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Das Haus wird nun allein von Frank Zahn (li.) als Gesellschafter und Michael Taubenheim als Co-Geschäftsführer geführt (Bild: Bruno Gmünder GmbH)

Der Mitbegründer des schwulen Medienhauses hat seine Anteile an Mehrheitsgesellschafter Frank Zahn übertragen.

Die Bruno Gmünder GmbH verändert ihre Gesellschafterstruktur: Wie der in Berlin beheimatete Verlag am Dienstag bekannt gab, scheidet Bruno Gmünder, Mitbegründer und langjähriger alleiniger Inhaber des nach ihm benannten Verlags- und Handelsunternehmens, als Gesellschafter aus dem Unternehmen aus.

Gmünder überträgt seine 45-Prozent-Beteiligung an den zukünftigen alleinigen Gesellschafter Frank Zahn. Der Rechtsanwalt hatte zusammen mit Gmünder im letzten Herbst die neue GmbH gegründet (queer.de berichtete), nachdem der 1978 gegründete Ursprungsverlag Insolvenz angemeldet hatte (queer.de berichtete). Gmünder hatte seine Anteile daran 2011 an Tino Henn, Nik Reis und Michael Taubenheim verkauft.

"Die Anfangsbeteiligung von Bruno Gmünder war als Unterstützung in der Neustartphase gedacht", heißt es in einer Mitteilung des Verlags. "Inzwischen ist der Geschäftsbetrieb stabilisiert und eine Reihe zukunftsweisender Neuerungen sehr erfolgreich umgesetzt. Das Unternehmen befindet sich wieder auf Wachstumskurs."

Hinter den Kulissen soll es jedoch zum Streit zwischen Zahn und Gmünder gekommen sein. So war der Verlagsgründer u.a. mit der Entlassung von David Berger als Chefredakteur von "Männer" nicht einverstanden.

Der Verlag wurde 1978 gegründet


Bruno Gmünder zieht sich erneut aus dem nach ihm benannten Verlag zurück (Bild: Bruno Gmünder Verlag)

Frank Zahn und Co-Geschäftsführer Michael Taubenheim schreiben in der Mitteilung weiter, man sei Gmünder sehr verbunden, "dass er die visionäre Weitsicht hatte und unterstützend beim Neuaufbau des Unternehmens tatkräftig zur Verfügung stand." Das Unternehmen werde positiv wahrgenommen und wachse im Handelsbereich.

"Mein Engagement in der Startphase ist beendet und die Gesellschaft und Geschäftsführung steht auf einer soliden Grundlage", sagte Gmünder. "Die Erfolge der letzten Monate sind dem Engagement der Geschäftsführung, des Teams von 70 engagierten Mitarbeitern und der weltweiten Community zurückzuführen, die uns die Treue hält und der wir seit Jahrzehnten dienen."

Gmünder hatte den Ursprungsverlag 1978 mit Christian von Maltzahn gegründet, mit dem er beim Buchladen Eisenherz zusammen gearbeitet hatte. Das Unternehmen gibt das Magazin "Männer", den international vertriebenen Reiseführer "Spartacus" sowie viele Bücher heraus. Auch mehrere "Bruno's"-Läden u.a. in Berlin und Köln gehören zum Angebot. (nb)



#1 SebastienAnonym
  • 22.12.2015, 15:36h
  • Solange der Bruno-Gmünder-Verlag nicht die veruntreuten Gelder (inkl. Zinsen) zurückzahlt, die für die Ergreifung der kreuz.net-Hintermänner gedacht waren, werde ich nie mehr was von denen kaufen!!

    Das haben sich manche Leute vom Mund abgespart und die verjubeln das...
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#2 MarekAnonym
  • 22.12.2015, 15:55h
  • Antwort auf #1 von Sebastien
  • Dein Rechner hat Probleme mit den Umlauten. Ich habe das mal korrigiert, damit das besser lesbar ist (und da ich mich dem anschließe):

    """"""""""""""""""""""""""""""""""""
    Solange der Bruno-Gmünder-Verlag nicht die veruntreuten Gelder (inkl. Zinsen) zurückzahlt, die für die Ergreifung der kreuz.net-Hintermänner gedacht waren, werde ich nie mehr was von denen kaufen!!

    Das haben sich manche Leute vom Mund abgespart und die verjubeln das...
    """"""""""""""""""""""""""""""""""""""
  • Antworten » | Direktlink »
#3 SebiAnonym
  • 22.12.2015, 17:14h
  • "Hinter den Kulissen soll es jedoch zum Streit zwischen Zahn und Gmünder gekommen sein. So war der Verlagsgründer u.a. mit der Entlassung von David Berger als Chefredakteur von "Männer" nicht einverstanden."

    Der sollte lieber froh sein, dass David Berger endlich weg war. Denn der war ja an dem Skandal (siehe die vorigen Kommentare) auch nicht unbeteiligt.
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#4 Rosa SoliAnonym
  • 22.12.2015, 17:53h
  • Antwort auf #3 von Sebi
  • "Nicht unbeteilgt" hört sich sehr putzig an. Er hat sich 6.000 Euro davon in die eigene Tasche gesteckt und gleichzeitig den edlen Ritter gespielt, der aus rein ehrenwerten Motiven den Kampf gegen das Böse führt. In Wahrheit hat er sich die Taschen voll gemacht.
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#5 homolobbyAnonym
  • 22.12.2015, 21:15h
  • und nicht zu vergessen: auch DBs privater Prozess gegen Michael Hesemann wurde aus den Spendengeldern finanziert (nebst dem Helden-Honorar)
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#6 Dont_talk_aboutProfil
  • 22.12.2015, 21:58hFrankfurt
  • Von der Entlassung Bergers hat sich das Magazin bis heute nicht erholt. Egal wieviel Berger abgezwackt hat, er war sein Geld wert
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#7 Rosa SoliAnonym
#8 Dont_talk_aboutProfil
#9 David77Anonym
  • 22.12.2015, 22:44h
  • Antwort auf #6 von Dont_talk_about
  • "Egal wieviel Berger abgezwackt hat, er war sein Geld wert"

    Dann erzähl das mal den Leuten, die für die kreuz.net Ermittlungen Geld gespendet haben!
    Du kannst denen ja gerne das Geld widergeben, denn wie du sagst müsste es DIR auch DEIN Geld wert sein!!!
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#10 Dont_talk_aboutProfil