheint nicht in Sicht. Dabei könnte eine neue Kampagne der britischen Schwulenorganisation "Gay Men Fighting AIDS" (GMFA) Vorbild auch für Deutschland sein.

"Kondome haben in all den Jahren Hunderttausende HIV-Infektionen verhindert und sind noch immer der beste und günstigste Weg, um sich vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen", erklärte GMFA-Vorstand Matthew Hodson. "Aber sie sind nicht die einzige Strategie, der man folgen kann."

In der Kampagne "More To Safer Sex" empfehlen die "Gay Men Fighting AIDS" insgesamt sieben Methoden zum Schutz vor HIV. In unterschiedlichen Anzeigenmotiven werden regelmäßige Tests, Safer Sex durch Therapie, Kondome, ehrliche Kommunikation, risikoärmere Sexpraktiken, die Notfall-Behandlung PEP sowie die noch nicht zugelassene Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP) genannt.

"Wer zwei oder drei oder auch alle sieben Strategien annimmt, macht sein eigenes Sexleben und das seines Partners sicherer", erklärte Kampagnenleiter Liam Murphy. (cw)

Fortsetzung nach Anzeige


Die sieben "More To Safer Sex"-Strategien in sieben Motiven













Links zum Thema:
» Homepage zur Kampagne "More To Safer Sex"
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Tags: more to safer sex, hiv, safer sex, gmfa, aids-prävention, kondome
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Reaktionen zu "Die sieben neuen Safer-Sex-Strategien"


 41 User-Kommentare
« zurück  12345  vor »

Die ersten:   
#1
12.12.2015
13:24:59


(+5, 15 Votes)

Von Ulli_2mecs
Aus Hamburg
Mitglied seit 01.05.2008


"HIV undetectable - safe as condom' bringt es sehr treffend auf dem Punkt - safer Sex geht unter bestimmten Bedingungen auch ohne Kondom

Link zu www.2mecs.de

vielleicht brauchen wir auch hier noch offensivere Kampagnen, damit das mehr in den Köpfen (und Bäuchen) ankommt


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#2
12.12.2015
13:31:35


(+6, 8 Votes)

Von Rosa Soli


Wieso hat Großbritannien dann fast doppelt so viele Neuinfektionen wie wir???


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#3
12.12.2015
15:56:23


(-9, 15 Votes)

Von seb1983
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Ulli_2mecs


Wir haben so ungefähr 65.000 HIV Positive Männer in Deutschland.
Lass dir mal von The_Dad ausrechnen wie viele davon schwul sind, nach seinen Rechnungen können das nicht viele sein.
So oder so ist ist es nur ein ganz ganz kleiner Nebenschauplatz in der HIV Aufklärung der zudem noch strenger Bedingungen bedarf.

Es wundert mich schon mit welcher Penetranz das Thema Safer Sex ohne Kondom im Moment Verbreitung findet. Alle paar Tage ein neuer Artikel dazu.


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#4
12.12.2015
18:48:36


(+2, 8 Votes)

Von Paster
Antwort zu Kommentar #3 von seb1983


"Lass dir mal von The_Dad ausrechnen wie viele davon schwul sind, nach seinen Rechnungen können das nicht viele sein."

Wer ist "TheDad"? Hat er Zahlen bzw Informationen, die andere nicht haben?

Weder hier noch auf seinem Profil in Gayromeo liefert er solche Informationen.


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#5
12.12.2015
20:00:19


(0, 10 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von seb1983


""Wir haben so ungefähr 65.000 HIV Positive Männer in Deutschland.
Lass dir mal von The_Dad ausrechnen wie viele davon schwul sind, nach seinen Rechnungen können das nicht viele sein.""..

Stimmt auffallend..
Woher weißt Du ?

Nach den aktuellen Zahlen des RKI sind derzeit 57.400 Männer infiziert, davon 44.100 über MSM..

Da keiner genau weiß wie groß in dieser Gruppe die Zahl der Schwulen Männer ist, kann man hier munter schätzen, machen die nämlich auch :
Etwa die Hälfte..

Macht damit von allen Infizierten Männern etwa 22.050, oder etwas mehr als Ein Drittel..
Vielleicht sogar die Hälfte..
Macht dann von den insgesamt 70.100 infizierten Menschen 35.050..

