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Kommentare zu:
Auch Nürnberg eröffnet LGBT-Flüchtlingsheim


#11 WürmchenWatchAnonym
  • 26.01.2016, 12:27h
  • Antwort auf #10 von wuermchen
  • "Nein Danke, Volker Beck ist nicht willens und wohl auch nicht in der Lage zu einer Lösung der Probleme beizutragen."

    Aber du hast selbstverständlich viele Konstruktive und praktisch machbare Vorschläge parat?

    "Straftäter auch zu bestrafen und Taten zu unterbinden."

    Und? Soll nun jeder eine Wachperson erhalten um Taten unterbinden zu können? Ist DAS machbarer?
    Werden Taten etwa nicht durch die Seperation unterbunden? Auch wenn es eine Notlösung ist, gibt es eine, die kurzfristig machbarer ist?

    Und wie ist das denn nun mit der Aufklärung von früh an, damit man Homophobie erst gar nicht rein in die Köpfe oder zumindest rechtzeitig wieder rausbekommt? Neee, dagegen spricht sich ja Tante Beatrix aus.
    Soviel zur Doppelmoral der AFD-Fans.
    Wie immer bei Würmchen: Hauptsache mal wieder gegen die pöhsen Linksgrünen gestänkert.
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#12 HonestAbeProfil
  • 26.01.2016, 12:40hBonn
  • Antwort auf #10 von wuermchen
  • "Es werden tausend Schritte überlegt, nur weil einer nicht gegangen werden soll: Straftäter auch zu bestrafen und Taten zu unterbinden."

    Naja, mir scheint ja, dass genau das versucht wird, aber aus irgendwelchen Gründen nicht klappt. Vermutlich, weil es zu wenige Ordnungskräfte gibt, da diese über Jahrzehnte konsequent kaputt gespart wurden. Das war ja auch meiner Ansicht nach die Ursache dafür, dass die Sache in Köln derart eskalieren konnte. Ich jedenfalls glaube nicht, dass es hier an schierem Willen zur Strafverfolgung mangelt. Wer sollte denn davon profitieren bitteschön?
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#13 wie jeder weißAnonym
#14 NiedermeierAnonym
  • 26.01.2016, 13:11h
  • >>>Keine Frage, LGBT sind besonders schutzbedürftig, allein erziehende Mütter und Väter, körperlich beeinträchtige, ältere, minderjährige Personen und traumatisierte junger Männer, ebenso Angehörige bestimmter religiöser Gruppen und Volksgruppen. Diese müssen alle geschützt werden. Das gelänge durch Sozialarbeiter vor Ort in professionell und human geführten Flüchtlingsunterkünften. Dass sich organisierte LGBT um ihre Klientel kümmern, mag logisch klingen, aber es ist nicht im Sinne von Inklusion, sondern separiert Menschen. Das ist reaktionär, da es eine Konkurrenzsituation identitär motiviert konstruiert. Der Verdacht liegt nahe, dass Verbände mit einer reinen, zunehmend auch identitär gekoppelten Konzentration auf die eigene Klientel, nicht auch eigene finanzielle Interessen verfolgen und somit wenig motiviert sind, etwas im Namen einer emanzipatorischen Gruppe, aber eben kollektiv, für alle Flüchtlinge zum Besseren zu verändern. Doch im Neoliberalismus ist man ja schon um jede Form der scheinbaren Verbesserung heilfroh. Traurig ist das.

    reiserobby.de/aufklaerung-und-kultur-homo-propaganda-vor-20-
    jahren-und-heute/#sthash.aVss5DNs.dpuf
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#15 TheDadProfil
  • 26.01.2016, 13:27hHannover
  • Antwort auf #5 von wuermchen
  • ""Anstelle das der Versuch unternommen wird, dass ein öffentlicher Raum geschützt wird, werden Einzelne separiert.""..

    ""Es hätten sich insgesamt 25 Flüchtlinge mit der Bitte um Hilfe an den Verein gewandt. Ein Sprecher von Fliederlich schätzte, dass 600 der 8.000 Asylbewerber in der Stadt homo- oder transsexuell seien.""..

    Zunächst ist eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber KEIN öffentlicher Raum !
    Auch wenn die Verhältnisse in solchen Einrichtungen mangels vernünftiger Vorgaben oft wenig "persönliche Intimsphäre" zulassen..
    Duschen ohne Trennwände, Sanitärräume mit Dutzenden "Waschgelegenheiten" ohne Sichtschutz, und sogar Küchen mit 10 Herden sind alles andere als Räume mit "Intimsphären"..

    Und dann geht es immer noch nicht um "Einzelfälle", sondern um ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, denn Homo- und Transphobie existieren in allen gesellschaftlichen Bereichen..
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#16 wuermchenEhemaliges Profil
  • 26.01.2016, 13:29h
  • Antwort auf #12 von HonestAbe
  • "Naja, mir scheint ja, dass genau das versucht wird, aber aus irgendwelchen Gründen nicht klappt. Vermutlich, weil es zu wenige Ordnungskräfte gibt, da diese über Jahrzehnte konsequent kaputt gespart wurden. Das war ja auch meiner Ansicht nach die Ursache dafür, dass die Sache in Köln derart eskalieren konnte. Ich jedenfalls glaube nicht, dass es hier an schierem Willen zur Strafverfolgung mangelt."

