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  • 22.01.2016, 12:47h           15      Teilen:   |

Motto 2016

CSD München setzt Zeichen gegen Rechtspopulismus

Artikelbild
Der Münchner CSD fordert Respekt - für LGBT ebenso wie für Flüchtlinge (Bild: Erwin Harbeck/CSD München)

Das Motto für den Münchner CSD in diesem Sommer lautet: "Vielfalt verdient Respekt. Grenzenlos!" Darauf hat sich der Münchner Szenestammtisch, das Gremium sämtlicher queerer Vereine und Gruppen der Stadt, im Januar verständigt.

Schon im vergangenen Jahr hatte sich der Szenestammtisch dafür ausgesprochen, den CSD 2016 dem Schwerpunktthema "Respekt" zu widmen. "Respektlosigkeit wird wieder gesellschaftsfähig. Rechtspopulistische Parteien und Bewegungen hetzen gegen Flüchtlinge und Ausländer, gegen Lesben, Schwule und Transgender", erklärte Thomas Niederbühl, politischer CSD-Sprecher und Rosa-Liste-Stadtrat am Freitag in einer Pressemitteilung. Verbale Hassattacken in Medien und sozialen Netzwerken, aber auch reale Gewalt und fremdenfeindliche Übergriffe nähmen wieder zu. Die Gesellschaft radikalisiere sich.

"Grundvoraussetzung für Gleichberechtigung und Akzeptanz ist ein respektvolles Miteinander, auch in unserer eigenen Szene", sagte CSD-Pressesprecherin Rita Braaz. "Auch wir wollen LGBT-Flüchtlinge in München willkommen heißen, ihnen die Teilhabe an unserer Community ermöglichen und eine neue Heimat bieten. Wir wollen im Kleinen in unserer Szene so respektvoll, diskriminierungsfrei und solidarisch miteinander leben, wie wir es von der Gesellschaft als Ganzes fordern."

Der Nürnberger Christopher Street Day wird sich dem Münchner Motto in diesem Jahr anschließen. Beide Veranstalter wünschen sich, dass das gemeinsame Thema so noch ein Mehr an Aufmerksamkeit erfährt.

Die Münchner CSD-Prideweek findet in diesem Jahr vom 2. bis 10. Juli statt, Höhepunkt ist die Politparade am 9. Juli. Der CSD Nürnberg folgt am 9. August. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Homepage des CSD München
» Homepage des CSD Nürnberg
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Tags: csd münchen, respekt, csd nürnberg
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Reaktionen zu "CSD München setzt Zeichen gegen Rechtspopulismus"


 15 User-Kommentare
« zurück  12  vor »

Die ersten:   
#1
22.01.2016
22:43:52


(-2, 4 Votes)

Von LoreleyTV


meine Herren "Damen",Euch würde ich empfehlen, in der gleichen Aufmachung wie auf dem Foto einen Spaziergang durch die Münchener Fußgängerzone zu unternehmen. Dann werdet Ihr feststellen,,wer und wie Euch Respekt geboten wird. Der CSD Umzug wird von der Polizei und einem privaten Sicherheitsdienst geschützt,für den größten Teil der Zuschauer ist die CSD Parade eine Zirkusveranstaltung.
Es gibt fremdenfeindliche Übergriffe, es gibt Übergriffe von Zuwanderer auch gegenüber von Schwulen.Beide Gruppen müssen für ihre Übergriffe bestraft werden und man muss sie öffentlich machen.


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#2
23.01.2016
10:15:37


(-3, 3 Votes)

Von andreMuc
Antwort zu Kommentar #1 von LoreleyTV


Ach die Münchner sehen das sicher lustig. Zumal weit weg, von einer politischen Botschaft. Ein paar Hasser gibts überall. In dem Aufzug durch eine Flüchtlingsunterkunft, in der Hand, als Krönung, das "Neue Deutschland", das wär schon mal interessanter.


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#3
23.01.2016
13:25:17
Via Handy


(+5, 5 Votes)

Von Subito
Antwort zu Kommentar #1 von LoreleyTV


...und bei Pegida und der AfD würden natürlich alle jubeln, weil Respekt und Toleranz ja gerade die deutschen Grundwerte sind, die es zu verteidigen gilt gegen die bösen Flüchtlinge,die es nie lernen werden... Schalt mal dein Hirn an!


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#4
23.01.2016
13:36:43


(-2, 4 Votes)

Von LoreleyTV
Antwort zu Kommentar #2 von andreMuc


weit weg von einer politischen Botschaft?
Ich lese hier in diesem Kommentar das Thomas Niederbühl politischer CSD Sprecher ist.Er ist der Ansicht, dass rechtspopulistische Parteien und Bewegungen hetzen. Die Zeiten sind vorbei, wo anders Denkende als Rassisten stignatisiert und mundtot gemacht wurden.Es gibt außer den Rechtspopulisten auch andere Gruppen, die gegen Schwule und Frauen hetzen.


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#5
23.01.2016
13:58:09


(+1, 3 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #4 von LoreleyTV


"Es gibt außer den Rechtspopulisten auch andere Gruppen, die gegen Schwule und Frauen hetzen."
Natürlich gibt es die... Aber manche Leute, denen es einfällt da mal drauf zuschauen und den Zeigefinger zu erheben, haben vorher weggeschaut oder die Opfer zu Tätern erklärt mit Sprüchen wie "mach doch mal die Bluse zu" oder "man soll doch nicht so provokativ auftreten".


