Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 18.12.2015, 11:53h           31      Teilen:   |

"Neue Volksmusik"

Sänger von Voxxclub outet sich

Artikelbild
Voxxclub traten im ZDF-"Fernsehgarten" ebenso auf wie beim CSD in Frankfurt (Bild: Universal Music)

Der 28-jährige Volksmusiker Christian Schild sprach in der "Freizeit Revue" erstmals über sein Schwulsein.

Christian Schild, einer der Sänger der deutschsprachigen Volksmusik-Band Voxxclub, hat sich in einem Interview mit der "Freizeit Revue" als schwul geoutet. Der 28-jährige Schweizer sagte dem Magazin, er sei Single. "Aber eine Freundin wird es sowieso nicht werden. Denn Frauen haben leider keine Chance bei mir."

Die "Freizeit Revue" aus dem Hause Bauer notiert weiter: "Lächelnd gestand der 28-Jährige: 'Ich bin schwul!'" Mit 16 habe er gemerkt, dass er auf Jungs stehe; eine Freundin habe er nie gehabt. Bei der Band, die aus fünf Sängern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht und vor zwei Jahren beim CSD in Frankfurt auftrat, habe das Schwulsein niemanden gestört.

"Bei Voxxclub ist das kein Problem. Die haben mich so kennengelernt und wissen, dass ist der Christian und der steht auf Männer", so Schild. Auch ansonsten sei es unproblematisch gewesen, als er mit 18 bei Familie und Freunden "reinen Tisch" gemacht habe: "Ich habe eine wahnsinnig tolle Familie, die das prima aufgenommen hat."

Fortsetzung nach Anzeige


Erfolg in Charts und auf Oktoberfest

Christian Schild ist noch zu haben - Quelle: Promo
Christian Schild ist noch zu haben (Bild: Promo)

Voxxclub wurde 2012 in München gegründet und gilt als Retortenband; einige Mitglieder der usprünglich sechsköpfigen Gruppe stammen aus wenig volksmusikalischen Gegenden wie Mannheim oder Mainz und waren zuvor als Schauspieler oder Musical-Darsteller beschäftigt.

Das Debütalbum "Alpin" erreichte Platz 27 in den deutschen und Platz 15 in den österreichischen Charts, der Nachfolger "Ziwui" schaffte in Deutschland 2014 den fünften Platz. Zur Frauenfußball-WM in diesem Jahr nahm die Band einen gemeinsamen Song mit Torhüterin Nadine Angerer auf.

Bekannt wurde die Gruppe vor allem durch ein Musikvideo mit einer Flashmob-Inszenierung, der Song "Rock Mi" wurde zu einem beliebten Song auf dem Oktoberfest. Er ist eine Coverversion.

Er stehe auf blaue Augen, sagte Schild noch der "Revue". Er lasse "nichts unversucht", wenn ihm jemand gefalle. Einen Freund habe er bereits gehabt: "Wir waren ein Jahr zusammen. Ich war sehr verliebt." Nun sei er aber solo.

Youtube | Mit "Rock mi" wurde die Gruppe bekannt
Links zum Thema:
» Facebook-Seite von Christian Schild
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 31 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 211             3     
Service: | pdf | mailen
Tags: voxxclub, christian schild, volksmusik, coming out, freizeit revue
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Sänger von Voxxclub outet sich"


 31 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
18.12.2015
14:43:20


(-4, 16 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


".. der Song "Rock Mi" wurde zu einem beliebten Song auf dem Oktoberfest."

Als Schwuler würde ich mich in Grund und Boden schämen bei solch einer heteronormativen Scheiße mitzumachen!

Den ganzen CSU-Bierzelt-Schwulenhassern auch noch den Pausenclown geben, manche haben echt keine Selbstachtung mehr.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
18.12.2015
14:49:33


(-12, 14 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar


1. ich hab's immer schon vermutet, dass die Schnuckelhasen von "Voxxclub" schwul sind. Nun hat sich ein Bärli geoutet. Wann folgt der nächste? Das finde ich süss. Stehen die nicht unter der Patronage von Helene Fischers heißem Silbereisen?

