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Divine wurde 1945 als Harris Glenn Milstead in Baltimore geboren

Fans der 1988 verstorbenen Drag Queen wollen ein Monument für ihr Idol errichten – in der Straße, in der ihre legendärste Filmszene entstand.

Baltimore soll einen "Divine-Schrein" erhalten: Mehrere Fans haben einen Antrag bei der Stadtverwaltung gestellt, ein Denkmal in der Geburtsstadt der 140-Kilo-Queen zu errichten.

Auf ihrer Website stellen die Aktivisten ihre Pläne vor: Demnach soll das Monument aus Marmor und Zement gut 2,20 Meter hoch sein und aus einem Torbogen bestehen, unter dem ein Bild der Diva prangt. Darunter soll das John-Waters-Zitat "It was a happy day in our happy young lives" angebracht werden.

Als Standort schlagen die Fans die Tyson Street vor. Hier wurde Anfang der Siebzigerjahre im Independent-Film "Pink Flamingos" unter der Regie von John Waters die Szene mit Divine gedreht, in der sie lächelnd frischen Hundekot verspeist. Der kalkulierte Tabubruch führte zwar zum Verbot des Filmes in Australien, Norwegen und Teilen Kanadas, zementierte aber ihren Status als Ikone der Gegenkultur.

Denkmal soll Touristenattraktion werden


So soll das Denkmal aussehen (Bild: divinemonument.com)

"Das wird eine Pilgerstätte werden", begründete Michael Makarovich, einer der Antragsteller, gegenüber der Lokalzeitung "Baltimore Sun" die Initiative. Er glaube, dass auch aus dem Ausland Touristen zu dem Ort pilgern würden. Die Antragsteller schätzen, dass der Schrein zwischen 50.000 und 100.000 Dollar kosten werde.

In der Stadtverwaltung stößt die Initiative offenbar auf Wohlwollen: "Die Bürgermeisterin denkt, dass die Idee divine [göttlich] ist", erklärte Howard Libit, ein Sprecher von Oberbürgermeisterin Stephanie Rawlings-Blake. "Sie freut sich, mehr Details über den Vorschlag zu erfahren."

Am 17. Februar wollen die Divine-Fans ihren Antrag in der städtischen Kommission für öffentliche Kunst vorstellen.

Divine, die als berühmteste Drag Queen der Siebziger- und Achtzigerjahre in die Geschichte einging, wurde insbesondere durch Filme wie "Pink Flamingos", "Female Trouble" und "Hairspray" bekannt. Außerdem veröffentlichte Harris Glenn Milstead, wie Divine bürgerlich hieß, mehrere Dance-Lieder, die zu Club-Hits in Nordamerika und Europa wurden. 1988 verstarb die Drag Queen im Alter von nur 42 Jahren an einem Herzinfarkt. (dk)

Youtube | Die berühmte Hundekot-Szene aus "Pink Flamingos"
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10 Bilder


#1 jochenProfil
#2 DavidJacobEhemaliges Profil
#3 Alte TunteAnonym
  • 27.01.2016, 01:05h
  • Antwort auf #1 von jochen
  • Ja, Schätzchen, ist sie. Zum Beweis wurde alles in einer einzigen Einstellung gedreht, und damals konnte man Filmbilder noch nicht so fälschen und manipulieren wie heute.

    Das Hündchen soll übrigens vorher tagelang spezielles Futter bekommen haben, damit sein Kot besonders mundet. Ich glaub, nur Fleisch. Denn der Stuhl von reinen Fleischfressern riecht und schmeckt nicht so widerlich wie der von Pflanzenfressern (oder war's umgekehrt?).

    Allerdings ist das nur der krönende Abschluß eines Films mit vielen denkwürdigen Szenen, die heute schon wieder unmöglich wären. Ah, wie viele Berufsbetroffene da Gründe finden können, sich wütend und traurig zu beschweren ...
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#4 ollinaieProfil
#5 GeorgGAnonym
  • 27.01.2016, 11:34h
  • Das Denkmal sollte Divine beim Bügeln zeigen. Das war in ihren Filmen doch ihre Lieblingsbeschäftigung.
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#6 Homonklin44Profil
  • 28.01.2016, 03:18hTauroa Point
  • Antwort auf #2 von DavidJacob
  • Geht mir ebenso, ich rall das nicht wirklich. Manche fressen halt jeden Scheiß.

    Aber frag mal einen Koprophilen, einen Scat-Fan, warum er Menschenscheiße frißt.

    Gesund knn es auch mit Spezialfutter nicht sein, die Ausscheidungen von anderen zu vertilgen.

    Na ja, aber ob man Divine's Leben nun einzig darüber beurteilen soll, dass er mal was abgrundtief Ekliges gemacht hat?

    Man kann annehmen, dass es Nussnougat-Creme war. Aber nun bitte beim Nutellabrot keinen assoziativen Brechreiz kriegen, gelle.
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