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René Behr (li.) und Bernd Ostermayer (re.) vom Völklinger Kreis e.V. trafen die Parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries (SPD) in Berlin (Bild: BMWi)

  • 16. Januar 2016, 17:27h, noch kein Kommentar

Der Vorsitzende des Berufsverbands schwuler Führungskräfte Völklinger Kreis (VK) René Behr übergab am Freitag der Parlamentarischen Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Brigitte Zypries (SPD) die aktuelle Studie "Diversity Management in Deutschland 2015".

Für die Studie wurden über hundert Arbeitgeber aus dem privaten und öffentlichen Sektor über den Umgang mit Vielfalt in der Belegschaft befragt. Die Studie beleuchtet, welche Instrumente aus dem Portfolio des "Diversity Management" besonders zielführend sind und für welche Dimensionen sie eingesetzt werden können. Kurze Fallbeispiele machen einzelne Aspekte erfolgreicher Arbeitgeber greifbar.

Bereits in Vorgängerstudien wurde festgestellt, dass sexuelle Orientierung und Religion von deutlich weniger Arbeitgebern berücksichtigt werden als etwa unterschiedliches Alter und Geschlecht der Mitarbeiter. Die aktuelle Studie beschreibt den Zusammenhang zwischen allen Dimensionen und dem Erfolg von Konzepten zur Bearbeitung der Vielfalt.

"Arbeitgeber, die umfassendes Diversity Management anbieten, nehmen auch die positivsten Effekte wahr", erklärte der VK-Vorsitzende René Behr. "Deutlich geringer fallen die Vorteile in der Wahrnehmung derer aus, die nur einzelne Dimensionen bearbeiten. Der Trend geht dementsprechend auch zur Implementierung einer ganzheitlichen, in sich stimmigen Strategie, die auch die Dimension 'Sexuelle Orientierung' beinhaltet."

Staatssekretärin Zypries erklärte in einer Pressemitteilung, sie freue sich, dass sich der Völklinger Kreis für dieses Thema einsetze. "Eine positive Wertschätzung der Mitarbeitervielfalt und die Nutzung dieser Vielfalt für den Unternehmenserfolg ist aber in Deutschland noch keine Selbstverständlichkeit." (cw/pm)