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  • 11.01.2016, 13:15h           3      Teilen:   |

TV- und Filmpreise

Lady Gaga gewinnt Golden Globe

Artikelbild
Lady Gaga kann sich nach ein paar Grammys jetzt auch einen Golden Globe ins Regal stellen
Bild: Screenshot NBC

Große Ehrung für Lady Gaga: Für ihre Darstellung einer sexbesessenen Vampirin erhielt die 29-Jährige einen begehrten TV-Preis. Weitere Auszeichnungen gingen an Fernsehserien mit LGBT-Inhalt.

Am Sonntagabend sind in einer Galaveranstaltung in Los Angeles zum 73. Mal die "Golden Globes Awards" für Leistungen im Fernsehen und in Kinofilmen verliehen worden. Zu den Gewinnern gehörte auch die bisexuelle Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga sowie der schwule Künstler Sam Smith. Die Preisverleihung wurde live im US-Fernsehen übertragen.

Gaga wurde in der Kategorie "Beste Schauspielerin in einer Miniserie/einem TV-Film" für die in Deutschland im Pay-TV-Sender Fox ausgestrahlte Reihe "American Horror Story: Hotel" ausgezeichnet – sie erhielt damit für die Darstellung einer 111-jährigen Vampirin erstmals einen Preis für ihre schauspielerische Leistung. In den Jahren zuvor hatte sie bereits sechs Grammys gewonnen.

In ihrer Dankesrede erklärte die sichtlich überraschte New Yorkerin: "Ich wollte eigentlich in erster Linie eine Schauspielerin sein, aber mit der Musik hat es zuerst geklappt." Neben Lady Gaga waren unter anderem auch Kirsten Dunst, Felicity Huffman und Queen Latifah in dieser Kategorie nominiert.

Sichtlich überrascht zeigte sich der britische Sänger Sam Smith über seine Auszeichnung in der Kategorie "Beste Filmmusik" für "Writing's on the Wall", den Titelsong des neuen James-Bond-Filmes "Spectre". "Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass wir diesen Preis erhalten", sagte der 23-Jährige, der im vergangenen Jahr bereits vier Grammys gewonnen hatte (queer.de berichtete).

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TV-Serien ausgezeichnet

Martin Wallström in "Mr. Robot" - Quelle: USA Network
Martin Wallström in "Mr. Robot"
Bild: USA Network

Auch Serien mit LGBT-Themen konnten Preise gewinnen: So wurde "Mr. Robot" als beste Drama-Reihe ausgezeichnet. Die Serie, die in Deutschland bei "Amazon Prime" zu sehen ist, handelt von Hacker Elliot (Rami Malek), der bei einer Cybersecurity-Firma arbeitet. Sein Serien-Boss Gideon (Michel Gill) ist mit einem Mann verheiratet, der von dem "Queer as Folk USA"-Star Randy Harrison dargestellt wird. Zudem ist der schwedische Schauspieler Martin Wallström in einer viel diskutierten schwulen Sexszene zu sehen. "Mr. Robot" setzte sich unter anderem gegen "Game of Thrones" und "Empire" durch.

Als beste Serie Musical/Comedy wurde die von Amazon Studios produzierte zweite Staffel von "Mozart in the Jungle" ausgezeichnet, in der unter anderem die bisexuelle Cellistin Cynthia (Saffron Burrows) eine Rolle spielt. Hauptdarsteller Gael García Bernal ("Y tu mamá también", "Babel", "The Motorcycle Diaries") erhielt den Preis als bester Hauptdarsteller in einer TV-Comedyserie.

"Mozart in the Jungle" konnte sich damit gegen die Amazon-Serie "Transparent" um die transsexuelle Maura Pfefferman (Jeffrey Tambor) durchsetzen. "Transparent" war im September bei den Emmys mit fünf Auszeichnungen noch der große Gewinner (queer.de berichtete). Auch "Orange is the New Black" ging leer aus.

Video: (Direktlink)
Trailer für "Mr. Robot"

Kein Preis für "Carol"

Bei den Kinofilmen konnten das lesbische Drama "Carol" und "The Danish Girl" um die transsexuelle Lili Elbe (Eddie Redmayne) trotz mehrerer Nominierungen keinen einzigen Preis erhalten.

"Carol" war fünf Mal nominiert worden – mehr als jeder andere Film. In der Königsdisziplin "Bester Drama-Film" setzte sich jedoch "The Revenant – Der Rückkehrer" durch, während sich Hauptdarstellerin Cate Blanchett ihrer Schauspielkollegin Brie Larson für "Room" beugen musste.

Oscar-Preisträger Eddie Redmayne musste in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller in einem Drama" Leonardo die Caprio ("The Revenant") den Vortritt lassen.

Nach der Gala gab es von Trans-Aktivisten Kritik an Witzen des Moderators Ricky Gervais über Reality-Star Caitlyn Jenner, deren Geschlechtsanpassung vergangenes Jahr in den USA für Aufsehen gesorgt hatte. Gervais, der für seine gewagten Witze bekannt ist, sagte unter anderem: "Ich habe mich verändert. Natürlich nicht so viel wie Bruce Jenner." Trans-Aktivisten kritisierten die Nutzung des ehemaligen Namens. Außerdem sagte Gervais, dass Jenner zwar viel zum Abbau von Vorurteilen beigetragen habe, aber nicht zu denen gegenüber Autofahrerinnen. Er spielte damit auf einen offenbar von Jenner verursachten Autounfall aus dem vergangenen Jahr an, bei dem eine Frau getötet worden war. (dk)

Video: (Direktlink)
Die Eröffnungsrede von Ricky Gervais (Caitlyn-Witz bei 1:30)
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Tags: lady gaga, transparent, american horror story, mr. robot, carol
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Reaktionen zu "Lady Gaga gewinnt Golden Globe"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
11.01.2016
13:50:56


(+2, 2 Votes)

Von keyjahn


Ich muss sagen Lady Gaga hat einen tollen Job in AHS:Hotel gemacht. Ihre Darstellung war überzeugend. Ich freue mich für sie.
Bei Sam Smith, ich mag seine Musik wirklich gern, ich mag auch den Song, nur ist er nicht unbedingt der beste Bond Song...


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#2
11.01.2016
14:58:09


(+3, 3 Votes)

Von Gerrit


Lady Gaga, wir lieben Dich. Für Deine Musik, Dein Schauspiel und Dein politisches Engagement.

Schade nur, dass "Carol" und "The Danish Girl" vollkommen leer ausgegangen sind. Es ist halt nicht immer gut, als haushoher Favorit ins Rennen zu gehen.


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#3
12.01.2016
05:47:51
Via Handy


(-2, 2 Votes)

Von Musthave---


Lady Gaga ist sowas von einer billigen Plagiatssammlerin über die sich sämtliche Diven bei denen sie 1:1 geklaut hatt beschwert haben und auch sonst Pseudo. Eine die bei Queer nur rumschleimt und abkassiert.


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