2. Ganz schön heftig, dass er auf blaue Augen steht, diskriminert er nicht damit? Wobei, mir soll's Wurscht sein, ich hab ja selber blaue Augen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
18.12.2015
15:46:45


(+4, 10 Votes)

Von audi5000
Aus lindau (Bayern)
Mitglied seit 20.05.2013


naja die machen halt spass musik die auch ins bierzelt gehört, das heißt ja nicht das sie csu wählen.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
18.12.2015
15:46:59


(+4, 10 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #2 von wiking77


"Helene Fischers heißem Silbereisen"

Als ich nach mehjährigen Auslandsaufenthalt zurück nach Deutschland kahm und den Herren das erste mal im TV reden hörte dachte ich, es handete sich um eine Satieresendung, wunderte mich bloß das die so gar nicht lustig war und wartete geduldig auf die Pointe.

Erst nach zehn Minuten mußte ich begreifen, das das dumgelabere der Vakuumbirne tatsächlich ernst gemeint war.

Aber jeder bekommt ja die Sendungen, die er verdient!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
18.12.2015
15:49:08


(+2, 6 Votes)
 
#6
18.12.2015
17:37:44


(+1, 13 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008
Antwort zu Kommentar #1 von ollinaie


"Als Schwuler würde ich mich in Grund und Boden schämen bei solch einer heteronormativen Scheiße mitzumachen!":

Zwingt dich einer dazu? Nein! Also nimm den Stock aus dem Arsch und geh scheißen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
18.12.2015
18:07:19


(-3, 9 Votes)

Von wiking77
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Musikgeschmack, Lieblingsessen, Mode Schlafgewohnheiten, politische Orientierung sind nicht ans Schwulsein gekoppelt. Homosexuelle Männer schöpfen in allen Bereich halt die voll Bandbreite aus. Warum soll es nicht auch schwule Männer geben, die Voxxclub, rein musikalisch-kulturell, mögen? Es gibt in München angeblich auch eine schwule Schuhplattlergruppe, Schwuplattler oder so.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#8
18.12.2015
19:00:55


(+4, 12 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012
Antwort zu Kommentar #7 von wiking77


Ich habe nichts über Musikgeschmack geschrieben, sondern über heteronormative Scheiße:

Rock mi Songtext >>>
... und sich alles um die Madeln dreht, wenn sie ihre heissen Dirndeln zeign,
und mir Burschen uns die Augen reibn.

Schau mir in die Augen, Kleine, du bist a ganz a Feine,

, jedes Madel greift sich einen Mann, ..., weils a jeder heit no wissen will. <<<

Klarer Geschlechterdualismus und -Stereotype!

Mit deiner Anname das mir das Ganze auch rein "Musikalisch" nicht gefällt liegst Du allerdings goldrichtig.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#9
18.12.2015
19:16:57


(+1, 7 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #8 von ollinaie


"jedes Madel greift sich einen Mann, ..., weils a jeder heit no wissen will."

Ja mei.

Heteronormativ wäre es, wenn sich jeder Gaudibursch ein Madel greifen würde.

Ist aber umgekehrt.

Emanzen im Dirndl.

Und Gaudiburschen als Lustobjekte.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#10
18.12.2015
19:37:19


(+7, 11 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


PS: Es gibt Sänger, bei denen in jeder dritten Strophe "Baby Girl" angesungen wird, was eingedenk der Verkleinerungsform auch noch als frauenfeindlich interpretiert werden kann. Nur als Beispiel ist Bruno Mars da ganz vorn dabei! Der hat auch in Interviews dargestellt, was- und was nicht für ihn eine "richtige Familie" ist!

Andere mit weniger vorgestriger Geisteshaltung singen statt dessen von "you" und "my love".

Achte mal drauf!

---
Lieder in denen meine Existenz als Queer-Person geleugnet wird,

weil ALLE Burschen nach den MADELN sich die Augen reiben und Lesben nicht existieren, weil JEDES MADEL sich einen Mann greift, und Zwischengeschlechtliche sowiso Tanzbodenverbot haben,

will ich nicht freiwillig anhören, geschweige denn (mit)singen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
« zurück  1234  vor »


 BOULEVARD - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 BOULEVARD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Niederlande: Kommission empfiehlt bis zu vier Eltern pro Kind Israel: Gleichstellung ausländischer Homo-Partner geplant Tag der Menschenrechte: EKD wirbt für LGBTI-Gleichbehandlung Die Poesie der ersten schwulen Liebe
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt