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Szene aus dem Kinofilm zur BBC-Actionserie "Spooks – Im Visier des MI5", die von der Arbeit des Inlandsgeheimdienstes handelt (Bild: Pinewood Pictures)

Beim MI5 wird Diversity großgeschrieben: Der Nachrichtendienst ihrer Majestät erhält dafür einen Preis von Stonewall.

Die britische LGBT-Organisation Stonewall hat am Dienstag den Inlandsgeheimdienst MI5 als besten Arbeitgeber für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender ausgezeichnet. Stonewall hatte insgesamt 400 private oder öffentliche Unternehmen auf ihr Engagement für Diversity untersucht. Dabei wurden unter anderem 60.000 anonyme Antworten von Mitarbeitern in diesen Unternehmen ausgewertet.

Den zweiten Platz konnte die Bank Barclay's erobern, auf Platz drei kam das Parlament des Landesteiles Wales.

Auch mehrere andere Einrichtungen zur Landesverteidigung schafften es in die Liste der besten Arbeitgeber, obwohl diese in der Vergangenheit keine Traumarbeitgeber für LGBT waren – so erlaubt das britische Militär erst ab dem Jahr 2000 offen lebende Homosexuelle in seinen Reihen. Jetzt erreichte die britische Marine (Royal Navy) in der Stonewall-Liste den zehnten Platz, die Armee kam immerhin auf Rang 32. Der Auslandsgeheimdienst MI6 komplettiert die Liste mit Rang 36.

Auch die Polizei konnte gut abschneiden: Am besten schnitt die Bezirkspolizei der Grafschaft Suffolk mit Rang 15 ab, gefolgt von Leicestershire (Platz 17), Sussex (Platz 32), Norfolk (Platz 32) und Nottinghamshire (Platz 64).

"Kultur von Teamwork"

Laut Stonewall stach der MI5 unter den Arbeitgebern heraus, weil sich der Dienst auf allen Ebenen für Vielfalt engagiert habe. In der Behörde herrsche eine "Kultur von Teamwork, in der jeder seine ganze Persönlichkeit einbringen kann und für seine Mitarbeit gewürdigt wird", erklärte Stonewall.

MI5-Chef Andrew Parker erklärte, er sei stolz auf die Auszeichnung und zeige, dass sich der Geheimdienst für die gesamte Gesellschaft einsetze: "Diversity ist unerlässlich für den MI5, nicht nur weil wir alle Teile der Gesellschaft, für die wir arbeiten, repräsentieren wollen, sondern weil wir auf die talentiertesten Leute angewiesen sind – wer auch immer sie sind und wo auch immer sie herkommen."

Stonewall ist die bekannteste und bedeutendste LGBT-Organisation in Großbritannien. Sie wurde 1989 von Aktivisten der oppositionellen Labour-Partei gegründet, um für die Aufhebung des Gesetzes "Clause 28" zu kämpfen, mit der die Regierung von Margaret Thatcher die "Werbung" von Homosexualität an britischen Schulen verboten hatte. (dk)



#1 auch lustigAnonym
#2 Komischer VogelAnonym
  • 19.01.2016, 11:58h

  • Also doch bald einen schwulen James Bond?
    *zwinker*
    Schade das ich den Falschen Paß hab um Agent ihrer Majestät zu werden

    Spaß beiseite, wenn Regirungsorganistionen hier Vorreiter Positionen einnehmen is das ne gute Sache.
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#3 SigmundAnonym
  • 19.01.2016, 12:30h
  • Für gutes Diversity Management würden die wohl sogar der Henkersinnung einen Preis verleihen.
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#4 DannyloAnonym
#5 Sveni MausiAnonym
#6 hugo1970Profil
  • 19.01.2016, 22:34hPyrbaum
  • Schön und gut, wenn mann wie ich die Sachen "von allen Seiten" betrachtet, wie sähe das Resultat dann aus?
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#7 TGL-BAnonym
  • 19.01.2016, 23:19h
  • Es gibt Leute, die sind sich für nichts zu schade. -
    Herrscher lieben den Verrat, nicht den Verräter.
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