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  • 13.01.2016, 15:18h           12      Teilen:   |

Schottland-Minister David Mundell

Großbritannien: Minister outet sich als schwul

Artikelbild
Der einzige schottische Tory im Unterhaus hat sich als schwul geoutet
Bild: davidmundell.com

Mit David Mundell hat sich erstmals ein Mitglied von David Camerons konservativem Kabinett geoutet.

Der britische Schottland-Minister David Mundell hat am Mittwoch in seinem Blog erstmals über seine Homosexualität gesprochen. Sein Coming-out sei "eine der wichtigsten Entscheidungen" seines Lebens gewesen, sagte der 53-Jährige.

In dem Eintrag beschreibt er seine Angst vor dem Coming-out, das schwieriger als ein erfolgreicher Wahlkampf gewesen sei. Gerade für Männer seines Alters sei es nicht einfach, sich zu outen. "Über die Zeit habe ich aber begriffen, dass ich persönlich nur dann wirklich glücklich sein kann, wenn ich in der Öffentlichkeit und im Privaten zeige, wer ich bin." Er hoffe, dass diese Entscheidung keinen Einfluss auf seine Arbeit habe.

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David Cameron "ist erfreut"

Mundell, der drei erwachsene Kinder hat, habe Premierminister David Cameron vor einigen Tagen über sein bevorstehendes Coming-out informiert, erklärte ein Sprecher des Regierungschef nach Angaben der Tageszeitung "Daily Telegraph". "Der Premierminister ist erfreut, dass er in der Lage ist, diesen Schritt zu gehen", sagte der Sprecher.

Die lesbische Politikerin Ruth Davidson, die Parteichefin der Konservativen in Schottland, beglückwünschte Mundell via Twitter zu seinem Schritt: "Er hat meine volle Unterstützung und auch die Unterstützung der erweiterten konservativen Familie in Schottland."

Die LGBT-Organisation Stonewall Scotland erklärte, dass die Sichtbarkeit von Schwulen und Lesben wichtig für den Abbau von Diskriminierung sei: "Vorbilder wie David Mundell inspirieren junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transmenschen, weil sie dann wissen, dass sie nicht alleine sind und stolz auf ihre Identität sein können."

Mundell ist seit 2005 Abgeordneter im House of Commons, 2010 wurde er Staatssekretär im Schottland-Ministerium. Bei den Unterhaus-Wahlen im Mai letzten Jahres konnte er als einziger Konservativer einen der 59 schottischen Sitze gewinnen. Nach der Wahl wurde Mundell von Premierminister Cameron zum Schottland-Minister ernannt. (dk)

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Tags: coming-out, großbritannien, david mundell, schottland, tories
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Reaktionen zu "Großbritannien: Minister outet sich als schwul"


 12 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
13.01.2016
16:11:42


(+2, 6 Votes)

Von Johannes45


Gut so....

Es ist sowieso in Grossbritannien sehr erfreulich, dass dort die Liberalen und Konservativen die Eheöffnung durchgesetzt haben.


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#2
13.01.2016
16:59:14


(+5, 5 Votes)

Von myystery
Antwort zu Kommentar #1 von Johannes45


Cameron hat sie "durchgesetzt", nicht seine Partei. Ein Teil seiner Partei hat sie "umgesetzt", ein anderer Teil bis zuletzt bekämpft.

Ohne die Opposition wäre Cameron an seiner eigenen Partei gescheitert.

Dennoch sehr löblich, dass er diesen Konflikt mit seiner Partei ausgetragen hat. Merkel tut dagegen ihr bestens, um ihre Partei auf dem strikten Anti-Homo-Kurs zu halten.


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#3
13.01.2016
18:08:33


(-2, 4 Votes)

Von Johannes45
Antwort zu Kommentar #2 von myystery


@mystery
"Dennoch sehr löblich, dass er diesen Konflikt mit seiner Partei ausgetragen hat. Merkel tut dagegen ihr bestens, um ihre Partei auf dem strikten Anti-Homo-Kurs zu halten."

Ja das ist richtig, dass Cameron entscheidenden Anteil daran hatte, das seine konservative Partei die Ehöffnung dann auf Druck der Liberalen Partei durchgesetzt hat.

Bei Merkel hingen ist dies anders und Druck von der SPD auf Eheöffnung kommt nicht, da sind die Liberalen Parteien wie in Großritannien mit den Liberal Democrats einfach tatkräftiger und stärker in ihrem Engagement für LGBT-Rechte und Eheöffnung.

Wenn man die SPD überhaupt noch als Anwalt von LGBT-Rechten Ernst nehmen will, dann sollten sie dem Gesetzentwurf der Grünen zur Eheöffnung im Bundestag zustimmen.

Es wäre eine SCHANDE für die SPD, wenn sie im Jahre 2016 gegen die Eheöffnung im Bundestag stimmen sollten.


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#4
13.01.2016
19:26:19
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Torben


Liberale und Konservative öffnen zusammen die Ehe. Ein Traum der hier in Deutschland so schnell nicht stattfinden wird !


