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Andreas Khol will den SPÖ-Politiker Heinz Fischer als Bundespräsident ablösen (Bild: Puls 4 Screenshot)

Der Präsidentschaftswahlkampf in Österreich beginnt mit einer schizophrenen Aussage: Schwule und lesbische Paare sollten nach Ansicht des ÖVP-Kandidaten Andreas Khol im Rahmen der Eingetragenen Partnerschaft rechtlich mit heterosexuellen Eheleuten gleichgestellt werden, aber kein Recht auf Eheschließung erhalten.

Der 74-Jährige sagte am Mittwoch im Frühstücksfernsehen des Senders Puls 4: "Die Ehe ist etwas, das zwischen Mann und Frau abgeschlossen wird. Das ist eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau mit rechtsverbindlichen Pflichten." Der Jurist sagte weiter: "Gleichgeschlechtlich liebende Menschen haben die Partnerschaft und die Verpartnerung – und ich bin der Meinung, dass sie nicht ungleich behandelt werden dürfen. Das heißt, da darf aus Gründen der geschlechtlichen Neigungen niemand diskriminiert, also schlechter gestellt werden."

Der 2006 aus dem Nationalrat ausgeschiedene Politiker fuhr fort, dass alle bestehenden Benachteiligungen von verpartnerten Paaren abgeschafft werden müssten. Es seien aber nur noch wenige Benachteiligungen übrig.

Khol war am Sonntag von der Österreichischen Volkspartei als Kandidat für das Bundespräsidentenamt nominiert worden. Er bezeichnet sich als "bunter Schwarzer", der mit unkonventionellen Vorschlägen wie der Abschaffung des Zölibats seine Partei immer wieder in Aufruhr versetzt. Er war in der Vergangenheit unter anderem ÖVP-Fraktionschef und Parlamentspräsident im Nationalrat.

Obwohl der österreichische Bundespräsident wie sein Pendant in Deutschland nur wenig Rechte besitzt, wird er in Österreich traditionell direkt vom Volk gewählt. Die Wahl wird voraussichtlich am 24. April stattfinden. Neben Khol hat auch der frühere Grünen-Chef Alexander Van der Bellen seine Kandidatur angekündigt. SPÖ und FPÖ haben noch keinen Kandidaten benannt. (dk)



#1 Johannes45Anonym
  • 13.01.2016, 16:08h
  • Man muss es als Fortschritt in bezug auf die ÖVP in Österreich bewerten, wenn auch dort nun im Rahmen des Lebenspartnerschaftsinstitut die Gleichstellung rechtlich in allen Gesetzen dann umgesetz werden soll.

    Aber natürlich ist und bleibt nur die Eheöffnung einzig und allein die vollkommene Gleichstellung zu 100 Prozent.
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#2 Meleg29Profil
  • 13.01.2016, 17:02h Celle

  • naja, liab hat er's gsagt! Hab das puls4 Frühstücksfernsehen zufällig heute Morgen aufgenommen und grad kapiert, was hochaktuelles ich da mitgeschnitten hab. ABER: Es ist Wahlkampf und der Bundespräsident repräsentiert - er erlässt keine Gesetze! Da kann Khol mal nett was in die Kamera philosophieren. Ist aber unverständlicher Einheitsgatsch bei völlig gleichbleibender Unterscheidung...
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#3 TheDad
  • 13.01.2016, 20:55h
  • Antwort auf #1 von Johannes45
  • Was genau hat Dich davon abgehalten den Artikel zu lesen ?

    ""Man muss es als Fortschritt in bezug auf die ÖVP in Österreich bewerten, wenn auch dort nun im Rahmen des Lebenspartnerschaftsinstitut die Gleichstellung rechtlich in allen Gesetzen dann umgesetz werden soll.""..

    WO STEHT DAS ?

    Die "Idee" des ÖVP-Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten ist so weit von der Umsetzung entfernt, wie der Mond von der Erdscheibe auf der Du lebst !

    ""Aber natürlich ist und bleibt nur die Eheöffnung einzig und allein die vollkommene Gleichstellung zu 100 Prozent.""..

    Durch welchen Zaubertrick genau werden durch die Ehe-Öffnung UNVERHEIRATETE LGBTTIQ's dann ""vollkommen"" und ""zu 100%"" gleichgestellt ?

    Unfaßbar..
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