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Franklin Graham ist bei amerikanischen Nachrichtensendern, wie hier bei CNN, ein gern gesehener Gast

Einer der bekanntesten Pfarrer der USA warnt vor der Akzeptanz von Schwulen und Lesben als Gemeindemitglieder. Homosexuelle seien generell eine Gefahr für Kinder.

Auch nach der Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht gibt es in den Vereinigten Staaten schrille Töne von evangelikalen Anführern: Star-Prediger Franklin Graham hat nun etwa erklärt, Homosexuelle seien generell "Feinde" von christlichen Gemeinden, sofern sie ihre "Sünden" nicht "bereuen" würden.

In einer Radiosendung von James Dobson, dem Chef der homophoben Organisation "Focus on the Family", sagte Graham vergangene Woche, man könne "nicht homosexuell sein und sich selbst einen Christen nennen". Es sei insbesondere für Kinder gefährlich, wenn man "dem Feind erlaubt, in unsere Kirchen zu kommen". Weiter erklärte der 63-Jährige: "Wir müssen vorsichtig sein, mit wem sich unsere Kinder treffen. Wir müssen vorsichtig sein, wen wir in unsere Kirchen lassen. Es gibt unmoralische Leute, die in unsere Kirchen kommen, und das beeinflusst die anderen Menschen in der Kirche. Das ist gefährlich."

Das Überleben des Christentums könnte gefährdet sein, wenn Gläubige "sehr nett und liebenswürdig" gegenüber Homosexuellen seien. Denn der "Feind" sei darauf aus, den christlichen Glauben zu vernichten. Und er plane sogar noch mehr: "Er will unsere Häuser verschlingen. Er will unsere Nation verschlingen", so Graham. Er warf Schulen und Universitäten zudem vor, "Werbung" für Homosexualität zu betreiben.

Homophobe Missionierung

Franklin Graham hatte in der Vergangenheit bereits wiederholt gegen LGBT-Rechte polemisiert und unter anderem das russische Gesetz gegen Homo-"Propaganda" gelobt. Der Sohn des 97-jährigen Erweckungspredigers Billy Graham ist seit dem Rückzug seines charismatischen Vaters Chef der "Billy Graham Evangelistic Association", die die weltweite Missionierung zum Ziel hat. Außerdem ist er Vorsitzender der millionenschweren evangelikal-humanitären Organisation "Samaritan's Purse", die insbesondere in Afrika aktiv ist.

Sein Vater Billy war über Jahrzehnte der einflussreichste Pfarrer der USA und beriet mehrere US-Präsidenten. Er führte mehrfach Missionierungsveranstaltungen durch, die er martialisch als "Kreuzzüge" (Crusades) bezeichnete – etwa die "Euro '70" in der Westfalenhalle Dortmund. Außerdem half er dabei, die deutsche Gruppe ProChrist aufzubauen, die ebenfalls LGBT-feindlich eingestellt ist.

In Sachen Homophobie steht Billy Graham seinem Sohn in nichts nach: So hatte er Homosexualität als "sexuelle Perversion" bezeichnet und seine Anhänger bei Volksentscheiden gewarnt, dass Gott erzürnt sei, wenn sie LGBT-Rechte unterstützen würden. (dk)



#1 lucdfProfil
  • 25.01.2016, 17:33hköln
  • Feinde nicht aber Gegner bestimmt. Ich wüsste nicht, was die christliche Religion den Homosexuellen zu bieten hat. Bis jetzt nur Probleme.
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#2 EhlaAnonym
#3 venice-89Anonym
#4 Evchen BAnonym
  • 25.01.2016, 18:22h

  • Lustig. Da kann selbst Ulrich P. (rüstiger Rentner aus Kassel) noch was lernen.
    Irgendwie eine Form von Abendunterhaltung. (PS Misantrophen verstehe ich immer besser....)
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#5 welch ärgernisAnonym
  • 25.01.2016, 18:53h
  • > "wenn Gläubige "sehr nett und liebenswürdig" gegenüber Homosexuellen seien. "

    nächstenliebe ist ja auch kein gebot des christentums.
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#6 FelixAnonym
  • 25.01.2016, 18:56h
  • >>> Homosexuelle seien generell eine Gefahr für Kinder.

    Wer wirklich eine Gefahr für Kinder ist, wissen wir ja.

    >>> "dem Feind erlaubt, in unsere Kirchen zu kommen"

    Da wollen wir gar nicht hin.

    >>> Das Überleben des Christentums könnte gefährdet sein

    Dafür sorgen die schon selbst.

    >>> unter anderem das russische Gesetz gegen Homo-"Propaganda" gelobt.

    Er ist ein freier Mann. Wenn er es dort so viel besser findet, kann er doch dahin auswandern.

    >>> Außerdem ist er Vorsitzender der millionenschweren evangelikal-humanitären Organisation

    Und da sieht man, worum es wirklich geht.
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#7 paoloAnonym
  • 25.01.2016, 19:06h
  • Franklin ,das Christentum hat als kriminelle organisation angefangen und wird als kriminelle organisation ENDEN und zwar vor einem globalen MENSCHENRECHTS tribunal!! Darauf kannst du gift nehmen.
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#8 paren1957Ehemaliges Profil
  • 25.01.2016, 20:42h
  • "Star-Prediger Franklin Graham hat nun etwa erklärt, Homosexuelle seien generell "Feinde" von christlichen Gemeinden, sofern sie ihre "Sünden" nicht "bereuen" würden."

    Ich bereue nicht. Und die drei großen monotheistischen Religionen sind in vielem einfach menschenverachtend. Den Krieg kann er haben! Mit aller Härte! Klare Worte schaffen Klarheit. Bin ich dafür.
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#9 hugo1970Profil
  • 25.01.2016, 21:01hPyrbaum
  • "sofern sie ihre "Sünden" nicht "bereuen" würden."

    Welche Sünde is nun größer, oder anders gefragt, welche der zwei Thesen von unten sind Sünde?
    Ich jemanden liebe und mit Ihm ein Lebensabschnitt teile oder diverse Leute mir sagen, das ist Sündige, wenn ich einen oder mehrere Menschen liebe und es auch öffentlich zeige.
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#10 hugo1970Profil
  • 25.01.2016, 21:02hPyrbaum
  • "dem Feind erlaubt,"

    Das sagt doch alles über das denken, dieser hirnverbrannten Idioten.
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