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Annise Parker war fast zwei Jahrzehnte lang in der Kommunalpolitik von Houston aktiv (Bild: City of Houston)

Nach sechs Jahren als Oberbürgermeisterin der Stadt Houston ist Annise Parker am Samstag aus dem Amt geschieden.

Parker, die als erste offen lesbische Politikerin eine Millionenstadt in den USA angeführt hat, durfte wegen einer Amtszeitbegrenzung im vergangenen November nicht erneut zur Wahl antreten. Nachfolger ist ihr demokratischer Parteifreund Sylvester Turner.

Im Jahr 2009 hatte Parker erstmals die Wahlen für eine zweijährige Amtszeit in der größten Stadt des Bundesstaates Texas gewonnen (queer.de berichtete). Sie wurde zwei Mal mit großer Mehrheit wiedergewählt. Zuvor war sie bereits zwölf Jahre lang zunächst als Stadtrechungsprüferin und anschließend als Stadträtin in der Kommunalpolitik tätig.

Kurz vor ihrem Ausscheiden erklärte die 59-Jährige, dass sie noch nicht wissen, ob sie weiter in der Politik bleiben wolle.

Parker ist bereits seit 1990 mit ihrer Partnerin Kathy Hubbard liiert. Aus ihrer sexuellen Orientierung machte die Demokratin nie ein Geheimnis. Mit ihrer Partnerin hat sie vier Pflegekinder großgezogen und gemeinsam adoptiert hat. Im Januar 2014 haben beide in Kalifornien geheiratet, weil zu diesem Zeitpunkt in Texas die Ehe noch nicht für Schwule und Lesben geöffnet war.

Wiederholt hat sich Parker auch für LGBT-Rechte eingesetzt. Allerdings erlitt sie vergangenen November ihre größte Niederlage als Oberbürgermeisterin, als die Wähler nach einer extrem transphoben Kampagne eine bereits vom Stadtrat beschlossene LGBT-Antidiskriminierungsrichtlinie ablehnten (queer.de berichtete). Damals erklärte Parker: "Die Grundrechte von Minderheiten sollten nicht von Volksentscheiden abhängig sein." (dk)



#1 hugo1970Profil
  • 04.01.2016, 15:31hPyrbaum
  • "Die Grundrechte von Minderheiten sollten nicht von Volksentscheiden abhängig sein."

    So is es, und das muß in die Charta der Vereinten Nationen rein.
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#2 IsaakAnonym
  • 07.01.2016, 21:35h
  • Antwort auf #1 von hugo1970
  • Genau, die UN-Charta regelt ab demnächst den inhaltlichen Umfang von Volksentscheidungen, -abstimmungen und -befragungen jedweder Couleur. Sie haben wirklich einen großartigen Humor! Sonst noch was? Das Dokument jemals gelesen? :D
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