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#5
13.01.2016
19:52:43


(+5, 5 Votes)

Von Felix


Gut, dass sich auch Politiker outen.


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#6
13.01.2016
20:27:12


(-1, 3 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Johannes45


""Mundell ist seit 2005 Abgeordneter im House of Commons, 2010 wurde er Staatssekretär im Schottland-Ministerium.""..

""In dem Eintrag beschreibt er seine Angst vor dem Coming-out, das schwieriger als ein erfolgreicher Wahlkampf gewesen sei. Gerade für Männer seines Alters sei es nicht einfach, sich zu outen.""..

""Mundell, der drei erwachsene Kinder hat,""..

Die in den Wahlkämpfen 2005, 2009 und 2013 natürlich keinerlei Rolle gespielt haben sollen ?

Schrankschwesterntum taugt nicht als Vorbild, und wird es nachträglich noch so schön geredet..

Die Ehe-Öffnung kam von den Liberalen, die damit gedroht haben, keine Koalition mit Camerons Tory's einzugehen, wenn er dies nicht unterstützte..

Ein Vorbild für kleinere Parteien dafür, wie man in Koalitionsverhandlungen gehen kann !?..


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#7
13.01.2016
20:29:54


(+1, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #3 von Johannes45


""Ja das ist richtig, dass Cameron entscheidenden Anteil daran hatte, das seine konservative Partei die Ehöffnung dann auf Druck der Liberalen Partei durchgesetzt hat.""..

Hat er nicht !

Aus der Konservativen Fraktion haben mehr Abgeordnete gegen die Ehe-Öffnung gestimmt, als dafür !

Sie konnte nur gelingen weil der kleinere Koalitionspartner UND die Opposition dafür gestimmt hat !


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#8
13.01.2016
21:22:27


(+3, 3 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015


Es währe schon interessant zu wissen, wieviele deutsche konservative politiker schwul/lebsisch oder bi sind und wie diese dann bei LSBTTIQ Anträgen entscheiden!


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#9
13.01.2016
21:28:57


(+3, 5 Votes)

Von hugo1970
Aus Pyrbaum (Bayern)
Mitglied seit 08.02.2015
Antwort zu Kommentar #3 von Johannes45


Du, ich antworte dir jetzt trotzdem wieder, obwohl ich weiß das ich auf taub/blinde Augen stoße.
Wenn du tatsächlich schwul oder bi bist, dann solltest du AUFHÖREN gegen Flüchtlinge zu hetzen!!!
Und ja, die SPD zieht sich selber immer mehr in den Dreck, aber wir müßen aufpassen, das sie wieder hochkommen kann, wenn die Zeit reif dafür ist.
Der fdp werde ich nicht einmal den kleinen Finger reichen, denn die hat und macht politik nur für sich und ihre klientell!!!!


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#10
13.01.2016
23:21:48


(-3, 5 Votes)

Von Markus45
Antwort zu Kommentar #9 von hugo1970


@SozialdemokratHugo1970

Ja es ist für Dich schmerzhaft, dass deine SPD, die Du jahrelang gewählt hast, "keinen Arsch in der Hose" hat und seit Jahren nicht dafür sorgt, dass die Eheöffnung kommt.

UND weil du aber weiterhin krampfhaft an deiner SPD festhälst, weil du von den Sozialdemokraten schon als Kind in deinem Elternhaus indoktriniert wurdest, rastest Du vollkommen aus, wenn man Dir die Wahrheit über die SPD hier im Forum sagt.

Und dann kommt das übliche Spiel von Leuten wie Dir, denen Kritik an den Sozialdemokraten nicht passt: du arbeitest mit Unwahrheiten und Verleumdungen gegenüber den Kritikern an der SPD.

"Wenn du tatsächlich schwul oder bi bist, dann solltest du AUFHÖREN gegen Flüchtlinge zu hetzen!!"

In keinster Weise hetze ich gegen Flüchtlinge -das Gegenteil ist der Fall. Nur im Unterschied zu Dir nenne ich auch die PROBLEME und befürworte Islamkritik, weil diese dringend notwendig ist, um den Menschenrechtsaktivisten und Feministinnen in Nordafrika/Naher Osten zur Hilfe zu eilen.

Es ist falsch, wenn Typen wie Du oder Katja Kipping heute im Bundestag wiedereinmal die Probleme im Islam mit der Rolle der Frau, mit der Stellung homosexueller Paare und mit Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung tabuisieren und sich dabei nicht zu schade sind, selbst Frau Wagenknecht zu diffamieren, die richtige Worte in bezug auf das Gastrecht und straffällige Ausländer gesagt hat.

Linksinterlektuelle und Teile der Sozialdemokraten wie Du, hugo1970, sollten endlich damit aufhören, jeden, der Islamkritik äußert, in die rechte Eecke zu mobben und als rechten Hetzer zu bezeichnen.

*
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