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Amir Ohana (l.) mit Partner und den frisch geborenen Zwillingen im Sommer bei der Ankunft in Israel

Mit dem Rechtsanwalt Amir Ohana rückt für das konservative Parteienbündnis erstmals ein schwuler Mann in die Knesset nach.

Nach dem Rücktritt des israelischen Innenministers Silvan Shalom zieht für die konservative Regierungspartei Likud unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erstmals ein offen schwuler Politiker in das Parlament ein.

Shalom war am Sonntag als Minister und Abgeordneter zurückgetreten, nachdem der Verdacht laut wurde, er habe rund ein Dutzend Mitarbeiterinnen und andere Frauen aus seinem Umfeld sexuell genötigt. Sein Listen-Nachrücker im Parlament, Amir Ohana, könnte noch in dieser Woche vereidigt werden.

Der 39-jährige Anwalt ist Vorsitzender der LGBT-Vereinigung der Partei. Der Reserveoffizier der israelischen Armee und ehemalige Agent des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet lebt mit seinem Partner in Tel Aviv und zieht mit ihm zwei vier Monate alte Zwillinge auf, die von einer Leihmutter in den USA geboren wurden.

Ohana gilt als Hardliner, der unter anderem eine Zweistaatenlösung für Israelis und Palästinenser ablehnt. Der Opposition warf er vor, den Messerangriff auf den Jerusalemer CSD in diesem Juli zu Angriffen auf die Konservativen ausgenutzt zu haben.

Ohana gilt als konservativer Hardliner, der unter anderem eine Zweistaatenlösung für Israelis und Palästinenser ablehnt. Der Opposition warf er vor, den Messerangriff auf den Jerusalemer CSD in diesem Juli zu Angriffen auf die Konservativen ausgenutzt zu haben. Zugleich versprach er, mit Aktivisten und Politikern aus allen Lagern zusammenzuarbeiten, um die LGBT-Emanzipation voranzutreiben. Er werde aber nicht gegen seine Partei stimmen, sagte er der "Jerusalem Post".

In der Knesset ist derzeit ein weiterer offen schwuler Abgeordneter vertreten: Itzik Shmuli vom Mitte-Links-Bündnis Zionistische Union hatte sich nach der CSD-Attacke geoutet. (nb)



#1 SebiAnonym
  • 22.12.2015, 17:12h
  • Israel ist dort in der Region das einzige Land, wo man so offen schwul sein kann und sogar noch in der Politik offen schwul sein kann.
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#2 Johannes45Anonym
  • 22.12.2015, 17:15h
  • Sehr erfreulich, dass nunmehr ein offen schwuler Abgeordneter für die konservative Likud in der Knesset sitzt.

    Es wäre erfreulich, wenn er die Likud dazubringen könnte, ein Lebenspartnerschaftsinstitut zu ermöglichen, wie es nunmehr die Inselstaaten Zypern und Malta im Mittelmeer umgesetzt haben.

    ------------

    Das er ein Gegner der Zweistaatenlösung ist, finde ich sehr gut und hat meine absolute Zustimmung.

    Es ist sowieso das Allerletzte wie die radikalisierten Palästinenser aus dem Gaza-Streifen das Existenzrecht Israels bestreiten und mit Raketen auf Israel schießen.

    Gut das zur Staatsräson Deutschlands seit 1949 gehört, dass unsere Bundesregierungen immer das Existenzrecht Israels verteidigen und stützen.

    Wenn es nach mir geht, kann der Felsendom in Jerusalem abgerissen werden und dort wieder der Jüdische Tempel errichtet werden, den die Römer leider 70 n. Chr. zerstört haben. Der Felsendom sollte abgerissen werden, damit die Wiedererrichtung des Jüdischen Tempels möglich ist.

    Lang lebe Israel !!!
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#3 hugo1970Profil
#4 hugo1970Profil
  • 22.12.2015, 18:02hPyrbaum
  • Antwort auf #2 von Johannes45
  • "Es ist sowieso das Allerletzte wie die radikalisierten Palästinenser aus dem Gaza-Streifen das Existenzrecht Israels bestreiten und mit Raketen auf Israel schießen."

    UND WAS IST MIT DEM EXISTENZRECHT PALÄSTINAS?
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#5 hugo1970Profil
  • 22.12.2015, 18:05hPyrbaum
  • Antwort auf #2 von Johannes45
  • "Wenn es nach mir geht, kann der Felsendom in Jerusalem abgerissen werden"

    Geschichtsbewustsein hast du keines?, ist mir schon klar, die religiösen hardliner haben gar keins, weil sie entgegen was sie predigen und missionieren gar kein Menschenverständnis haben
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#6 SigmundAnonym
  • 22.12.2015, 18:08h
  • Antwort auf #2 von Johannes45
  • "Der Felsendom sollte abgerissen werden, damit die Wiedererrichtung des Jüdischen Tempels möglich ist."

    Israeldiskussionen in Deutschland werden meiner Erfahrung nach immer unsachlich, absurd und aggressiv. Aber dass schon der zweite Kommentar ohne besonderen Anlass in den totalen Wahnsinn abdriftet, das erlebe ich hier zum ersten Mal.
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#7 SultanAnonym
#8 azvenzkranzglanzAnonym
#9 Johannes45Anonym
  • 22.12.2015, 19:30h
  • Antwort auf #5 von hugo1970
  • @hugo1970
    "Geschichtsbewustsein hast du keines?, ist mir schon klar, die religiösen hardliner haben gar keins, weil sie entgegen was sie predigen und missionieren gar kein Menschenverständnis haben
    "

    Ich habe Geschichtsbewusstsein, aber Du anscheinend nicht !!!

    Der Felsendom wurde zwischen 687 und 691 nach Christus errichtet.

    Der Jüdische Tempel hingegen stand dort zuvor und wurde zuletzt 70 nach Christus von den Römern zerstört.

    Der Jüdische Tempel an dieser Stelle ist also wesentlich älter, als das Bauwerk der Moslems, das erst später an dieser Stelle errichtet wurde.

    Aber Du vergisst halt, das es eine GESCHICHTE VOR der Geburt von Mohammed gab und ignorierst dies schlechthin.
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#10 Johannes45Anonym
  • 22.12.2015, 19:35h
  • Antwort auf #4 von hugo1970
  • @hugo1970
    "" UND WAS IST MIT DEM EXISTENZRECHT PALÄSTINAS?"

    Der ganze Rest im gesamten Nahen Osten ist islamisch geprägt und dort ist genug Platz, die islamischen Palästinenser in Jordanien, in Ägypten, in Syrien, in Saudi-Arabien und im Irak aufzunehmen; zudem haben sie den Gaza-Streifen und das Westjordanland, wobei Bethlehem sollte den Juden besser überlassen bleiben.

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    Sorry ich habe da wenig Verständnis für die Moslems im Nahen Osten, weil die haben echt genug Platz und Land im Nahen Osten. Die Juden hingegen begnügen sich mit einem kleinen Flecken Land im Nahen Osten und das steht ihnen zu, wenn man an den Holocaust sowie an die jahrhundertelange Verfolgung der Juden im Mittelalter und der Neuzeit zurückdenkt.
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