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#6
23.01.2016
15:49:29


(+3, 5 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von LoreleyTV


""Die Zeiten sind vorbei, wo anders Denkende als Rassisten stignatisiert und mundtot gemacht wurden.""..

Echt ? Seit wann ?
Und wie bezeichnet man denn Andersdenkende
dann seitdem diese Zeit vorbei ist ?
CSU ?
Für eine "mundtote" Gruppe sind die ganz schön laut..

""Es gibt außer den Rechtspopulisten auch andere Gruppen, die gegen Schwule und Frauen hetzen.""..

Nenn mal ein paar..
Außer der faschistischen RKK und den anderen faschistischen Religionen..


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#7
23.01.2016
19:48:16
Via Handy


(0, 2 Votes)

Von IslamaDad
Antwort zu Kommentar #6 von TheDad


Der Islam ist genauso faschistisch, sakiki! Trotzdem willst du mehr Islam. Als wenn wir mit der RKK und den Evangelikalen nicht schon genug Probleme hätten! Ich dachte du bist Säkularist. Trotzdem hat der Islam bei dir immer eine Sonderstellung. Wie passt das zusammen? Wenn du der Meinung bist die RKK und die EKD mischen sich zu viel in den Staat ein, dann schau dir an was der Islam. Wenn man den von der Leine lässt gibt es gleich den nächsten Gottesstaat und dann heißt es ma'a salam Säkularstaat!


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#8
23.01.2016
22:54:11


(0, 2 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #7 von IslamaDad


""Der Islam ist genauso faschistisch, sakiki!""..

""Außer der faschistischen RKK und den anderen faschistischen Religionen..""..
Schwerer Satz, ich weiß..

""Trotzdem willst du mehr Islam.""..

Wo steht das ?
Zeig mir einen einzigen Kommentar von mir, wo ich eine solche "Forderung" erhoben habe ?

""Ich dachte du bist Säkularist.""..

Zunächst bin ich Atheist und Humanist..
Und dann bin ich dafür SÄMTLICHEN Religionen den Einfluß auf Parlament und Gesetzgebung zu verbieten, und bestehende Einflüße aufzulösen..

""Trotzdem hat der Islam bei dir immer eine Sonderstellung.""..

Das täuscht..
Und wer lesen kann, ist da klar im Vorteil !

""Wenn du der Meinung bist die RKK und die EKD mischen sich zu viel in den Staat ein, dann schau dir an was der Islam.""..

WO ?
Hier bei uns ?
Der "Islam" mischt sich in den Staat ein ?
Das ich nicht lache..
-LOL-

""Wenn man den von der Leine lässt gibt es gleich den nächsten Gottesstaat""..

Wo gibt es denn schon einen "Gottesstaat" ?

Und was glaubst du passierte, wenn man die RKK aus den Fesseln der Gesetze entließe, was "von der Leine lassen" bedeutet ?


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#9
24.01.2016
02:08:30


(0, 2 Votes)

Von LoreleyTV
Antwort zu Kommentar #8 von TheDad


neben Rechts-,Christlichen-,Muslimischen- Schwulenhetzer gibt auch die linken Schwulenhetzer,Kommunisten in Rußland, welcher die alte Rechtsprechung der ehemaligen UDSSR (männliche Homosexualität war strafbar unter der Herrschaft der Kommunisten) wieder einführen wollen.
Nach den Vorkommnissen in vielen Städten der BRD in der Sylvesternacht,lassen sich viele Bürger nicht mehr durch die Sprachpolizei zum Schweigen bringen.Radio,Fernsehen,Presse als Welten- u. Denkenlenker wandeln Begriffe um und veröffentlichen diese. Aus Flüchtling wurde Schutzsuchender, Herr Schäuble sprach von einer "Lawine",dieses Wort fällt unter das Verbot der Welten- und Denkenlenker,aus dem Wort "Flut" machen sie das Wort "Strom". Herr Seehofer hat in der Gegenwart von Frau Merkel, Prophetin und Mutter der Syrer,(wir schaffen es) das Unwort "Obergrenze" ausgesprochen.Frau Claudia Roth dazu:Es gehört sich nicht,dass man eine Frau vor versammelter Mannschaft derart vorführt. Andreas Mattfeldt, CDU-Abgeordneter,kritisiert Merkels Flüchtlingspolitik.Herr Kauder dazu:Du solltest dich schämen,weißt du eigentlich noch, in welcher Fraktion du bist?Frau Klöckner sagt einfach "Maul halten".Und die Gesellschaft für Deutsche Sprache erklärt das Wort "Gutmenschen" als Unwort des Jahres 2015, also "Gutmenschen" ist nun ein böses Wort geworden Seehofer,Schäuble,Mattfeld und viele Bürger lassen sich heute nicht mehr vorschreiben, wie sie zu denken haben und welche Wortwahl sie wählen..Alles,aber auch alles im Wandel.Vielleicht auch bei den Veranstalter des CSD in München,neben den Rechtspopulistischen Schwulenhasser sollte man auch die linkspopulistischen kommunistischen Schwulenhasser in Rußland erwähnen.


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#10
24.01.2016
02:45:06


(+2, 2 Votes)

Von Homonklin44
Aus Tauroa Point (Schleswig-Holstein)
Mitglied seit 08.07.2014


Respekt - kein einfaches Thema in einer Zeit, wo die einen, die ihn fordern und bieten können, von den anderen, die sich mit ihm brüsten, ihn aber nicht jedem geben können, eher Verachtung erfahren.

Bei einigen Zeitgenossen ist es ja auch nicht einfach, ihn zu behalten. Ihn sich zu verdienen, dafür muss man hart an sich arbeiten.


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