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Voxxclub traten im ZDF-"Fernsehgarten" ebenso auf wie beim CSD in Frankfurt (Bild: Universal Music)

Der 28-jährige Volksmusiker Christian Schild sprach in der "Freizeit Revue" erstmals über sein Schwulsein.

Christian Schild, einer der Sänger der deutschsprachigen Volksmusik-Band Voxxclub, hat sich in einem Interview mit der "Freizeit Revue" als schwul geoutet. Der 28-jährige Schweizer sagte dem Magazin, er sei Single. "Aber eine Freundin wird es sowieso nicht werden. Denn Frauen haben leider keine Chance bei mir."

Die "Freizeit Revue" aus dem Hause Bauer notiert weiter: "Lächelnd gestand der 28-Jährige: 'Ich bin schwul!'" Mit 16 habe er gemerkt, dass er auf Jungs stehe; eine Freundin habe er nie gehabt. Bei der Band, die aus fünf Sängern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht und vor zwei Jahren beim CSD in Frankfurt auftrat, habe das Schwulsein niemanden gestört.

"Bei Voxxclub ist das kein Problem. Die haben mich so kennengelernt und wissen, dass ist der Christian und der steht auf Männer", so Schild. Auch ansonsten sei es unproblematisch gewesen, als er mit 18 bei Familie und Freunden "reinen Tisch" gemacht habe: "Ich habe eine wahnsinnig tolle Familie, die das prima aufgenommen hat."

Erfolg in Charts und auf Oktoberfest


Christian Schild ist noch zu haben (Bild: Promo)

Voxxclub wurde 2012 in München gegründet und gilt als Retortenband; einige Mitglieder der usprünglich sechsköpfigen Gruppe stammen aus wenig volksmusikalischen Gegenden wie Mannheim oder Mainz und waren zuvor als Schauspieler oder Musical-Darsteller beschäftigt.

Das Debütalbum "Alpin" erreichte Platz 27 in den deutschen und Platz 15 in den österreichischen Charts, der Nachfolger "Ziwui" schaffte in Deutschland 2014 den fünften Platz. Zur Frauenfußball-WM in diesem Jahr nahm die Band einen gemeinsamen Song mit Torhüterin Nadine Angerer auf.

Bekannt wurde die Gruppe vor allem durch ein Musikvideo mit einer Flashmob-Inszenierung, der Song "Rock Mi" wurde zu einem beliebten Song auf dem Oktoberfest. Er ist eine Coverversion.

Er stehe auf blaue Augen, sagte Schild noch der "Revue". Er lasse "nichts unversucht", wenn ihm jemand gefalle. Einen Freund habe er bereits gehabt: "Wir waren ein Jahr zusammen. Ich war sehr verliebt." Nun sei er aber solo.

Youtube | Mit "Rock mi" wurde die Gruppe bekannt


#1 ollinaieProfil
  • 18.12.2015, 14:43hSeligenstadt
  • ".. der Song "Rock Mi" wurde zu einem beliebten Song auf dem Oktoberfest."

    Als Schwuler würde ich mich in Grund und Boden schämen bei solch einer heteronormativen Scheiße mitzumachen!

    Den ganzen CSU-Bierzelt-Schwulenhassern auch noch den Pausenclown geben, manche haben echt keine Selbstachtung mehr.
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#2 wiking77
  • 18.12.2015, 14:49h
  • 1. ich hab's immer schon vermutet, dass die Schnuckelhasen von "Voxxclub" schwul sind. Nun hat sich ein Bärli geoutet. Wann folgt der nächste? Das finde ich süss. Stehen die nicht unter der Patronage von Helene Fischers heißem Silbereisen?

