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  • 14. März 2005, noch kein Kommentar

In Berlin wählt eine Jury Ende März zum achten Mal den Vertreter für die Leder- und Fetisch-Szene.

Von Carsten Weidemann

Während die Christenheit die Auferstehung ihres Heilands feiert, wählt die Ledergemeinde ihren Helden: Am Ostersonntag wird in Berlin zum achten Mal der German Mister Leather gewählt. Bislang haben sich acht Kandidaten um den Titel beworben. Der Gewinner wird dann für ein Jahr die Leder- und Fetischszene unter anderem auf CSDs und Straßenfesten repräsentieren. Außerdem bekommt der Auserwählte eine Reise nach Chicago gesponsert, um dort bei der "International Mr. Leather"-Wahl Deutschland zu vertreten.

Die Wahl ist der Höhepunkt der Leder-Fetisch-Ostertage. Mehr als 80 Veranstaltungen warten auf die Besucher: Ob eine "Montorradausfahrt", die "Skins-und-Punx-Nacht" oder ein Bondage-Seminar, die Veranstalter vom 1998 gegründeten Berlin Leder und Fetisch e.V. (BLF) haben ein Programm für jeden Geschmack zusammengestellt.

Im vergangenen Jahr setzte sich Philipp Tanzer ("Krieger") gegen sieben Mitbewerber durch. Der Dresdner war mit seinen damals 26 Jahren das "Kücken" unter den Bewerbern und fiel vor allem durch sein Ganzkörper-Tattoo ("Kriegsbemalung") auf. Er nutzte seine "Regentschaft" unter anderem, um auf die Gefahren durch Barebacking hinzuweisen.

Auf der BLF-Website werden noch Bewerbungen entgegengenommen. Teilnehmen kann jeder, der Ostern mindestens 18 Jahre alt ist und einen Wohnsitz in Deutschland hat. Die Wahl findet im Rahmen einer Fetisch-Party am Ostersonntag (27. März) im Matrix statt (strikter Dresscode: Leder, Gummi, Uniform, Skin). Karten können hier für 11 Euro vorbestellt werden.

14. März 2005