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  • 13.01.2016, 17:13h           1      Teilen:   |

Gerwald Claus-Brunner

Queerer Pirat entgeht knapp Fraktionsausschluss

Gerwald Claus-Brunner ist seit dem Wahlerfolg der Piraten 2011 das modisch auffallendste Mitglied des Abgeordnetenhauses - Quelle: flickr / Mike Herbst / cc by 2.0
Gerwald Claus-Brunner ist seit dem Wahlerfolg der Piraten 2011 das modisch auffallendste Mitglied des Abgeordnetenhauses (Bild: flickr / Mike Herbst / cc by 2.0)

Gerwald Claus-Brunner wäre laut einem Bericht des "Tagesspiegels" am Dienstag fast aus der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ausgeschlossen worden.

Demnach hatten acht der 15 Fraktionsmitglieder den Ausschluss beantragt. Neun Mitglieder stimmten diesem Antrag zu, drei waren dagegen und drei enthielten sich. Für einen Ausschluss des 43-Jährigen wären zehn Ja-Stimmen notwendig gewesen.

Grund für die Auseinandersetzung innerhalb der Fraktion sollen nach Angaben des "Tagesspiegels" "verbale Angriffe auf Angestellte und Mitglieder der Fraktion" gewesen sein. Fraktionschef Markus Delius wollte jedoch die Angelegenheit nicht kommentieren.

Claus-Brunner hat sich immer wieder mit wenig diplomatischen Kommentaren Feinde gemacht. So drohte er 2012 dem Verband schwuler Führungskräfte (Völklinger Kreis) für den Fall, dass er erneut Post von den Aktivisten erhält, rechtliche Schritte an (queer.de berichtete). queer.de-Geschäftsführer Micha Schulze bezeichnete den Piraten daraufhin als "Deutschlands peinlichsten schwulen Abgeordneten".

Via Twitter sorgte Claus-Brunner wiederholt für Aufregung: So hatte er etwa die Frauenquote, die 2012 von seiner damaligen Parteifreundin Julia Schramm gefordert worden war, als "Tittenbonus" bezeichnet, was auch innerhalb seiner Partei zu Kritik führte. Erst im letzten Monat sprach er nach einem Streit um die Besetzung der Listenplätze der Piraten in Friedrichshain-Kreuzberg von "Friedrichsfail-Scheißeberg" – und zog damit den Zorn vieler Bewohner des Bezirks auf sich. (dk)

Mehr zum Thema:
» queer.de-Interview mit Gerwald Claus-Brunner (23.09.11)
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Tags: gerwald claus-brunner, piraten, piratenpartei
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Reaktionen zu "Queerer Pirat entgeht knapp Fraktionsausschluss"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
14.01.2016
00:06:21


(+3, 3 Votes)

Von ollinaie
Aus Seligenstadt (Hessen)
Mitglied seit 23.08.2012


Hab ich persönlich kennen und nicht-lieben gelernt.

Er schafft es, das selbst Leute die in der Sache der gleichen Meinung sind nach kräften versuchen nicht mit ihm assoziiert zu werden. Manche halten ihn sogar für den personifizierten Wählerschreck.

Lieber Gerwald, Aufrichtigkeit und Gradlinigkeit, die dir wichtig sind, bedingen nicht den völligen Verzicht auf Diplomatie und Umgangsformen; Rosa Luxemburg und so!


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