    2. Ganz schön heftig, dass er auf blaue Augen steht, diskriminert er nicht damit? Wobei, mir soll's Wurscht sein, ich hab ja selber blaue Augen.
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#3 audi5000Profil
  • 18.12.2015, 15:46hlindau
  • naja die machen halt spass musik die auch ins bierzelt gehört, das heißt ja nicht das sie csu wählen.
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#4 ollinaieProfil
  • 18.12.2015, 15:46hSeligenstadt
  • Antwort auf #2 von wiking77
  • "Helene Fischers heißem Silbereisen"

    Als ich nach mehjährigen Auslandsaufenthalt zurück nach Deutschland kahm und den Herren das erste mal im TV reden hörte dachte ich, es handete sich um eine Satieresendung, wunderte mich bloß das die so gar nicht lustig war und wartete geduldig auf die Pointe.

    Erst nach zehn Minuten mußte ich begreifen, das das dumgelabere der Vakuumbirne tatsächlich ernst gemeint war.

    Aber jeder bekommt ja die Sendungen, die er verdient!
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#5 someb0dyAnonym
#6 herve64Profil
  • 18.12.2015, 17:37hMünchen
  • Antwort auf #1 von ollinaie
  • "Als Schwuler würde ich mich in Grund und Boden schämen bei solch einer heteronormativen Scheiße mitzumachen!":

    Zwingt dich einer dazu? Nein! Also nimm den Stock aus dem Arsch und geh scheißen!
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#7 wiking77
  • 18.12.2015, 18:07h
  • Musikgeschmack, Lieblingsessen, Mode Schlafgewohnheiten, politische Orientierung sind nicht ans Schwulsein gekoppelt. Homosexuelle Männer schöpfen in allen Bereich halt die voll Bandbreite aus. Warum soll es nicht auch schwule Männer geben, die Voxxclub, rein musikalisch-kulturell, mögen? Es gibt in München angeblich auch eine schwule Schuhplattlergruppe, Schwuplattler oder so.
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#8 ollinaieProfil
  • 18.12.2015, 19:00hSeligenstadt
  • Antwort auf #7 von wiking77
  • Ich habe nichts über Musikgeschmack geschrieben, sondern über heteronormative Scheiße:

    Rock mi Songtext >>>
    ... und sich alles um die Madeln dreht, wenn sie ihre heissen Dirndeln zeign,
    und mir Burschen uns die Augen reibn.

    Schau mir in die Augen, Kleine, du bist a ganz a Feine,

    , jedes Madel greift sich einen Mann, ..., weils a jeder heit no wissen will. <<<

    Klarer Geschlechterdualismus und -Stereotype!

    Mit deiner Anname das mir das Ganze auch rein "Musikalisch" nicht gefällt liegst Du allerdings goldrichtig.
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#9 goddamn liberalAnonym
  • 18.12.2015, 19:16h
  • Antwort auf #8 von ollinaie
  • "jedes Madel greift sich einen Mann, ..., weils a jeder heit no wissen will."

    Ja mei.

    Heteronormativ wäre es, wenn sich jeder Gaudibursch ein Madel greifen würde.

    Ist aber umgekehrt.

    Emanzen im Dirndl.

    Und Gaudiburschen als Lustobjekte.
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#10 ollinaieProfil
  • 18.12.2015, 19:37hSeligenstadt
  • PS: Es gibt Sänger, bei denen in jeder dritten Strophe "Baby Girl" angesungen wird, was eingedenk der Verkleinerungsform auch noch als frauenfeindlich interpretiert werden kann. Nur als Beispiel ist Bruno Mars da ganz vorn dabei! Der hat auch in Interviews dargestellt, was- und was nicht für ihn eine "richtige Familie" ist!

    Andere mit weniger vorgestriger Geisteshaltung singen statt dessen von "you" und "my love".

    Achte mal drauf!

    ---
    Lieder in denen meine Existenz als Queer-Person geleugnet wird,

    weil ALLE Burschen nach den MADELN sich die Augen reiben und Lesben nicht existieren, weil JEDES MADEL sich einen Mann greift, und Zwischengeschlechtliche sowiso Tanzbodenverbot haben,

    will ich nicht freiwillig anhören, geschweige denn (mit)singen!
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