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Buchstabe auf dem Dortmunder Hauptbahnhof: Die beiden Männer kamen wohl pünktlich (Bild: flickr / kf_photographie / by 2.0)

Mitten auf der Treppe zum Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs blies ein 32-Jähriger einen 40-Jährigen.

Mit einem außerplanmäßigen Verkehr musste sich eine Streife der Bundespolizei am frühen Sonntagmorgen im Dortmunder Hauptbahnhof beschäftigen: Ein 32-jähriger Mann befriedigte gegen 6.30 Uhr einen 40-Jährigen mit dem Mund – mitten auf der Treppe zum Nordausgang. Mehrere schockierte Reisende hatten deshalb die Polizei verständigt.

Als die Streife die beiden schwulen Männer zur Rede stellte, "waren die sexuellen Handlungen bereits beendet", heißt es in einer Pressemitteilung der Bundespolizei. Auf Befragen gaben sie den öffentlichen Oralsex freimütig zu. "Ein Unrechtsbewusstsein zur gewählten Örtlichkeit war von beiden nicht zu erkennen", berichteten die Beamten. Sie nahmen die Personalien der Männer auf und erstatteten Anzeige.

Es drohen mindestens 50 Euro Bußgeld

Über den weiteren Verlauf des Verfahrens entscheidet nun die Staatsanwaltschaft. Sollte sie das Blasen in der Öffentlichkeit als Ordnungswidrigkeit einstufen, wäre laut Stadt Dortmund ein Bußgeld von jeweils etwa 50 Euro fällig. Andernfalls erwartet beide ein Strafverfahren.

Die beiden Männer sind der Polizei laut Pressemitteilung bereits hinreichend bekannt. In den Akten gebe es Einträge wegen Gewalt-, Sexual- und Eigentumsdelikten. (cw/ots)



#1 BryanAnonym
#2 FinnAnonym
  • 15.12.2015, 10:42h
  • Das war ja auch selten dämlich...

    Wobei ich mich schon auch frage, ob bei einem Hetero-Paar die Empörung ähnlich groß gewesen wäre...
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#3 JarJarProfil
  • 15.12.2015, 10:42hKiel
  • Muss man das so öffentlich machen? Können die nicht wenigstens in die Ecke gehen oder auf nen Klo oder so. Mitten auf der Treppe... Gut Sonntagmorgen, wird nicht viel los gewesen sein. Trotzdem, würde auch kein Hetenpaar irgendwo rumlutschen sehen.
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#4 TachelesAnonym
  • 15.12.2015, 10:43h
  • Ich frage mich, ob die Reisenden sich auch daran gestört hätten, wenn es ein Heteropaar gewesen wäre! Ich für meine Begriffe hätte mich schützend vor die beiden gestellt und sogar mitgemacht und zu den Passanten gesagt: "Gehen Sie bitte weiter, es gibt hier NICHTS zu sehen!"
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#5 David77Anonym
#6 Planet ErdeAnonym
#7 AdidasboyAnonym
  • 15.12.2015, 11:08h

  • Schon bisschen blöd wenn man weiss das es wirklich zwei Meter weiter die Treppe hoch zum Parkdeck gibt, wo man das super machen kann ;)
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#8 stromboliProfil
  • 15.12.2015, 11:10hberlin
  • Antwort auf #4 von Tacheles
  • warum man dir wegen eines völlig logischen fragens gleich 2 minuspunkte vergibt, lässt auf das moralische gehabe der vergebenden rückschließen.

    Sicher, der letzt im HB ffm in der ecke zu den schließfächern, früh morgens ein hetenpaar beim vögeln gesehen...
    Der mann hatte die hose auf den schuhen , die frau gegen die wand gedrückt klammerte sich auf seiner hüfte und nur der mantel verdeckte das wesentliche..
    Also von einer anzeige habe ich hier abgesehen, obwohl mich als homosexuellen bürger der mitte die öffentliche zuschaustellung heterosexuellen sex's doch verärgert hat...
    Wer für "ehe für alle" eintritt, muss auch hier flagge zeigen...
    Gleiches recht, keine macht für niemand.
    Ficken für alle!
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#9 LollipopAnonym
  • 15.12.2015, 11:14h

  • Die Frage, wie die Reaktionen bei einem Heteropärchen gewesen wären, tut überhaupt nichts zur Sache, sie ist rein spekulativ. Ich würde ja spekulieren, dass die Reaktionen ganz ähnlich gewesen wären.

    Sowas gehört sich einfach nicht. Grundsätzlich find ichs nicht schlimm, wenn jemand seine Neigungen auch im öffentlichen Raum auslebt. Aber explizite sexuelle Handlungen an einer derart ungeschützten Stelle gehen imho zu weit.
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#10 LaurentAnonym
  • 15.12.2015, 11:17h
  • Ich muss einräumen, so was Ähnliches ist mir auch schon passiert. Allerdings war und ist auf dieser abgelegenen Bahnhofstreppe normalerweise kein Mensch unterwegs. Ein Unrechtsbewusstsein war dennoch vorhanden.

    Ein Heteropaar ist nicht anders zu behandeln. Verschärfend kommt hier allerdings hinzu, dass die beiden der Polizei bereits "hinreichend bekannt" sind.
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