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V.l.n.r.: Eric McCormack, Megan Mullally, Debra Messing und Sean Hayes stehen Ende nächster Woche wieder gemeinsam vor der Kamera

Für ein TV-Special, das auch die Stars aus "Friends" wiedervereinigt, erklärte sich offenbar die gesamte Besetzung der beliebten Sitcom bereit.

Ein geplantes TV-Special des US-Senders NBC zu Ehren den Sitcom-Regisseurs James Burrows wird auch die Serie "Will & Grace" umfassen, zehn Jahre nach Ausstrahlung der letzten Folge.

Wie der Schauspieler Sean Hayes, der in der Sitcom Jack McFarland darstellte, bekannt gab, stehen am 24. Januar alle wichtigen Schauspieler der Serie für die Wiedervereinigung vor der Kamera: Eric McCormack (Will), Debra Messing (Grace) und Megan Mullally (Karen) hätten neben ihm zugesagt.

Mit dem zweistündigen Special, das von Hayes' eigener Produktionsfirma erstellt wird, soll die Lebensleistung von Burrows geehrt werden, der gerade bei seiner 1.000 TV-Folge Regie führte. Er hatte auch praktisch an jeder Episode von "Will & Grace" mitgearbeitet.

Ihm zu Ehren stehen auch fast die kompletten Besetzungen der Erfolgsserien "Friends" (ohne Matthew Perry), "Cheers" und "Frasier" sowie weiterer Shows vor der Kamera. NBC hält sich bislang bedeckt, was genau gedreht wird. Das Special soll jedenfalls am 21. Februar ausgestrahlt werden.

194 ausgezeichnete Folgen

Als "Will & Grace" über das Zusammenleben eines schwulen Mannes mit seiner ehemaligen Freundin 1998 erstmals ausgestrahlt wurde, waren homosexuelle Rollen noch rar im US-Fernsehen. Bis 2006 enstanden 194 Folgen in acht Staffeln, die in Deutschland von Pro Sieben und später Sat 1 ausgestrahlt wurden.

Insgesamt wurde die Serie für 230 Preise nominiert, darunter für 83 Emmys und 27 Golden Globes. Während "Will & Grace" keinen Globe erhielt, gewannen alle vier Hauptdarsteller einen Emmy, Megan Mullally erhielt sogar zwei. Hayes und Mullally wurden zudem mit je drei Screen Actors Guild Awards ausgezeichnet.

Hayes, der in der Serie einen überdrehten und stolzen schwulen Mann spielt, outete sich selbst erst vier Jahre nach Ausstrahlung der letzten Folge als schwul (queer.de berichtete). (cw)



#1 AndyAnonym
  • 16.01.2016, 08:43h
  • Den Erfolg dieser Serie werde ich nie verstehen. Ich fand sie immer wahnsinnig unwitzig und fand vor allem, dass sie der LGBT-Community nicht gerade förderlich war, denn sie zeigt schwule Männer meist oberflächlich, hysterisch, schreiend und im Ganzen typisiert.
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#2 Petrillo
  • 16.01.2016, 09:53h
  • Antwort auf #1 von Andy
  • Genau, deshalb hat die Serie international so viel Anklang gefunden. Abgesehen von Deutschland, wo sie leider fast immer zu den idiotischsten Zeiten "versendet" wurde, was mandurchaus als diskriminierend sehen kann, vergleicht man W&G mit anderen gehypten Sendungen.

    Nicht mal auf DVD sind W&G ohne Weiteres zu bekommen, zumindest nicht die synchronisierte Fassung.

    Wie werden denn GLBTTI bis heute im deutschen TV meist dargestellt? Von einem Anzugträger ist da wenig zu sehen, Gays sind nahezu immer tuntig, Friseure usw., um bloß kein Klischee auszulassen.

    Dagegen waren die Darstellungen bei W&G doch angenehm "normal" - Schwule auch als Sympathieträger und deutschen Produktionen locker 10 Jahre voraus.
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#3 Klare KanteAnonym
  • 16.01.2016, 11:50h
  • Wahnsinn, ich hätte nicht gedacht, daß die letzte Folge der Serie "Will & Grace" vor zehn Jahren im TV ausgestrahlt wurde! Die Hauptdarsteller haben sich kaum verändert.

    Vor allem wünsche ich James Burrows weiterhin viel Erfolg bei seiner Arbeit als Regisseur und daß er gesund bleibt.
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#5 Sabelmann
  • 18.01.2016, 20:43h
  • Soviel ich lesen konnte wurde die Friendssache schon als Fake dementiert!
    Und Will&Grace?Wems gefällt!Sobald irgenwo ein Schwuler beteiligt ist wird es gleich als "Kultserie" gefeiert!Erklär mir einer warum diese Serie Kult sein soll?
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