    Ja es gibt definitiv zu wenig Polizisten und Justizangestellte. Nicht umsonst dauern Verfahren ewig. Das betrifft auch Asylentscheidungen. Dennoch gibt es abseits davon auch viele Ansätze, die Probleme lösen. Das Einhalten von Gesetzten wäre schon ein Erster. Warum wird nicht konsequent abgeschoben, wenn eine Ausreisepflicht festgestellt wurde? Warum werden Grenzen entgegen den Gesetzen offen gehalten und nicht kontrolliert?
    Auch an der Gesetzeslage kann geschraubt werden: Warum beeinflusst Straffälligkeit erst nach richtig schweren Taten ein Asylverfahren? Warum werden Verfahren nicht deutlich verkürzt, was natürlich deutlich mehr Beamte notwendig macht. Da liegt soviel im Argen, dass man nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann.
    Man könnte sich ja einfach mal an Verfahren anderer Länder umschauen, wie Kanada, die deutlich besser funktionieren.
    Gleichzeitig gibt es aber auch Scheren im Kopf vieler Menschen, wodurch auch der Strafverfolgung Möglichkeiten abhanden kommen. Nicht umsonst gibt es Bücher und Berichte wie sie Tania Kambouri beschreibt. Wo Toleranz in allen Maßen überstrapaziert wird aber keiner es sich mehr traut dagegen vorzugehen.

    "Wer sollte denn davon profitieren bitteschön?"

    Ja, gute Frage. Ich weiß es nicht, da vergeht man sich wahrscheinlich auch schnell in Spekulationen, dass aber die Probleme nicht richtig angegangen werden, ist offensichtlich.
    Da kann man eigentlich nur noch von Versagen der Legislative sprechen. Ob das dann mit Absicht geschieht aus bestimmten Motiven oder durch Inkompetenz ist sicher interessant aber im Ergebnis für uns gleich.
    Es wird so zu einem Absenken des Lebensstandard kommen, sei es Bildung, gesundheitliche Versorgung, innere Sicherheit, Altersversorgung ...
    Und für Minderheiten wird das Klima deutlich rauer. Wenn in Flüchtlingsheimen Homosexuelle, Frauen, Christen, ... von Schikane bis Gewalt alles erleben müssen, wird das ohne grundlegende Änderungen an gängige Praxis auch bei uns außerhalb ankommen. Da verstärkt Separierung sogar die Probleme.
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#17 TheDadProfil
  • 26.01.2016, 13:29hHannover
  • Antwort auf #7 von wuermchen
  • ""Dein Link beinhaltet nur eine Ansammlung an Ausreden warum man sich mit den Inhalten nicht auseinander setzten will und eine Diskussion scheut.""..

    Demnach sollte man also auch den "Stürmer" lesen, um die "Argumente" zu entdecken, und sich dann der "Diskussion" stellen zu können ?

    Kuck an..
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#18 TheDadProfil
  • 26.01.2016, 13:33hHannover
  • Antwort auf #8 von wuermchen
  • ""Dir ist schon klar, dass ein öffentlicher Raum im Gespräch die Grundlage ist, und du von der Grundlage eines privater Raumes sprichst? Apfel und Birne.""..

    Noch einmal zur Klarstellung :
    Eine Erstaufnahmeeinrichtung in der Asylsuchende und Flüchtlinge leben müssen bis ihr Antrag auf Asyl bearbeitet ist, ist KEIN "öffentlicher Raum"..

    Diese Einrichtungen sind, wie Du selbst schreibst, ""staatliche Herbergen""..
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#19 TheDadProfil
  • 26.01.2016, 13:43hHannover
  • Antwort auf #10 von wuermchen
  • ""Wie kann man als Lösung auch nur eine Arpartheidspolitik andenken?""..

    Schutzräume für LGBTTIQ-Flüchtlinge, oder eben auch Frauenhäuser zu schaffen, sind KEINE "Apartheidspolitik" !

    Mit Deiner "Begründung" könnte man übrigens auch Waldorfschulen "abschaffen"..

    ""Es werden tausend Schritte überlegt, nur weil einer nicht gegangen werden soll: Straftäter auch zu bestrafen und Taten zu unterbinden.""..

    Wo steht denn das ?
    Wo steht das Straftäter nicht bestraft werden sollen ?

    Macht Straftäter bestrafen denn HILFEN für die Opfer obsolet ?
    Brauchen die keine psychologische Betreuung, keine Therapeuten, Sozialarbeiter, keine Schutzräume mehr, wenn man Straftäter nur genügend bestraft ?
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#20 TheDadProfil
  • 26.01.2016, 13:49hHannover
  • Antwort auf #12 von HonestAbe
  • ""Naja, mir scheint ja, dass genau das versucht wird, aber aus irgendwelchen Gründen nicht klappt. Vermutlich, weil es zu wenige Ordnungskräfte gibt, da diese über Jahrzehnte konsequent kaputt gespart wurden.""..

    Es hört sich natürlich immer besonders gut an wenn Polizeigewerkschaftler davon reden, das in den vergangenen 20 Jahren 16.000 Polizeistellen abgebaut wurden..

    Dabei darf man nicht vergessen, das die Bevölkerung im gleichem Zeitraum um mehr als 1,5 Millionen Menschen geschrumpft ist..

    Den höchsten Anteil an Polizisten hat Meck-Pomm mit über 300 Polizisten pro 100.000 Einwohnern..

    Und die Polizei arbeitet in den seltensten Fällen präventiv..
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