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  • 28.12.2015, 12:40h               Teilen:   |

LGBT-Journalismus hat seinen Preis

queer.de wirkt: Zehn Gründe für ein freiwilliges Abo



177 Paypal-Spenden, 204 Überweisungen und 164 neue Abos – das ist die Bilanz unserer vor drei Monaten gestarteten Kampagne "LGBT-Journalismus hat seinen Preis". Um queer.de 2016 auf dem jetzigen Niveau halten zu können und im Idealfall sogar zu verbessern, sind wir auf das freiwillige Bezahlen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Für die großartige Unterstützung möchten wir uns an dieser Stelle zum einen bedanken – durch die Spenden konnten wir etwa bei der letzten "Demo für alle" vor Ort sein. Zum anderen wollen wir aber auch noch einmal die Werbetrommel rühren – hatten wir doch Ende September 200 neue Abos als Zielmarke angegeben.

Nollendorf-Blogger Johannes Kram brachte uns auf die Idee, doch einmal unsere größen medialen Erfolge zusammenzustellen. Hier also zehn Gründe, warum queer.de wirkt:

1. Keine Bühne für Beatrix von Storch
Im Mai 2015 wollte die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch ausgerechnet in der LGBT-Hochburg Köln einen homophoben Vortrag halten – nach einem Bericht von queer.de sagte die Jugendherberge Deutz die Veranstaltung ab. Auch in Düsseldorf half ein queer.de-Bericht der Szene, eine Veranstaltung der "Demo für alle"-Organisatorin Hedwig von Beverfoerde für sich zu nutzen. Kein anderes Medium begleitet den homophoben Rollback so konsequent, was allerdings viel Zeit und Nerven kostet.

2. Warnschuss für Bischof Huonder
Ohne unsere Berichterstattung hätte niemand mitbekommen, dass der Schweizer Bischof Vitus Huonder am 31. Juli in Fulda über die Todestrafe für Lesben und Schwule sinnierte. Zumindest in seinem Heimatland wackelte sein Stuhl für einige Tage, die Bischofskonferenzen in Deutschland und der Schweiz mussten sich distanzieren.

3. Der LSVD bekommt 600 Euro
Als erstes Medium berichtete queer.de auch über die Weigerung eines Getränkeherstellers aus Füssen, seine neue Waldmeisterbrause "Phantasia" an Schwulenbars zu verkaufen – nach zahlreichen Protesten entschuldigte sich die TMW Kern GbR schließlich und spendete 600 Euro an den Lesben- und Schwulenverband.

4. Unterstützung für die Mainstream-Medien
Durch unser Archiv und Suchmaschinen finden Journalistinnen und Journalisten auf queer.de oft interessante Zusatzinformationen für ihre Berichte zu Personen und Ereignissen, auch dienen wir Medien wie "Spiegel Online" immer häufiger als Auslöser für eigene Berichte – zuletzt bei den Homo-Trauungen der Spaghettimonster-Kirche in Neuseeland. Und unsere exklusive Information, dass sich CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf mit von Beverfoerde traf, wird sicher auch noch ein Medium in Baden-Württemberg vor der Landtagswahl aufgreifen, oder?

5. Merkel und der schwule Schüler
Ohne queer.de hätte wohl auch keiner dokumentiert, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juli einen schwulen Schüler von oben herab behandelte – alle anderen Medien stürzten sich damals nur auf das getäschelte Flüchtlingsmädchen.

6. Für Streit in der Regierung gesorgt
Bereits im Jahr 2005 sorgten wir durch die Aufdeckung von Rosa Listen bei der Polizei für einen Koalitionsstreit in der sächsischen Landesregierung. "Nicht hinnehmbar" sei diese Praxis, meinte damals die SPD und forderte vom damaligen Landesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) eine "Klärung". Die Union setzte sich natürlich durch.

7. Homophobe Kolumnistin verliert Bühne
Im Anzeigenblatt "OWL am Sonntag" riet im Mai 2015 eine Ratgebertante einem Vater allen Ernstes, seine Kinder besser von einer Homo-Hochzeit fernzuhalten, um sie nicht zu verwirren – wir machten diesen Skandal öffentlich. Nach einer katastrophalen Reaktion der Zeitung stiegen weitere Medien in die Berichterstattung ein – die Kolumne wurde schließlich eingestellt.

8. Shitstorm-Maschine
Auch bei vielen anderen Themen – vom Barilla-Skandal über die homophobe Veröffentlichung im "Reformhaus-Magazin" bis zum Rausschmiss schwuler Bücher aus dem "Weltbild"-Sortiment – war queer.de Auslöser für berechtigte, wenn auch manchmal aus dem Ruder gelaufene Shitstorms.

9. Den Bundesjustizminister ins Schwimmen gebracht
Das Wochenende im Mai hatte sich Bundesjustizminister Heiko Maas sicher anders vorgestellt: Nachdem wir an einem Samstag darüber berichteten, dass sein eigenes Ministerium zur Ehe-Öffnung eine Grundgesetzänderung verlangt (in der Antwort auf eine Kleine Anfrage), sah sich der Minister am Sonntag zu einem Dementi genötigt, dem allerdings der Regierungssprecher und eine Sprecherin des Ministeriums in den Folgetagen widersprachen. Der Eindruck, dass Maas sein Haus nicht im Griff hat, bleibt leider.

10. Bye-bye Karla Etschenberg
Wir haben nicht zuletzt dafür gesorgt, dass Bildungsplan-Gegnerin Karla Etschenberg aus dem Fachbeirat der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld verschwindet, zumindest ist sie nach einer Weile entnervt zurückgetreten. Kein anderes Medium hatte diese katastrophale Fehlbesetzung thematisiert.

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