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Einzelkommentar zu:
Auch Nürnberg eröffnet LGBT-Flüchtlingsheim


#16 wuermchenEhemaliges Profil
  • 26.01.2016, 13:29h
  • Antwort auf #12 von HonestAbe
  • "Naja, mir scheint ja, dass genau das versucht wird, aber aus irgendwelchen Gründen nicht klappt. Vermutlich, weil es zu wenige Ordnungskräfte gibt, da diese über Jahrzehnte konsequent kaputt gespart wurden. Das war ja auch meiner Ansicht nach die Ursache dafür, dass die Sache in Köln derart eskalieren konnte. Ich jedenfalls glaube nicht, dass es hier an schierem Willen zur Strafverfolgung mangelt."

    Ja es gibt definitiv zu wenig Polizisten und Justizangestellte. Nicht umsonst dauern Verfahren ewig. Das betrifft auch Asylentscheidungen. Dennoch gibt es abseits davon auch viele Ansätze, die Probleme lösen. Das Einhalten von Gesetzten wäre schon ein Erster. Warum wird nicht konsequent abgeschoben, wenn eine Ausreisepflicht festgestellt wurde? Warum werden Grenzen entgegen den Gesetzen offen gehalten und nicht kontrolliert?
    Auch an der Gesetzeslage kann geschraubt werden: Warum beeinflusst Straffälligkeit erst nach richtig schweren Taten ein Asylverfahren? Warum werden Verfahren nicht deutlich verkürzt, was natürlich deutlich mehr Beamte notwendig macht. Da liegt soviel im Argen, dass man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann.
    Man könnte sich ja einfach mal an Verfahren anderer Länder umschauen, wie Kanada, die deutlich besser funktionieren.
    Gleichzeitig gibt es aber auch Scheren im Kopf vieler Menschen, wodurch auch der Strafverfolgung Möglichkeiten abhanden kommen. Nicht umsonst gibt es Bücher und Berichte wie sie Tania Kambouri beschreibt. Wo Toleranz in allen Maßen überstrapaziert wird aber keiner es sich mehr traut dagegen vorzugehen.

    "Wer sollte denn davon profitieren bitteschön?"

    Ja, gute Frage. Ich weiß es nicht, da vergeht man sich wahrscheinlich auch schnell in Spekulationen, dass aber die Probleme nicht richtig angegangen werden, ist offensichtlich.
    Da kann man eigentlich nur noch von Versagen der Legislative sprechen. Ob das dann mit Absicht geschieht aus bestimmten Motiven oder durch Inkompetenz ist sicher interessant aber im Ergebnis für uns gleich.
    Es wird so zu einem Absenken des Lebensstandard kommen, sei es Bildung, gesundheitliche Versorgung, innere Sicherheit, Altersversorgung ...
    Und für Minderheiten wird das Klima deutlich rauer. Wenn in Flüchtlingsheimen Homosexuelle, Frauen, Christen, ... von Schikane bis Gewalt alles erleben müssen, wird das ohne grundlegende Änderungen an gängige Praxis auch bei uns außerhalb ankommen. Da verstärkt Separierung sogar die Probleme.
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