Link zu www.rki.de (PDF)

Man besehe sich dort aber auch die Diskrepanz in der Berechnung der Neuinfektionen..

Gesamtzahl 3.200
Männer 2.700
Frauen 460
Nach Infektionsweg
Sex zwischen Männern 2.300
Heterosexuelle Kontakte 590
i.v. Drogengebrauch 240

Aber..
3200
-460 Frauen
-590 Hetero-Kontakte
-240 iv.Drogengebrauch
----------------------------------
1910 Personen die als MSM übrig bleiben..
Davon sind dann wiederum die Hälfte bis 2/3 Schwule Männer, also zwischen 636 und 955 von ursprünglich 3200 Neuinfektionen, was wiederum in etwa Ein Drittel ausmacht..


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#6
12.12.2015
20:42:39


(+4, 14 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


pardon, daddyschatz, aber immer wenn du anfängst zu rechnen wird mir schwindelig.

>"3200
-460 Frauen
-590 Hetero-Kontakte
-240 iv.Drogengebrauch"

die gruppe der frauen und die der heterokontakte überschneiden sich (merke: frauen können auch hetero sein), deine rechnung ist also murks.

davon abgesehen sehe ich keinen grund, die gruppe der schwulen infizierten krampfhaft kleinzureden oder zu -rechnen. schwule sind in mitteleuropa bei den neuinfektionen immer noch mit einer überdurchschnittlich großen zahl beteiligt. das hat historische und biologische gründe, ist aber kein grund, sich zu schämen.

ohne dir das jetzt persönlich unterstellen zu wollen: wenn schwule so viel wert auf die leicht zu entkräftende lüge legen, dass schwule (wiederum in mitteleuropa) angeblich gar nicht wirklich häufiger hiv-positiv sind als heteros, dann hat das oft mit einer verinnerlichten hiv-moralisierung zu tun. man will eine abwertung von sich weisen. aber ist es denn abwertend, hiv zu haben? warum?

das problem ist die moralisierung und nicht die statistik. schrauben wir nicht verzweifelt an den statistiken herum, um die vermeintliche "schmach" abzuweisen, sondern bekämpfen wir die idee, hiv zu haben sei eine schande.


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#7
12.12.2015
21:44:35


(-1, 9 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von ursus


""wird mir schwindelig.""..

Wat meinste, wat mir wird ?

Die Frauen sind aber keine MSM !

Darum geht es am Ende der Rechnung, von der das RKI behauptet, es seien von 3200 Neuinfektionen 2300 MSM..
Siehe PDF..

Deshalb habe ich aus der Gesamtzahl "Neuinfektion" sämtliche NICHT-MSM- Wege herausgerechnet, und komme so auf 1910..

Es gibt sicher Gruppen-Überschneidungen, oder Variablen, die es zu bedenken gäbe..
Wenn die dann aber in einer recht überschaubaren Gruppe von nur 3200 Personen schon 400 ausmachten, basiert die Schätzung auf einer Fehler-Quote von mehr als 16 %..

""davon abgesehen sehe ich keinen grund, die gruppe der schwulen infizierten krampfhaft kleinzureden oder zu -rechnen.""..

Will man sich dem Duktus unterwerfen, in dem hier in den letzten Threads die "unabweisbare tatsache" Verbreitung fand, nach der Schwule Männer die "Viren-Schleudern" der Nation seien, dann muß man sicher keine Berechnungen vornehmen..

Nach wie vor wird hier und anderswo immer wieder behauptet, Schwule Männer seien die "Haupt-Betroffenen", und unterschwellig verbreiten die Subtexte damit immer noch den Mythos der "Schwulen-Seuche"..

DASS ist das "Problem"..

HIV und AIDS sind ein MÄNNER-Problem..
Ein MSM-Problem..
Aber KEIN Schwules Problem..

""ohne dir das jetzt persönlich unterstellen zu wollen:"..

Das haben wir schon einmal diskutiert..
Es geht nicht darum, ob HIV und AIDS stigmatisierend wirken..
Das steht nun wirklich außer Frage..
Es kann und muß darum gehen vernünftige, und damit Zielgruppenorientierte Strategien zur Prävention zu entwickeln..
Wenn hier nicht einmal klar ist, um welche Zielgruppen in welchen Größen es sich dabei wirklich handelt, wie sollen sie dann ihre Wirkung entfalten ?

