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Straßenszene aus Kaolack (Bild: flickr / se-a-vida-e / by nd 2.0)

Die Männer sollen an einer symbolischen Hochzeitszeremonie teilgenommen haben.

Die sengalesische Polizei soll am Freitag elf Menschen wegen homosexueller Handlungen festgenommen haben, berichtet die Nachrichtenagentur AP unter Verweis auf Bewohner der Stadt Kaolack.

In der Stadt mit 200.000 Einwohnern im Süden des Landes seien demnach bis zu 20 Menschen in einer Schule zusammengekommen, um eine Homo-Hochzeit zu feiern, als die Polizei eintraf. Elf Personen würden weiter festgehalten.

Gleichgeschlechtlicher Sex wird in dem westafrikanischen Land nach Paragraf 319 des Strafgesetzbuches mit bis zu fünf Jahren Haft oder einer Geldstrafe geahndet. Das Gesetz geht auf die französische Kolonialzeit zurück, zugleich glauben aktuellen Umfragen zufolge 97 Prozent der größtenteils muslimischen Bevölkerung, dass Homosexualität nicht akzeptiert werden dürfe.

Im Juli war ein schwuler Journalist nach dem Paragrafen zu sechs Monaten Haft verurteilt worden (queer.de berichtete); im August erhielten sieben weitere Männer sechs Monate, nachdem sie von der Polizei bei einer Razzia angeblich beim Sex erwischt wurden, was von der Verteidigung bestritten wurde. 2013 hatten Beamte fünf Frauen bei einer Geburtstagsfeier festgenommen (queer.de berichtete). (nb)



#1 hugo1970Profil
  • 27.12.2015, 11:46hPyrbaum
  • Wo ist die scheiß uno?, die organisation, was gegründet wurde um sollche menschenunwürdige vorgehnsweise zu unterbinden.
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#2 TachelesAnonym
#3 hugo1970Profil