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  • 29.12.2015, 09:56h           6      Teilen:   |

Thüringen

Jetzt für queeren Sitz im ZDF-Fersehrat bewerben!

Artikelbild
Zwei Mainzelmännchen halten schon mal Händchen

Thüringens Landtagspräsident Christian Carius (CDU) hat LGBT-Organisationen aus dem Bundesland dazu aufgerufen, bis zum 7. März 2016 ihr verbindliches Interesse an einem Sitz im ZDF-Fernsehrat zu bekunden.

Nach einem Vorstoß der rot-rot-grünen Landesregierung im März entsendet der Freistaat Thüringen erstmals einen Vertreter aus dem Bereich "Lesbische, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queere Menschen" in den ZDF-Fernsehrat (queer.de berichtete). Die fristgerecht eingegangenen Bewerbungen dienen dem Landtag als Grundlage für das Auswahlverfahren. Für die Wahrung der Frist ist der rechtzeitige Eingang in der Poststelle des Thüringer Landtags (Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt) maßgeblich.

Die Amtszeit des derzeitigen ZDF-Fernsehrates endet zum 5. Juli 2016. Das Bundesverfassungsgericht hatte gefordert, dass Personen mit möglichst vielfältigen Perspektiven und Erfahrungshorizonten aus allen Bereichen des Gemeinwesens dem Gremium angehören. (cw)

Links zum Thema:
» Aufruf des Landtagspräsidenten
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Tags: thüringen, zdf, fernsehrat
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Reaktionen zu "Jetzt für queeren Sitz im ZDF-Fersehrat bewerben!"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
29.12.2015
11:29:43


(+1, 5 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Also liebe Thüringische LGBTI Organisationen, wehe Ihr nutzt die Chance nicht!!!!


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#2
29.12.2015
11:35:56


(+4, 6 Votes)

Von Felix


Das ist zwar ein Anfang, aber letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein, da die Kirchen gleich mehrere Vertreter (ich glaube 6) im Fernsehrat sitzen haben.

Eigentlich sollten diese Fernsehräte, die von politischem Klüngel durchzogen sind, komplett abgeschafft werden. Alle gesellschaftlichen Gruppen und Interessen kann man eh nicht berücksichtigen, so dass das immer einseitig bleiben wird.

Im übrigen verträgt es sich auch nicht mit der Staatsferne und der Unabhängigkeit, die öffentlich-rechtliche Medien angeblich haben, wenn dort Politiker und politisch bestimmte Interessenvertreter die Aufsicht haben.

Medien sollten rein journalistisch geführt werden. Erst recht die öffentlich-rechtlichen, deren Zwangsgebühren sich nur begründen lassen, wenn sie wirklich unabhängig und staatsfern sind.

Gerade beim ZDF zeigt sich ja immer wieder die Macht, die die Politik direkt und indirekt über den ZDF-Fernsehrat ausübt: z.B. bei der Entlassung des zu kritischen Chefredakteurs Nikolaus Brender auf Druck der CDU. Oder erst kürzlich bei der Einstellung des Lobby-Radars, das vielen Politikern unbequem wurde.


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#3
29.12.2015
17:55:45


(-3, 7 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014


Was machen die Räte anderes als unsere Rundfunktbeiträge zu verfrühstücken ? Trotzdem wäre mein Vorschlag, für unsere Community Kollegen TheDad in das Gremium zu schicken. Weniger, weil dann das Programm besser wird, sondern mehr in der Hoffnung, dass wir dann hier unsere Ruhe haben


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#4
29.12.2015
18:50:54


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Dont_talk_about


""Trotzdem wäre mein Vorschlag, für unsere Community Kollegen TheDad in das Gremium zu schicken.""..

Ich wohne nicht in Thüringen und gehöre keiner Organisation dort an, die mich dorthin entsenden könnte..

Ansonsten würde es hier für Leute Deines Schlages auch nicht ruhiger, auch wenn sich das Programm des ZDF dann deutlich veränderte..


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#5
29.12.2015
20:16:20


(-3, 5 Votes)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014
Antwort zu Kommentar #4 von TheDad


@Kollege TheDad

Es ist durchaus üblich, Nicht-Mitglieder zu entsenden. Macht sogar einen besseren Eindruck. Ich denke auch nicht, dass man dafür in Thüringen wohnen muss.

Ich denke, dass Du sehr gut in diesem Gremium arbeiten würdest. Deine Zermürbungstaktik würde dazu führen, dass nach kurzer Zeit im vorauseilendem Gehorsam keine ZDF-Eigenproduktion mehr ohne einen schwulen Darsteller auskäme und jedes 5. Paar, über das berichtet wird, einen queeren Hintergrund
haben müsste. Die paar Kirchenvertreter würdest Du doch locker in den Schatten stellen


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#6
29.12.2015
22:05:31


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von Dont_talk_about


""Es ist durchaus üblich, Nicht-Mitglieder zu entsenden.""..

In welchem Paralleluniversum entsendet beispielsweise dann die RKK mit ihrer Caritas oder die EKD mit ihrer Diakonie "Nicht-Mitglieder" in die Rundfunkräte ?

Welcher der Rundfunkrat-Mitglieder von ARD und ZDF ist denn "Nicht-Mitglied" der entsendenden Organisation ?
Und dann auch noch "Wohnort-fern" ?

Und zum Rest..
Hör auf mir Honig um's Maul zu schmieren..


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