Der Effekt bedeutet dann nämlich, daß die Präventions-Strategie "Schwule Männer" als TEIL der MSM, an dem anderem Teil der MSM, den Bi-Männern vorbei geht !

So wie die Präventions-Strategie MSM an Heten, oder iv-Drogengebraucher vorbei geht..

Und am Ende hat das auch etwas mit der mangelhaften Wahrnehmung von Bi-Männern als Teil der Community zu tun..

Das finde ich bedenkenswert..
Oder eben bedenklich..


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#8
12.12.2015
21:49:02


(-2, 10 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #6 von ursus


""die gruppe der frauen und die der heterokontakte überschneiden sich (merke: frauen können auch hetero sein), deine rechnung ist also murks.""..

Da muß ich noch mal..
Ja, Frauen "können" sogar Hetero sein..
Deshalb überschneiden sich hier Gruppen..
Aber nicht um satt 390 Menschen von 460 Frauen, respektive 590 Hetero-Kontakten..


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#9
13.12.2015
00:26:05


(+1, 11 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #8 von TheDad


es war vorhersehbar, dass du irgendeine ausflucht finden würdest, um trotzdem irgendwie scheinbar "recht" zu behalten. deine rechnung bleibt trotzdem murks. auch die neue. dein störrisches unvermögen, einen noch so kleinen fehler einfach mal zuzugeben ist wirklich ärgerlich. aber das ist dein problem, nicht meins.

>"Wenn hier nicht einmal klar ist, um welche Zielgruppen in welchen Größen es sich dabei wirklich handelt"

das IST klar, jedenfalls klar genug, um sinnvolle abwägungen zu treffen. deine irrwitzigen zahlenjonglagen, die nur belegen, dass du nicht wirklich besser rechnen kannst als die fachleute, ändern daran nichts.

>"Nach wie vor wird hier und anderswo immer wieder behauptet, Schwule Männer seien die "Haupt-Betroffenen", und unterschwellig verbreiten die Subtexte damit immer noch den Mythos der "Schwulen-Seuche""

das ändern wir aber nicht, indem wir versuchen, den anteil der schwulen notfalls unter leugnung der fakten um ein paar prozent kleiner zu reden. das ändern wir nur, wenn wir feststellen: ja, schwule SIND eine von mehreren hauptbetroffenengruppen, wir reden hier aber nicht von einer göttlichen strafe, die man sich durch sündhaftes treiben "verdient", sondern von einer schlichten infektion, die nichts über die moralische verfassung der betroffenen aussagt, die wir als schwule deshalb also auch nicht "empört" von uns weisen müssen.

>"wie sollen sie dann ihre Wirkung entfalten?"

für die wirkung von präventionsmaßnahmen macht es nicht den geringsten unterschied, ob es sich bei den schwulen männern nun um ein paar prozent mehr oder weniger handelt. dass schwule eine der hauptzielgruppen sein sollten, ist klar.

"daß die Präventions-Strategie "Schwule Männer" als TEIL der MSM, an dem anderem Teil der MSM, den Bi-Männern vorbei geht! So wie die Präventions-Strategie MSM an Heten, oder iv-Drogengebraucher vorbei geht.."

und das hat mit deinen rechenkünsten nun was genau zu tun? dass es unterschiedliche strategien für unterschiedliche gruppen geben muss, ist den in der prävention aktiven menschen sehr bewusst und wird seit jahren in der praxis umgesetzt.

tut mir echt leid, aber mir ist wirklich vollkommen unklar, was du eigentlich für ein problem hast.


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#10
13.12.2015
00:39:24


(+4, 10 Votes)

Von ursus
Antwort zu Kommentar #5 von TheDad


>"Deshalb habe ich aus der Gesamtzahl "Neuinfektion" sämtliche NICHT-MSM- Wege herausgerechnet"

nein, das hast du eben nicht. du hast aus zwei sinnvollerweise GETRENNTEN tabellen (1. aufteilung nach geschlecht und 2. aufteilung nach infektionsweg) zahlen zusammengepackt, die man so nicht zusammenpacken kann.


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